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Die Zeichen der Zeit erkennen!

Namhafte Zeitschrift für Krebsforschung bittet Dr. Rath um Gutachten – und macht dann doch Rückzieher…

Wir stehen vor einer Zeitenwende in der Medizin, weg von einer Medizin im Interesse des Pharma-Investment-Geschäfts, hin zu einer Medizin im Interesse der Menschen: Dieses Ziel, das auf der Grundlage von Dr. Raths wissenschaftlichen Erkenntnissen möglich geworden ist, bestimmt die Arbeit unserer Gesundheits-Allianz.

Wie nahe wir diesem Ziel durch unsere Arbeit und die laufende und zunehmende Bestätigung der Erkenntnisse Dr. Raths durch die wissenschaftliche Forschung inzwischen gekommen sind, zeigen die Entwicklungen der letzten Wochen: Einem Dammbruch gleich zeigen immer neue Studien die Wirksamkeit von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen in der Krebskontrolle. Und die Zeitenwende wird auch durch Vorgänge wie diesen deutlich:

Am 5. August 2008 erhielt Dr. Rath eine offizielle Einladung vom Chefredakteur des „International Journal of Cancer (IJC)“, Professor Harald zur Hausen, als wissenschaftlicher Gutachter für diese Zeitschrift tätig zu werden. Professor zur Hausen ist nicht nur Chefredakteur des IJC, sondern bekleidete auch mehr als zwei Jahrzehnte lang den Posten des Direktors des Deutschen Krebs-Forschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg.

Fast ein halbes Jahrhundert über war Prof. zur Hausen ein prominenter Vertreter der Pharma-orientierten Krebsforschung. Seine Einladung an Dr. Rath kommt nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt. Sie deutet darauf hin, dass sich die internationale Krebsforschung neu orientiert und endlich beginnt, Vitamine und andere Mikronährstoffe in den Kampf gegen die Krebsepidemie aufzunehmen.

Dabei kann es gar keinen Zweifel geben, dass diese Neuorientierung durch die bedeutenden Fortschritte der Mikronährstoff-Forschung auf dem Gebiet der Krebskontrolle durch Dr. Rath und sein Forschungsteam herbeigeführt wurde.

Im Bewusstsein der historischen Bedeutung dieser Situation hat Dr. Rath das „International Journal of Cancer“ und das Deutsche Krebs-Forschungszentrum eingeladen, auf der Grundlage der für jeden erkennbaren wissenschaftlichen Fakten die Anstrengungen zu vereinen, um gemeinsam die Krebskrankheit als Todesursache für alle zukünftigen Generationen weitgehend zu beseitigen.

Prof. zur Hausen und die anderen Verantwortlichen der Pharma-orientierten Krebsforschung in Deutschland sowie die zuständigen Regierungsvertreter und politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass eine solche Zusammenarbeit bei der Suche nach natürlichen, wissenschaftlich begründeten Möglichkeiten der Krebsbekämpfung im Interesse von Millionen Krebspatienten, ja der gesamten Menschheit liegt.

Deshalb laden wir Sie ein, Prof. zur Hausen und den anderen Verantwortlichen Ihre Unterstützung für Dr. Raths Angebot in einer E-Mail oder einem Brief mitzuteilen. Dabei erscheint es uns wichtig, dass Prof. zur Hausen und seine Kollegen am DKFZ und in der internationalen Forschergemeinde dazu ermutigt werden, jetzt alle Nebensächlichkeiten beiseite zu lassen und Dr. Raths Einladung anzunehmen, in einen konstruktiven Dialog, eine produktive Zusammenarbeit einzutreten – im Interesse aller Menschen.

Denn dass sie ermutigt werden müssen, weil es mit ihrem Mut nicht weit her ist, zeigt die Tatsache, dass Prof. zur Hausen offensichtlich plötzlich „kalte Füße“ bekam und plötzlich von seiner eigenen Einladung nichts mehr wissen wollte – der er noch einen „reminder“ (Erinnerung) folgen ließ. Dieser plötzliche Anfall von Gedächtnisverlust, der durch die erhaltenen und hier abgelegten E-Mails leicht zu be- bzw. widerlegen ist, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Zeit reif ist für ein tief greifendes Umdenken in der Pharma-orientierten Medizin und Pharma-orientierten medizinischen Forschung.

Deshalb: Schreiben Sie an Prof. zur Hausen und die anderen unten aufgeführten Personen! Fragen Sie Prof. zur Hausen ruhig auch nach seinem plötzlichen Meinungsumschwung und Gedächtnisverlust. Und wenn Sie zu den zahlreichen Patienten gehören, die im Zusammenhang einer Krebserkrankung eine positive Erfahrung mit Mikronährstoffen gemacht haben, so können Sie Ihre persönliche Geschichte gern auch Ihrem Schreiben beilegen, um Ihrem Anliegen besonderen Nachdruck zu verleihen.

Bitte vergessen Sie nicht, uns zur Kenntnis eine Kopie zu senden.

Prof. Dr. Harald zur Hausen
Chefredakteur
International Journal of Cancer
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuenheimer Feld 242
69120 Heidelberg
Tel: 06221-423850
Fax: 06221-423851
E-Mail: zurhausen@dkfz-heidelberg.de

Leitung des Deutschen Krebsforschunginstituts

Prof. Dr. Otmar D. Wiestler
Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des DKFZ
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel: 06221-42-2850/51
Fax: 06221- 42-2840
E-Mail: o.wiestler@dkfz.de

Dr. Jörg Hoheisel
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rats der DKFZ
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel: 06221-42-2868/4680
Fax: 06221-42-4682
E-Mail: j.hoheisel@dkfz.de

Ministerialdirektor Dr. rer. nat. Peter Lange
Vorsitzender des Kuratoriums des DKFZ-Heidelberg
c/o Bundesministerium für Bildung und Forschung
Friedrichstr.130 B
10117 Berlin
Tel: 030-18-57-5105/5102
Fax: 030-18-57-8-5507
E-Mail: Peter.Lange@bmbf.bund.de

Ministerialdirigent Dr. phil. Heribert Knorr
Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums des DKFZ-Heidleberg
c/o Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Königsstraße 46
70173 Stuttgart
Tel: 0711-279-3301
Fax: 0711-279-3080
E-Mail: Heribert.Knorr@mwk.bwl.de

Prof. Dr. Carl-Henrik Heldin
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Komitees des DKFZ-Heidelberg
c/o Ludwig Institute for Cancer Research
Box 595
751 24 Uppsala / Schweden
Tel: +46 18 160401
E-Mail: C-H.Heldin@LICR.uu.se

Bundesgesundheitsministerin

Ulla Schmidt
Bundesministerin für Gesundheit
Friedrichstr. 108
10117 Berlin
E-Mail: ursula.schmidt@bundestag.de

Gesundheitsausschuss des Bundestages

Adressen:
[Name], [Fraktion]
MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Vorsitzende

Dr. Martina Bunge, DIE LINKE
E-Mail: martina.bunge@bundestag.de

Stellv. Vorsitzender

Dr. Hans Georg Faust, CDU/CSU
E-Mail: hans-georg.faust@bundestag.de

Mitglieder

Dr. Wolf Bauer, CDU/CSU
E-Mail: wolf.bauer@bundestag.de

Maria Eichhorn, CDU/CSU
E-Mail: maria.eichhorn@bundestag.de

Dr. Hans Georg Faust, CDU/CSU
E-Mail: hans-georg.faust@bundestag.de

Hubert Hüppe, CDU/CSU
E-Mail: hubert.hueppe@bundestag.de

Dr. Rolf Koschorrek, CDU/CSU
E-Mail: rolf.koschorrek@bundestag.de

Maria Michalk, CDU/CSU
E-Mail: maria.michalk@bundestag.de

Hermann-Josef Scharf, CDU/CSU
E-Mail: hermann-josef.scharf@bundestag.de

Jens Spahn, CDU/CSU
E-Mail: jens.spahn@bundestag.de

Max Straubinger, CDU/CSU
E-Mail: max.straubinger@bundestag.de

Annette Widmann-Mauz, CDU/CSU
E-Mail: annette.widmann-mauz@bundestag.de

Willi Zylajew, CDU/CSU
E-Mail: willi.zylajew@bundestag.de

Peter Friedrich, SPD
E-Mail: peter.friedrich@bundestag.de

Eike Anna Maria Hovermann, SPD
E-Mail: eike.hovermann@bundestag.de

Christian Kleiminger, SPD
E-Mail: christian.kleiminger@bundestag.de

Dr. Karl Lauterbach, SPD
E-Mail: karl.lauterbach@bundestag.de

Hilde Mattheis, SPD
E-Mail: hilde.mattheis@t-online.de

Mechthild Rawert, SPD
E-Mail: mechthild.rawert@bundestag.de

Dr. Carola Reimann, SPD
E-Mail: carola.reimann@bundestag.de

Dr. Margrit Spielmann, SPD
E-Mail: margrit.spielmann@bundestag.de

Jella Teuchner, SPD
E-Mail: jella.teuchner@bundestag.de

Dr. Marlies Volkmer, SPD
E-Mail: marlies.volkmer@bundestag.de

Dr. Wolfgang Wodarg, SPD
E-Mail: wolfgang.wodarg@bundestag.de

Daniel Bahr, FDP
E-Mail: daniel.bahr@bundestag.de

Heinz Lanfermann, FDP
E-Mail: heinz.lanfermann@bundestag.de

Dr. Konrad Schily, FDP
E-Mail: konrad.schily@bundestag.de

Dr. Martina Bunge, DIE LINKE
E-Mail: martina.bunge@bundestag.de

Dr. Ilja Seifert, DIE LINKE
E-Mail: ilja.seifert@bundestag.de

Frank Spieth, DIE LINKE
E-Mail: frank.spieth@bundestag.de

Birgitt Bender, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
E-Mail: biggi.bender@bundestag.de

Elisabeth Scharfenberg, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
E-Mail: elisabeth.scharfenberg@bundestag.de

Dr. Harald Terpe, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
E-Mail: harald.terpe@bundestag.de


Professor Harald zur Hausen
Chefredakteur
International Journal of Cancer
Deutsches Krebsforschungs-Zentrum (DKFZ)

13. August 2008

Sehr geehrter Herr Professor zur Hausen,

am 5. August 2008 erhielt ich einen von Ihnen unterzeichneten Brief, mit dem Sie mich einladen, für das International Journal of Cancer (IJC), eine der einflussreichsten Zeitschriften in der Krebsforschung, als wissenschaftlicher Gutachter tätig zu werden. Mir ist bekannt, dass Sie neben Ihrer Position als Chefredakteur des IJC zwei Jahrzehnte lang Vorsitzender des Stiftungsvorstandes des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg waren, eine der führenden Krebsforschungseinrichtungen der Welt.

Mit Ihrem Schreiben laden Sie mich ein, als erstes Gutachten eine Ihnen zur Veröffentlichung eingereichte wissenschaftliche Publikation zu bewerten, die die Bedeutung von Askorbinsäure (Vitamin C) im Kampf gegen Krebs dokumentiert. Als Hauptgrund für Ihre Einladung, als Gutachter für Ihre Zeitschrift tätig zu werden, geben Sie an: „wegen Ihres Fachwissens und Ihrer Erfahrung“ auf dem Gebiet der Krebsforschung. Ich kann diese Feststellung nur als offizielle Anerkennung der Schlüsselrolle von Mikronährstoffen bei der Kontrolle von Krebs verstehen, für die sich mein Forschungsteam und ich seit mehr als einem Jahrzehnt einsetzen.

Während Ihrer ganzen bisherigen Laufbahn waren Sie ein prominenter Vertreter herkömmlicher Krebs-Behandlungsmethoden, einschließlich toxischer Chemotherapie, Strahlentherapie und anderer Methoden, die hauptsächlich einem Ziel dienten: die Krebs-Epidemie als weltweiten Markt für das Pharma-Investment-Geschäft mit patentierten Medikamenten auszunutzen.

Dass Sie mich – einen entschiedenen Kritiker dieser konventionellen Krebsbehandlungsmethoden und wissenschaftlichen Pionier im Bereich neuer und natürlicher Krebstherapien – jetzt kontaktieren, ist kein Zufall. Mit Ihrer Entscheidung erkennen Sie zwei wichtige Tatsachen an: 1. die Sackgasse der Pharma-Medizin in der Krebstherapie und 2. die überzeugenden Perspektiven, die Mikronährstoffe als wirksame Vorbeugung und therapeutische Maßnahme im Prinzip gegen alle Arten von Krebs bieten.

Mit Ihrem Brief erkennen Sie die dringende Notwendigkeit für eine Neuorientierung in der Krebsforschung an, Mikronährstoffe in den weltweiten Kampf gegen den Krebs einzubeziehen. Für diese Entscheidung verdienen Sie Anerkennung. Gleichzeitig ist mir jedoch auch bewusst, dass dieser Schritt nicht freiwillig erfolgte. Die atemberaubende Perspektive, dass eine natürliche Kontrolle von Krebs möglich ist und diese Tatsache auch nicht länger ignoriert werden kann, hat Sie zu diesem Schreiben gezwungen. Die weltweite Medienberichterstattung über das Potential von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen bei der Kontrolle von Krebserkrankungen hat die Blockade gegen Mikronährstoffe in der Krebstherapie beseitigt.

In Anbetracht der Ignoranz der Pharma-Medizin gegenüber Mikronähr­stoffen und deren Bekämpfung durch die Pharma-Lobby, die letztlich den Tod von Millionen Krebspatienten zur Folge hatte, stellt Ihre Einladung einen Wendepunkt dar. Es ist klar, dass solch eine historische Wende nicht von denen angeführt werden kann, die für eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit mit verantwortlich sind – oder es zumindest toleriert haben: den medizinischen Völkermord bei Krebs.

In dieser Situation habe ich mich entschlossen, auf Ihre Einladung mit einem offenen Brief zu antworten. Auf diese Weise ist es möglich, diejenigen teilhaben zu lassen, die vor allen anderen auf den Erfolg des jetzt einzuschlagenden Weges angewiesen sind: die Millionen von Krebspatienten auf der ganzen Welt.

Ich wende mich an Sie:

  • mit der Kompetenz des Wissenschaftlers, dessen wissenschaftliche Entdeckungen den Weg zur natürlichen Kontrolle von Krebs ebneten;

  • mit der Gewissheit der wissenschaftlichen Fakten, die unser Forschungsteam erarbeitet hat, und die den weltweiten Durchbruch zur natürlichen Kontrolle von Krebs ermöglichten (www.dr-rath-research.org);

  • und in vollem Bewusstsein der historischen Chance, die sich jetzt für die gesamte Menschheit bietet: die fast vollständige Beseitigung von Krebs als Krankheits-Geißel für unsere Kinder, Enkelkinder und zukünftige Generationen.

Bevor ich die jetzt erforderlichen Schritte darlege, sehe ich es als meine Pflicht an, Ihnen einige Fragen zu stellen, die Sie und Ihre Kollegen im Laufe der kommenden Monate einer entsetzten und empörten Öffentlichkeit beantworten müssen:

  • Die ersten Studien, die die mögliche Bedeutung von Vitaminen im Kampf gegen Krebs dokumentierten, wurden bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert veröffentlicht, zu einer Zeit, als Sie noch Student waren. Warum wurde diese Forschung Jahrzehnte lang von der Pharma-Krebsforschung vernachlässigt? Weil Vitamine nicht patentierbar waren?

  • In den seither vergangenen 50 Jahren war die Antwort der pharma-orientierten Krebsforschung die Chemo- und Strahlentherapie. Dies sind allesamt Behandlungsmethoden, von denen bekannt ist, dass ihre häufigste Nebenwirkung das Entstehen von noch mehr Krebs ist. Warum hat die pharma-orientierte Krebsforschung keine wirksamen und nebenwirkungsfreien natürlichen Alternativen gefördert? Weil der Fortbestand der Krebs-Epidemie über fünf Jahrzehnte den Pharma-Firmen mehr als eine Trillion Dollar Umsatz brachte?

  • Sie waren zwei Jahrzehnte lang der Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg mit einem Gesamt-Forschungsetat von mehr als einer Milliarde Euros. Ein großer Teil davon waren öffentliche Gelder und Steuergelder, die im Interesse der Gesundheit der Menschen für die Forschung bereitgestellt worden waren – also um Krebs zu besiegen und zu beseitigen. Unter Ihrer Leitung wurde jedoch ein Großteil dieser Gelder für die Entwicklung von weiteren hoch-toxischen Chemotherapien und fragwürdiger Impfstoffe mit bisher unvorhersehbaren Spätfolgen vergeudet. Warum wurden diese Gelder nicht für die Forschung mit Vitaminen und anderen wirksamen und nebenwirkungsfreien Krebstherapien verwendet? Wer wird diese vergeudeten Hunderte Millionen Euros zurückzahlen?

  • 1992 veröffentlichten Sie eine Forschungsarbeit in der Juni-Ausgabe (Heft 11) der Zeitschrift der Europäischen Organisation für Molekular Biologie (European Molecular Biology Organization, EMBO). Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass Retinolsäure, eine Form von Vitamin A, die Entwicklung von mit dem so genannten Papillomavirus infizierten Gebärmutterhalskrebszellen hemmen. Haben Sie jemals die breite Öffentlichkeit über dieses wichtige Forschungsergebnis informiert? Haben Sie klinische Studien durchgeführt, um das Leben von Krebspatienten und vielen jungen Frauen zu retten? Haben Sie jemals die Stimme erhoben, wenn Vitamin A viele Jahre lang öffentlich im Interesse der Pharma-Industrie diskreditiert wurde?

  • Am 8. März 2002 veröffentlichte unser Forschungsinstitut den Durchbruch in der Krebsforschung, der die gesteigerte Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination bei der Bekämpfung von Krebs zeigte: „Unsere Forschung beweist, dass Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakte (Polyphenole) die Ausbreitung von Krebszellen hemmen können.“ Um nicht nur die Gemeinschaft der Wissenschaftler und Mediziner zu erreichen, sondern auch die Millionen von Menschen, die direkt von der Krebs-Krankheit betroffen sind, veröffentlichten wir die Ergebnisse auf einer ganzen Seite in der größten Tageszeitung der Welt, der USA Today. Warum haben Sie diese lebensrettende wissenschaftliche Information nicht aufgenommen und alles daran gesetzt, diese Ergebnisse in Ihrem Institut zu bestätigen?

  • Im März 2003 führten wir zusammen mit den Wissenschaftlern unseres Forschungsinstituts eine Vortragsreihe in Deutschland durch. Wir wählten fünf Städte aus, an deren Universitäten intensiv Krebsforschung betrieben wird, darunter auch Heidelberg, wo das DKFZ seinen Sitz hat. Während die Vortragssäle mit Patienten gefüllt waren, hat kein einziger Wissenschaftler Ihres Instituts Kontakt mit uns aufgenommen, um eine wissenschaftliche Zusammenarbeit anzuregen. Warum nicht?

  • Haben Sie sich im Jahre 2004, als die Pharma-Industrie und die Interessensvertreter in der Medizin und in den Medien einen noch nie da gewesenen Angriff gegen uns und die natürliche Krebsforschung begannen, für die wissenschaftlichen Fakten stark gemacht? Was werden Sie den Millionen von Krebspatienten sagen, die im Bezug auf den überragenden gesundheitlichen Nutzen von Mikronährstoffen bewusst in die Irre geführt wurden? Was werden Sie den Angehörigen jener Millionen von Krebspatienten sagen, die auf Grund dieser Fehlinformation die Einnahme von Mikronährstoffen eingestellt haben und dadurch mit ihrem Leben bezahlen mussten?

  • 2005 sandte unser Forschungsteam die Ergebnisse einer Studie zur Wirkung von Mikronährstoffen bei Hautkrebs (Melanom) – eine besonders aggressive Krebsart – zur Veröffentlichung an das International Journal of Cancer – Ihr Journal. Doch anstatt diese Studie zu veröffentlichen und Wissenschaftler und Ärzte auf der ganzen Welt über ihre Ergebnisse in Kenntnis zu setzen, wurde die Veröffentlichung von Ihrer Zeitschrift abgelehnt – ohne die Daten auch nur ansatzweise überprüft zu haben. Warum hat das International Journal of Cancer über Jahrzehnte fast ausschließlich Krebsforschung publiziert, die direkt oder indirekt den Investment-Interessen der Pharma-Industrie diente? Wie konnten Sie als Chefredakteur dieser Zeitschrift das zulassen?

  • Im Oktober 2006 musste ich mich vor einem Gericht in Hamburg verantworten, weil ich öffentlich bekräftigt hatte, Vitamine und Mikronährstoffe helfen, Krebs zu bekämpfen, und unsere Forschung auf diesem Gebiet verteidigt hatte. Die Unumstößlichkeit und Stärke unserer Forschung verhinderte nicht nur, dass ich ins Gefängnis musste. Am Ende des Verfahrens bezeichnete uns der vorsitzende Richter sogar als „Vorkämpfer“ eines neuen Zeitalters in der Krebsforschung. Wo waren Sie und Ihre Kollegen vom DKFZ? Stellten Sie sich damals auf die Seite der Wissenschaft und der Interessen von Millionen von Krebspatienten?

  • Im selben Jahr startete das British Medical Journal (BMJ), eine wissenschaftliche Zeitschrift mit ebenso großem Einfluss wie das IJC, eine weltweite Verleumdungskampagne gegen die Vitamin- und Mikronährstoffforschung in Bezug auf Krebs. Ein Londoner Gericht verurteilte das BMJ zur Zahlung von £100,000 – die höchste Schadensersatzsumme, die das BMJ jemals erstatten musste. Haben Sie, als Chefredakteur des International Journal of Cancer, in dieser wichtigen Auseinandersetzung öffentlich Stellung bezogen?

Während die Wahrheit über die lebensrettende Rolle von Mikronährstoffen im Kampf gegen den Krebs jahrzehntelang verschwiegen wurde, starben weltweit jedes Jahr mehr als 6 Millionen Krebspatienten. Sie bezahlten mit ihrem Leben dafür, dass die Wahrheit im Interesse des Pharma-Investment-Geschäftes mit der Krebs-Epidemie blockiert wurde. In Anbetracht dieses historischen Versagens wäre es naiv anzunehmen, dass eine Lösung von den Wissenschaftlern kommen kann, die in hohem Maße für diese Tragödie verantwortlich sind – oder sie zumindest toleriert haben.

Im Interesse von Millionen von Krebspatienten fühle ich mich daher verantwortlich, die Schritte eindeutig zu benennen, die jetzt erforderlich sind, um den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen.

Die folgenden Punkte sollten sofort in Angriff genommen werden:

  • Widmen Sie in Zukunft 50% jeder Ausgabe des International Journal of Cancer wissenschaftlichen und medizinischen Forschungsergebnissen auf dem Gebiet von Mikronährstoffen und anderen wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren im Kampf gegen den Krebs.

  • Stellen Sie sicher, dass die wissenschaftliche begründete Naturheilforschung im International Journal of Cancer ausreichend vertreten ist. Nehmen Sie neue Mitglieder in das Leitungsgremium Ihres Journals auf, die ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Vitamin- und Mikronährstoffforschung sind. Diese Experten dürfen in Zukunft mindestens 50% der Mitglieder des Leitungsgremiums Ihres Fachjournals ausmachen.

  • Berufen Sie Forscher aus der Mikronährstoffforschung in die leitenden Gremien des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und stellen Sie mindestens 50% des Etats des DKFZ der Mikronährstoff-Forschung im Kampf gegen den Krebs zur Verfügung.

  • Setzen Sie sich dafür ein, dass die Kosten für Mikronährstoff-Therapien als wissenschaftlich begründete und gesicherte Therapien im Kampf gegen Krebs unverzüglich von den Krankenkassen erstattet werden.

Im Interesse von Millionen von Menschen müssen diese Aufgaben sofort in Angriff genommen werden. Wenn man sich diese immense Aufgabe vor Augen führt, die Krebsforschung weltweit in eine neue Richtung zu lenken, ist Ihre Einladung an mich, als Gutachter für Ihre Zeitschrift tätig zu werden, nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich lade Sie und Ihre Forschungskollegen ein, mit uns zusammen eine energische internationale Anstrengung einzuleiten, die darauf zielt, die Krebsepidemie für immer zu beseitigen. Die wissenschaftliche Grundlage, dieses Ziel erreichen zu können, ist vorhanden. Jetzt muss unverzüglich eine weltweite Kampagne zur Beendigung der Krebs-Epidemie organisiert werden, in der sich Wissenschaft, Medizin, Politik und andere Bereiche der Gesellschaft zusammenfinden.

Millionen von Menschenleben stehen auf dem Spiel. Wenn Sie jetzt untätig bleiben, wird die Geschichte entsprechend über Sie richten. Sollten Sie sich jedoch entschließen zu handeln, können wir unsere Kräfte gemeinsam auf das Erreichen dieses großen Ziels einsetzen, auf das die gesamte Menschheit schon lange wartet. Falls dies auch Ihr Bestreben ist, sind mein Forschungsteam und ich bereit, mit Ihrer Zeitschrift und Ihren Forschungskollegen in jeder Art und Weise zu kooperieren.

Als ersten Schritt schlage ich vor, ein gemeinsames öffentliches Symposium durch Ihr Wissenschaftsjournal, das DKFZ und unserer Forschungs-Institut zu organisieren. An diesem Symposium sollten die besten Wissenschaftler des DKFZ und die Mitglieder unseres Forschungsteams ihre Forschungsergebnisse einem Publikum aus Patienten, Ärzten und der Öffentlichkeit vorstellen.

Ein solches Symposium muss der Anfang eines internationalen Aktionsplans sein, der von unseren Forschungsinstituten und anderen getragen wird, die sich entschließen, für die Beseitigung der Krebskrankheit zu kämpfen.

Ich sehe Ihrer positiven Antwort mit Interesse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Dr. med. Matthias Rath

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