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Presseerklärung

Durchbruch in der Herz-Kreislauf-Forschung bedroht den Weltmarkt an Statinen

27. April 2015. Ein grundlegend neues Verständnis der Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankung bedroht den Milliardenmarkt der Cholesterinsenker (Statine). Englischsprachige Medien weltweit berichteten bereits über die neuen wissenschaftlichen Beweise, dass erhöhte Cholesterinspiegel nicht die Hauptursache der Herz-Kreislauf-Erkrankung sind.

Nur wenige Monate nachdem die Amerikanische Herzgesellschaft (American Heart Association) ihre Warnung vor zu hohem Konsum von Cholesterin in der Nahrung aufgegeben hat, erhielt die Cholesterin-Theorie als Ursache der Herz-Kreislauf-Erkrankung ihren bisher schwersten Rückschlag.

Das ‚American Journal of Cardiovascular Disease‘ veröffentlichte soeben eine Studie, die zeigt, dass die Arteriosklerose, die Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall, in der Regel nicht durch einen zu hohen Cholesterinspiegel im Blut verursacht wird. Stattdessen ist die Atherosklerose die Folge einer Strukturschwäche der Arterienwände, die vor allem durch einen Mangel an Askorbat (Vitamin C) und anderen Mikronährstoffen entsteht.

Die Herz-Kreislauf-Erkrankung, vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall, ist die verbreitetste Krankheit der Erde und verursacht bis heute über 17 Millionen Todesfälle jedes Jahr. Der Fortbestand dieser Krankheit in einem epidemieartigen Ausmaß unterstreicht eindrucksvoll, dass deren wahre Ursache bisher nur unzureichend verstanden ist. Darüber hinaus kann die Hypothese, dass hohe Cholesterinspiegel im Blut die Herz-Kreislauf-Erkrankung verursachen würden, die fundamentalsten Fragen der Kardiologie nicht beantworten: Z. B. hat der Cholesterinwert dieselbe Konzentration in den Arterien und Venen eines Menschen – warum entwickeln sich die atherosklerotischen Ablagerungen dann nur in den Arterien, jedoch nicht in den Venen? Und warum entwickeln sich die gefährlichen Ablagerungen fast ausschließlich in den wenigen Zentimetern der Herzkranzgefäße (Koronararterien) – aber fast nie in anderen Organen? Oder warum entwickelt sich die Atherosklerose fast ausschließlich bei uns Menschen – wohingegen sie in der Tierwelt weitgehend unbekannt ist?

Forscher des Dr. Rath Forschungsinstituts in Kalifornien haben nun ein einzigartiges Tiermodell entwickelt. Dabei handelt es sich um das Modell einer transgenen Maus, das den menschlichen Stoffwechsel in den wichtigsten Aspekten nachahmt – die Unfähigkeit, körpereigenes Vitamin C herzustellen und stattdessen einen besonders gefährlichen Risikofaktor zu produzieren, nämlich menschliches Lipoprotein(a), eine Variante des Low-Density-Lipoproteins (LDL).

Studien mit diesem neuartigen Tiermodell haben gezeigt, dass der Prozess der Atherosklerose in der Regel durch einen Mangel an Vitamin C in der Nahrung verursacht wird, was eine Strukturschwäche der Arterienwände zur Folge hat. In dieser besonderen Stoffwechselsituation steigt der Blutspiegel von Lipoprotein(a) an und seine Ablagerung in der geschwächten Arterienwand geht mit der Entwicklung der atherosklerotischen Plaques einher. Die Herz-Kreislauf-Erkrankung hat damit Ähnlichkeit mit dem Anfangsstadium der Seefahrerkrankheit Skorbut.

Diese bahnbrechende Studie bestätigt ein wissenschaftliches Konzept, das bereits 1990 im Wissenschaftsjournal der US-amerikanischen Akademie der Wissenschaften (Proceedings of the National Academy of Sciences) von Dr. Matthias Rath und dem zweifachen Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling vorgestellt wurde. Die beiden Wissenschaftler schlugen vor, dass das Lipoprotein(a) ein Reparatur-Molekül sei, das quasi als Ersatzstoff für Vitamin C in einer geschwächten Arterienwand fungiert.

Der faszinierendste Aspekt dieses Tiermodells ist die Tatsache, dass es eine genetische Umprogrammierung nachahmt – vom Verlust der Vitamin-C-Produktion hin zum Auftreten von Lipoprotein(a), die vor etwa 40 Millionen Jahren stattfand. Die Studien zeigen, dass ein bestimmtes Ereignis in unserer Entwicklungsgeschichte die besondere Veranlagung zur Herz-Kreislauf-Erkrankung bei Menschen heute erklären kann.

Der „Aufruf zur Beendigung der Herzkrankheit“, der vor zwei Jahrzehnten von Dr. Rath und Dr. Pauling verfasst wurde, ist nun anlässlich eines wissenschaftlichen Symposiums im niederländischen Maastricht erneuert worden. Das „Maastrichter Manifest“ ruft Wissenschaftler, Therapeuten, Patienten und die Allgemeinheit dazu auf, dieses wichtige Ziel der Vorbeugung von Herzkrankheiten zu unterstützen, um damit Millionen Menschenleben zu retten und Milliarden an Krankheitskosten einzusparen.

Studie online:

http://www.ajcd.us/files/ajcd0007056.pdf

Studie in deutscher Übersetzung:

http://www4ger.dr-rath-foundation.org/DIE_FOUNDATION/LP_a_-Studie_MR_2015Jun18.pdf

Autoren:

John Cha, Aleksandra Niedzwiecki, Matthias Rath

Kontakt:

Paul Anthony Taylor

E-Mail:

paul.taylor@dr-rath-foundation.org

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