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Atomkrieg oder eine „Welt ohne Krankheit“?

Das Mittelalter der Pharma-Medizin geht zu Ende. Das Pharma-Geschäft braucht den Atomkrieg zum Überleben. Strategien der Vernunft: aus der Geschichte lernen. Ein Interview mit Dr. Matthias Rath.

Dr. Rath, Sie unternahmen kürzlich eine Studienreise nach Italien. Dort besuchten Sie verschiedene historische Orte, unter anderem Pompeji und Nola, die Geburtsstadt von Giordano Bruno. Wer war Giordano Bruno und warum ist er eine wichtige Person der Geschichte?

Giordano Bruno

Giordano Bruno war ein italienischer Gelehrter an der Wende des Mittelalters zur Neuzeit. Er bezahlte seinen Kampf zur Überwindung des finsteren Mittelalters und sein Engagement für eine neue Zeit mit dem Leben. 1548 in der süditalienischen Stadt Nola geboren, wurde er am 17. Februar des Jahres 1600 als Ketzer verbrannt. Zur Abschreckung Gleichgesinnter hatten die Schergen der mittelalterlichen Kirche den Scheiterhaufen für Bruno mitten im Rom errichtet – auf dem Campo de Fiori, dem Platz der Blumen. Jeder Romreisende sollte sein Denkmal besuchen, um sich deutlich zu machen, dass die großen Veränderungen in der Geschichte nicht zuletzt durch den persönlichen Mut einzelner Menschen erkämpft wurden.

Giordano Bruno war ein herausragender Vertreter der Renaissance. Welchen Einfluss hatte diese Epoche an der Schwelle der Entwicklung vom Mittelalter zur Neuzeit?

Die führenden Köpfe dieser Epoche – zu der auch Leonardo da Vinci, Christoph Kolumbus, Martin Luther und Nikolas Kopernikus gehörten, waren vielseitig gebildet. Bruno zum Beispiel war Philosoph, Priester und Astronom. Schon früh bildete er sich in verschiedenen Wissenschaften, wie Mathematik und Astronomie, und trug dazu bei, dass das über fast zwei Jahrtausende verschollene Wissen der Griechen und anderer Kulturen wieder entdeckt wurde. Er bereiste auch Frankreich, England und Deutschland, wo er unter anderem auch einige Jahre in der Lutherstadt Wittenberg weilte. Ganz Europa war damals im Aufbruch. Die Menschen waren dabei, die Fesseln des Mittelalters und ihrer Unterjocher – insbesondere die mittelalterliche Kirche – abzuwerfen. Bruno war einer der Träger dieser Zeitenwende. Zusammen mit den anderen herausragenden Köpfen dieser Epoche leitete er den Beginn der Neuzeit ein. Er stellte die Autorität der Kirche in Frage und kritisierte deren Weltbild, die Erde sei eine Scheibe und Rom ihr Mittelpunkt. Ketzerische Behauptungen wie diese waren es, die Bruno in die Fänge der Inquisition und schließlich auf den Scheiterhaufen brachten.

Lassen Sie uns noch kurz bei der Epoche der Renaissance verweilen. Was genau charakterisierte diese Zeitenwende?

Renaissance bedeutet übersetzt Wiedergeburt oder Wiederentdeckung. Diese Epoche, die im 15. Jahrhundert begann und bis in das 16. Jahrhundert reichte, beschreibt einen geschichtlichen Zeitraum, in dem vor allem das verloren geglaubte Wissen und die Erkenntnisse früherer Kulturen, der Römer, Griechen und Ägypter, neu entdeckt wurde. Dies betraf viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, vor allem Kunst und Wissenschaft. Die Menschen standen staunend vor der Tatsache, dass die Staatsphilosophen Griechenlands bereits Frühformen von Demokratie entwickelt hatten und in Rom Wasserleitungen und Fußbodenheizung zur Verfügung standen, während sich die Menschen im mittelalterlichen Europa mit Fellen bekleidet den Knüppel auf den Kopf schlugen. Natürlich war Bruno und den anderen Vertretern der Renaissance klar, dass es kein Zufall war, dass dieses zum Teil phänomenale Wissen jahrhundertelang verschollen war. Sie wussten ganz genau, dass es vor allem die mittelalterliche Kirche war, die dieses Wissen systematisch unterdrückte, weil sie deren Machterhalt gefährdete. Bereits die Griechen vor unserer Zeitrechnung wussten, dass die Erde eine Kugel ist, und kannten ungefähr ihren Durchmesser. Doch dieses Wissen wurde unterdrückt, weil die Erde eine Scheibe sein musste, damit im Mittelpunkt dieser Scheibe die Stadt Rom ihren Platz fand, mit dem sie ihren Alleinherrschaftsanspruch begründete. In der griechischen und römischen Kultur konnten nicht nur eine Elite lesen und schreiben, sondern breite Bevölkerungsteile. Weil das Wissen der Menschen die Autorität der geistigen und weltlichen Herrscher des Mittelalters gefährdete, wurde über ein Jahrtausend lang das allgemeine Analphabetentum zum „Gesetz Gottes“ erklärt. Man kann sich gut vorstellen, welche Wut sich in Bruno und den anderen Köpfen der Renaissance aufstaute. Die mittelalterliche Kirche erkannte schnell, dass mit der schwindenden Glaubwürdigkeit auch ihre ganze Macht zu schwinden begann. Und so ging sie mit den Anhängern und Verbreitern dieser neuen Erkenntnisse nicht gerade zimperlich um: Sie wurden als Ketzer verfolgt und hingerichtet. Und das geschah dann auch noch im Namen des christlichen Glaubens. Die mittelalterlichen Machthaber missbrauchten nicht nur den christlichen Glauben, sondern belogen und missbrauchten die gesamte Bevölkerung. Ein unglaubliches Verbrechen, für das es bis heute noch nicht einmal eine Entschuldigung gibt!

Was ist die Botschaft für heute? Was können wir aus dieser wichtigen geschichtlichen Epoche lernen?

Heute steht die Menschheit vor einer geschichtlichen Wende, die eine ganz ähnliche Dimension hat. Diesmal geht es nicht um die Durchsetzung philosophischer oder wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern um grundlegende Erkenntnisse in einem der zentralsten Bereiche des menschlichen Seins überhaupt: dem menschlichen Körper und der Gesundheit. Das Mittelalter der Pharma-Medizin wird abgelöst durch die medizinische Neuzeit, in deren Zentrum das Wissen um die Bedeutung von Vitaminen und Mikronährstoffen für die Funktion und die Gesunderhaltung des menschlichen Körpers steht. Es geht darum, dass mit dem Wissen der Zellular Medizin ganze Volkskrankheiten von heute innerhalb weniger Jahrzehnte auf einen Bruchteil ihres heutigen Standes zurückgeführt werden können.

Albert Szent-György

Im Jahr 1937, noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges, gewann Albert Szent-György den Nobelpreis für Medizin für seine Arbeiten über die Bedeutung von Vitamin C im menschlichen Zellstoffwechsel. Doch dieses Wissen wurde jahrzehntelang unterdrückt – im Interesse des milliardenschweren Pharma-Investmentgeschäfts mit patentierten synthetischen Pharma-Präparaten. Erst jetzt wird das Wissen über die Bedeutung von Vitaminen im Zellstoffwechsel, das schon vor über einem halben Jahrhundert verfügbar war, gegen den erbitterten Widerstand der Pharma-Industrie wiederentdeckt und verbreitet.

Ebenso wie damals löste diese Entwicklung bei den Machthabern existenzielle Ängste aus. Der Machtapparat der Pharma-Industrie fürchtet, seine teuren Patentpräparate nicht mehr verkaufen zu können, wenn die Ursache der Krankheiten mit Vitaminen beseitigt werden. Denn nur ein kranker Körper bringt Geld. Und damals wie heute profitieren die Machthaber von der Unwissenheit der Menschen. Ähnlich wie vor 500 Jahren in anderen Gesellschaftsbereichen ist jetzt die Renaissance der Medizin angebrochen. Die Menschen nehmen sich das Recht, auf Informationen zurückzugreifen, die ihnen bereits zur Verfügung standen und von der Pharma-Industrie gezielt unterdrückt wurden. Mehr noch, wir nehmen uns jetzt das Recht, dieses Wissen durch zellular-medizinische Forschung zu erweitern und durch unsere Gesundheits-Allianz zu verbreiten.

Wie wehren sich die Machthaber der Pharma-Industrie heute?

Für die milliardenschwere Pharma-Investmentbranche geht es heute – genau wie für die mittelalterliche Kirche damals – um alles oder nichts. Kein Machtsystem kann fortbestehen, wenn seine Glaubwürdigkeit zerstört wird. Der Befreiung der Menschen vor fünfhundert Jahren, eingeleitet durch Luther, da Vinci, Galilei und Bruno, folgte der 30jährige Krieg. Dieser war der letzte Versuch der Kirche und weltlichen Machthabern des Mittelalters, ihre verloren gegangenen Privilegien mit militärischem Einsatz zu retten. Es interessierte die Machthaber nicht, dass damals ein Drittel der Menschen in Europa durch diesen Krieg und seine Folgen – vor allem Hungersnot und Epidemien – umkam. Doch auch dieser furchtbare Krieg konnte den Beginn der Neuzeit nicht aufhalten.

Heute steht die Welt wieder unmittelbar vor einem Krieg. Er wird geplant und vorbereitet von den politischen Handlangern der milliardenschweren Investmentbranche um das Pharma-Geschäft mit der Krankheit. Sie wissen, dass sie den Völkermord, den das Pharma-Geschäft mit der Krankheit für die Menschheit bedeutet, nicht mehr länger verbergen können. Ihr milliardenschweres Betrugsgeschäft ist aufgeflogen und kann nur noch gegen den Willen der Menschen fortgesetzt werden. Ein solcher Plan ist in einer Demokratie aber nicht mehr umsetzbar. Deshalb bereiten die Apologeten der Pharma-Industrie und ihre politisch-militärischen Handlanger in den führenden Industrienation der Erde die Diktatur vor. In Friedenszeiten wird das jedoch kaum möglich sein. Deshalb propagieren Politiker der vier wichtigsten Pharma-Exportländer USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland ganz offen den Atomkrieg gegen den Iran. In seinem Windschatten und unter dem Schutz des dann zwangsläufig erlassenen Kriegsrechtes wollen diese Kreise die globale Diktatur der Pharma-Wirtschaftsinteressen etablieren. Die von den so genannten „Krisenstäben“ in Berlin, Paris, London und Washington bereits im Rahmen der „Vogelgrippe-Hysterie“ vorbereiteten Notstandsgesetze erheben die Pharma-Industrie zur Schlüsselindustrie im Katastrophen- und Kriegsfall. Ausgestattet mit umfassenden Vollmachten werden die Politiker zu Marionetten dieser Diktatur. Genau dies war auch der Zweck der Ermächtigungsgesetze 1933.

Der Tod von Millionen Menschen durch einen bevorstehenden Atomkrieg oder der fortgesetzte Völkermord durch das Pharma-Geschäft schert diese skrupellosen Interessen genauso wenig, wie die Machthaber des Mittelalters die Zerstörung ganz Europas interessierte.

Was passiert, wenn kein Umdenken stattfindet?

Im Zuge meiner Italienreise besuchte ich das ausgegrabene Pompeji. Dort wurden Menschen innerhalb von Sekunden durch einen Vulkanausbruch getötet. Genauso schnell kann die Menschheit durch einen Atomkrieg ausradiert werden, der derzeit im Namen dieser milliardenschweren Wirtschaftsinteressen in aller Öffentlichkeit vorbereitet wird. Doch eines ist nicht so wie damals: Im Unterschied zum 30-jährigen Krieg – nach dessen Ende trotz aller Verwüstung das Leben weiterging – bedroht ein Krieg mit Atombomben und anderen Massenvernichtungswaffen das Leben der gesamten Menschheit. Deshalb gibt es heute nur eine klare Botschaft: Dieser Krieg darf nicht stattfinden! Indem wir aus der Geschichte lernen, indem wir die skrupellosen Geschäfte hinter den Weltkriegen offen legen, tragen wir dazu bei, dass dieser Krieg verhindert werden kann.

Auch das ist das Vermächtnis eines Giordano Bruno.

Vielen Dank.


Die Bewohner Pompejis wurden am 24. August des Jahres 79 n.Chr. überrascht. Sie hatten keine Chance (oben).


Die ahnungslosen Bewohner Hiroshimas tras es am 8. August 1945. Die einen verdampften (links), die anderen verkohlten (mitte) und die dritten starben langsam den Strahlentod (rechts). Die Lebenden beneiden die Toten.

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