>> HOMEPAGE

Herrn Stefan Aust
Chefredakteur DER SPIEGEL
Brandstwiete 19
D-20457 Hamburg

10. November 2005

 

Sehr geehrter Herr Aust,

In der Anlage finden Sie einen Offenen Brief an Sie, im Zusammenhang mit dem Artikel „Tragödie am Kap“ im SPIEGEL dieser Woche über die Arbeit der Dr. Rath Stiftung unter AIDS-Kranken in Südafrika. Aus der Natur eines Offenen Briefes ergibt sich, dass der beiliegende Offene Brief ebenso wie dieses Anschreiben im Internet veröffentlicht und auch auf mannigfaltige andere Weise verbreitet werden.

Natürlich störe ich Sie nur ungern in Ihren wichtigen Aufgaben am Schreibtisch und bei ihrem zeitaufwendigen Hobby, der Pferdezucht. Dies ist ein durchaus traditionsreiches Hobby, erinnert man sich doch dabei gerne zurück an die kolonialen Gründerzeiten, als zum Beispiel berittene Schutztruppen in ‚Deutsch-Südwest’ – dem Nachbarland der „Kap-Kolonie“ – für Ruhe und Ordnung sorgten.

Natürlich war dies alles lange vor dem jetzt erfolgten Furcht erregenden journalistischen Eingreifen des SPIEGELS „am Kap“ und der wutschnaubenden Attacken Ihres Magazins auf die Regierung Südafrikas wegen deren Entscheidung für den Aufbau eines Pharma-unabhängigen Gesundheitswesens.

Zu den juristisch relevanten Aspekten: Der vorliegende Artikel diffamiert lebensrettende Informationen über den Einsatz von Mikronährstoffen zur Bekämpfung der Immunschwäche-Krankheit AIDS und gefährdet damit Gesundheit und Leben von Millionen Menschen. Als „Verantwortlicher im Sinne des Presserechtes“ tragen Sie persönlich für den Inhalt des SPIEGELS die Verantwortung.

Wie Sie wissen, sind im Fall VIOXX bereits die ersten Millionen-Urteile gegen Pharma-Konzerne gefällt worden, die in unverantwortlicher Weise diese gefährlichen Präparate im Weltmaßstab vertrieben. Doch der VIOXX-Skandal ist ein „Peanut“ im Vergleich zu dem Massenmord, der derzeit in Südafrika im Interesse des Pharmageschäfts mit der AIDS-Krankheit geschieht.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Menschen Afrikas und deren Regierungen gegen diese Verbrechen im Interesse des Pharma-Geschäfts zur Wehr setzen. Und selbstverständlich werden in diesem Zusammenhang auch die journalistischen ‚Mittäter’ zur Rechenschaft gezogen. Natürlich werde sowohl ich selbst als auch die Mitarbeiter unseres Forschungs-Institutes als Wissenschaftler den geschädigten Patienten zur Seite stehen und den vorsätzlichen Charakter Ihrer unverantwortlichen Taten herausarbeiten.

Sollten Sie diesen Brief als „Drohung“ empfinden, so kann ich Sie beruhigen. Ich erachte es geradezu als meine Pflicht, Sie über die Konsequenzen Ihres eigenen Tuns und das Ihrer kolonial-ambitionierten Journalisten in Kenntnis zu setzen. Mit jedem weiteren Artikel dieser Art wird auch wahrscheinlicher, dass Sie Ihren Lebensabend nicht auf Ihrem „Gestüt“ verbringen, sondern bestenfalls auf einem hölzernen Schaukelpferd unter ziemlich beengten Verhältnissen.

Denn eines wird es bei dem bevorstehenden Tribunal über den Völkermord an AIDS-Patienten im Interesse des Pharma-Geschäfts nicht mehr geben: die Ausrede, „Wir haben das alles ja nicht gewusst!“

Für heute verbleibe ich, mit den besten Wünschen für Erfolg in Beruf und Hobby,

Ihr Dr. med. Matthias Rath

Anlagen

Sitemap

 Druckbare Seite

Send page to a friend Seite versenden

Bookmark this page Lesezeichen setzen

RSS

>> Natürliche Gesundheit

>> "Geschäft m. d. Krankheit"

>> Internationale Kampagne

>> Dr. Raths Offene Briefe

>> Studien weltweit

>> Studien auf Deutsch

>> Helfen Sie mit!

>> Codex Alimentarius

>> Dossiers

>> Sitemap

 © 2012 Dr. Rath Health Foundation Send page to a friend contact Printer-friendly page Help Previous document Top of the page Function not available in this page Back to Homepage