Wissenschaftlich!
Natürlich! Innovativ!
Bericht des Dr. Rath Forschungsinstituts
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Dr. Raths Entdeckungen und die Arbeit
unserer Forschungsteams haben entscheidend dabei mit geholfen, Naturheilverfahren voranzubringen und zu beweisen,
dass viele Krankheiten, für die die Pharma-Medizin jahrzehntelang keine Lösungen anbieten
konnte, auf natürliche Weise unter
Kontrolle gebracht werden können.
Bei der Entwicklung wissenschaftlich begründeter natürlicher
und innovativer Ansätze bei Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
vielen Infektionskrank heiten und anderen Gesundheitsproblemen
haben wir weltweit eine führende Stellung
erlangt. Unsere Forschung hat klar belegt, dass Nährstoff-Synergien
– gezielt entwickelte Kombinationen von Mikronährstoffen
– der üblichen Anwendung einzelner Nährstoffe oder
von Zufallskombinationen bei der Krankheitsbekämpfung
weit überlegen sind. Diese Forschung ist notwendig, um zu
zeigen, dass Naturheilverfahren eine echte Alternative zur
Symptom- und Patent-orientierten Pharma-Medizin sind und
integraler Bestandteil unseres Gesundheitswesens werden
sollten.
Die Mitglieder unserer Gesundheits-Allianz, deren Engagement
unsere Forschungsarbeit seit Jahren unterstützt, können
stolz auf die Fortschritte sein, die wir gemacht haben,
und auf ihren Beitrag zu wachsender Gesundheit, die Menschen
überall auf der Welt als Ergebnis unserer Arbeit erfahren
haben.
Auch im vergangenen Jahr hat unser Forschungsteam wieder
bahnbrechende Ergebnisse im Bereich der Naturheilverfahren
erzielt, die zu einem
besseren Verständnis der Mechanismen beitragen, wie Nährstoffe
in unserem Körper funktionieren, und die die Bereiche
ihrer Anwendung erweitern. Die Ergebnisse dieser Arbeit
sind in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht und auf
zahlreichen Kongressen in vielen Ländern vorgestellt worden.
Im Folgenden stellen wir Ihnen unsere Arbeiten zu Krebs vor.
Die Einzelheiten unserer Arbeit zum Thema Herz-Kreislauf
und anderen Erkrankungen folgen in der nächsten Rath international.
Krebs
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Dr. Roomi (links) und Dr. Niedzwiecki (rechts) freuen sich über die neuesten Forschungsergebnisse. |
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In diesem Jahr gelang es uns, die Wirksamkeit der Mikronährstoff-Synergie aus Lysin, Prolin, Arginin, Ascorbinsäure und
Grünteeextrakt zur Kontrolle zahlreicher weiterer Krebszellarten
zu beweisen. Hierzu gehören so weit verbreitete Krebsarten
wie Hirntumor-(Glioma-)Zellen, Hodenkrebs und
Fett zellenkrebs (Liposarkom). Bei dem Krebszelletyp, der die
Tumoren der glatten Muskelzellen (Rhabdomyosarkomzellen)
verursacht, konnten wir den Nachweis erbringen, dass die oben
genannte Mikronährstoffen Kombination den natürlichen Zelltod
(Apoptose) gezielt herbeiführt, also die Krebszellen abzutöten
hilft.
In einer weiteren Studie konnten wir den Wirkmechanismus
der von uns entwickelten Mikronährstoff-Kombination bei
der Hemmung der Krebszell-Ausbreitung weiter entschlüsseln.
Wir konnten zeigen, dass die Krebszell-hemmende Wirkung
dieser Nährstoffsynergie u.a. dadurch zu Stande
kommt, dass das Bindegewebe (Kollagenmatrix), das die
Krebszelle umgibt, verstärkt wird. Dadurch wird es den
Krebszellen schwerer beziehungsweise unmöglich gemacht,
sich im Bindegewebe auszubreiten und die gefürchteten Metastasen
zu bilden.
Ein weiterer Durchbruch gelang uns bei einem anderen Aspekt
der Krebskrankheit. Hat ein bös artiger Tumor eine bestimmte
Größe erreicht, beginnt er damit, die Bildung neuer
Blutgefäße (Angio genese) anzuregen, die die ständig weiter
wachsende Geschwulst mit Sauerstoff und Nähr stoffen versorgen
sollen. Ein weltweit viel beachteter Therapieansatz
bei der Behandlung von Krebs ist es deshalb, eben diese Fähigkeit
von Krebszellen zur Bildung neuer Blutgefäße zu unterbinden.
In zahlreichen früheren Untersuchungen hatten
wir gezeigt, dass die von uns entwickelte Mikronährstoffen
Kombination in der Lage ist, die Eigenschaft von Krebszellen
zur Bildung dieser Krebs versorgenden Blutgefäße weit gehend
zu unterdrücken.
Diese Ergebnisse fanden weltweit
eine solche Beachtung, dass wir eingeladen wurden, unsere
Forschungsergebnisse in Bezug auf die Rolle von Nährstoffsynergie
bei der Krebszell-Angiogenese in einem für die medizinische
und wissenschaftliche Fachwelt bestimmenden Buch
zu veröffentlichen. Dies trägt den Titel „Anti-angiogene
funktionelle und medizinische Ernährung“ und wurde in diesem
Jahr im Verlag „CRC Press, Taylor & Francis Group“ veröffentlicht.
Nachfolgend werden die eben beschriebenen
Forschungs-Arbeiten jeweils in einer kurzen
Zusammenfassung dargestellt:
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Die Blockade der MMP-Aktivität und Zellinvasion der
Glioma-Zelllinie A-172 in vitro durch eine Nährstoffkombination.
Medical Oncology 2007; 24(2): 231-238. Roomi MW, Ivanov
V, Kalinovsky T, Niedzwiecki A and Rath M.
Die gegenwärtige Therapie von Hirntumoren (Glioma) geht
einher mit geringen Überlebenschancen der Patienten und
einer erheblichen Toxizität. In dieser Studie untersuchten wir
die Wirkung einer natürlichen Nährstoffkombination in vitro
auf die Glioma-Krebszelllinie A-172. Die Mikronährstoff-Kombination
war in der Lage, die Produktion von Kollagen-verdauenden
Enzymen (MMP-2) durch diese Krebszelle, sowie
deren Ausbreitung im Bindegewebe (Matrigel) signifikant
und in Dosis-abhängiger Weise zu hemmen. Das Potenzial
der getesteten Mikronährstoff-Kombination zum therapeutischen
Einsatz bei Hirntumoren (Glioma) wurde durch diese
Untersuchung bestätigt.
-
Die blockierende Wirkung einer Nährstoff-Kombination
auf Matrigel-Invasion und MMP-Aktivität der menschlichen
Hodenkrebszelllinie NT 2/DT.
Medical Oncology 2007
24(2): 183-188. Roomi MW, Ivanov V, Kalinovsky T, Niedzwiecki
A and Rath M.
Die herkömmliche Behandlung von Hodenkrebs (durch Chemotherapie)
ist begleitet von Zelltoxizität, Unfruchtbarkeit und führt häufig zum Auftreten von weiteren Krebsformen.
Diese Studie basiert auf der bereits dokumentierten anti-metastatischen
Wirkung der von uns entwickelten Mikronährstoff-Kombination auf die menschliche Hodenkrebs-Zelllinie
NT 2/DT. Wir untersuchten die Zell-Vermehrung (Proliferation)
sowie die Zelltoxizität. Das Ausbreitungs-Potenzial der
Krebszellen wurde über die Messung der Produktion Kollagen-verdauender Enzyme (MMP-2 und MMP-9) durch diese
Krebszellen ermittelt. Die hier untersuchte Mikronährstoff-Kombination war in der Lage, die MMP-Sekretion und die
Ausbreitung (Invasion) von Hodenkrebszellen signifikant zu
hemmen, ohne dass dabei eine toxische Wirkung auf die Zellen
festzustellen war. Diese Mikronährstoff-Kombination bewies
somit ihr Potential zur Bekämpfung von Hodenkrebs.
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Mikronährstoff-Kombi nation blockiert Ausbreitung
und Produktion Kollagen-verdauender Enzyme (MMPs) von
Liposarkom-Krebszellen (SW-872).
Medical Oncology 2007;
24(4):394-401. Roomi MW, Ivanov V, Kalinovsky T, Niedzwiecki
A and Rath M.
Das Liposarkom, eine maligne Entartung der Fettzellen, ist
der häufigste Krebs des weichen Binde gewebes. Wenn sie
metastasieren, geschieht dies üblicherweise in die Lunge und
die Leber, mit schlechter Verlaufsprognose. Wir untersuchten
die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination auf die Liposarkom-Zelllinie SW-872 in vitro. Dabei stellten wir fest, dass
Mikronährstoffe zu einer signifikanten Blockade des Wachstums
dieser Krebszellen, deren Fähigkeit zur Produktion Kollagen-verdauender Enzyme (MMP-9 und MMP-2) sowie zu
einer Hemmung der Ausbreitung dieser Krebszellen in einem
Bindegewebs-Testsystem (Matrigel) führten. Darüber hinaus
führte diese Mikronährstoff-Kombination auch zum Absterben
(Apoptose) der Liposarkom-Zellen und zwar in Dosis-abhängiger
Weise.
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Anti-Krebs-Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination
auf menschliche Muskelkrebszellen (Rhabdomyosarkom).
Gene Therapy and Molecular Biology 2007; 11(B):133-144.
Roomi MW, Ivanov V, Kalinovsky T, Niedzwiecki A and Rath M.
Das Rhabdomyosarkom ist der weitverbreitetste Krebs des
Muskelgewebes bei Kindern. Zum Zeitpunkt der Diagnose hat
er bei 25% der Patienten bereits Metastasen gebildet. Zwar
haben herkömmliche Therapieverfahren gewisse Erfolge verzeichnet,
sie sind jedoch mit schweren Nebenwirkungen verbunden.
Unsere Studie hat eine signifikante Blockade der
Produktion von Kollagen-verdauenden Enzymen (MMP-2- und
MMP-9) gezeigt. Auch die Ausbreitung dieser Krebszellen im
Bindegewebs-Modell (Matrigel) wurde signifikant gehemmt.
Ferner leitete die Mikronährstoff-Kombination ab einer bestimmten
Konzentration das natürliche Absterben (Apoptose)
der Rhabdomyosarkom-Zellen ein. Diese Ergebnisse legen
nahe, dass bestimmte Mikronährstoff-Kombinationen bald als
nebenwirkungsfreie Therapie-Möglichkeit zur Behandlung des
Rhabdomyosarkoms eingesetzt werden können.
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Unser Forschungsinstitut ist weltweit führend in der Erforschung wissenschaftlich begründeter Naturheilverfahren, wie allein schon die Zahl der Veröffentlichungen belegt. |
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Natürlich produzierte extra-zelluläre Matrix blockiert
in Anwesenheit von Mikronährstoffen die Wachstumsrate
und Ausbreitungsfähigkeit menschlicher Osteosarkom-Krebszellen.
Medical Oncology 2007; 24(2): 209-217. Ivanov V, Ivanova
S, Roomi MW, Kalinovsky T, Niedzwiecki A, Rath M.
Die extra-zelluläre Matrix (ECM), das faserartige Netz, das
von Bindegewebs-Zellen (Fibroblasten) produziert und in
deren Umgebung abgesondert wird, besteht vor allem aus
Fasereiweißen (Kollagen, Elastin), Bindungseiweißen (Fibronektin,
Laminin) und Eiweiß-Kohlehydrat-Verbindungen (Glycosaminoglycane)
als Füllmoleküle. Diese Matrix spielt eine
Schüsselrolle bei der Entstehung von Krebs. Unsere Forschung
zeigte, dass eine Bindegewebs-Matrix, auf die eine Kombination
von Mikronährstoffen einwirkte, die Wachstumsrate und
die Ausbreitungsfähigkeit von Osteosarkom-Zellen im Vergleich
zu einer Kontrollgruppe ohne Mikronährstoffe signifikant
reduzierte. Die Hemmung der Krebszellausbreitung
wurde begleitet von signifikanten Veränderungen in der biochemischen
Zusammensetzung der Bindegewebs-Matrix, insbesondere
deren Gehalt an Glycosaminoglycanen. Diese
Untersuchung gab Aufschluss über die möglichen Mechanismen,
wie Mikronährstoffe ihre Krebs-hemmende Wirkung
ausüben können, nämlich indem sie die Zusammensetzung
und die biologischen Eigenschaften der Bindegewebs-Matrix
beeinflussen, die die Krebszellen umgibt.
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Eine Mikronährstoff-Kombination aus Ascorbinsäure,
Lysin, Prolin und Grüntee-Auszügen blockiert wichtige Mechanismen
der Blutgefäßneubildung bei Krebstumoren (Angiogenese).
Kapitel 26
in: Anti-Angiogenic Functional and Medicinal Foods, CRC
Press, Taylor & Francis Group, 2007. Roomi MW, Ivanov V, Kalinovsky
T, Niedzwiecki A, Rath M.
Die Angiogenese, die Bildung neuer Kapillar-Blutgefäße, ist
eine entscheidende Voraussetzung für das fortgesetzte
Wachstum von Tumoren, die eine bestimmte Größe überschritten
haben, sowie für deren Metastasierung. Die wichtigsten
Punkte dieses Buch-Kapitels umfassen den
wissenschaftlichen Beweis für die blockierende Wirkung
einer von uns entwickelten Mikronährstoff-Kombination auf
die Angiogenese.
Wir konnten zeigen, dass diese Mikronährstoff-Kombination
das Wachstum und die Angiogenese von menschlicher Osteosarkom-Tumoren im lebenden Organismus von Nacktmäusen
(in vivo) wirksam blockierte. Die Blockade der
Angiogenese erfolgte unter anderem durch eine Hemmung
der Produktion verschiedener Angiogenese-fördernder Faktoren.
-
Ascorbinsäure führt bei Leukämie-Zellen den natürlichen
Zelltod (Apoptose) herbei.
Anticancer Research, 2007; 27,
289-298. S. Harakeh, M. Diab-Assaf, J. C. Khalife, K A Abu-El-
Ardat, E. Baydoun, A. Niedzwiecki, M.E.El-Sabban, M. Rath.
Diese Studie dokumentiert, dass Vitamin C in Leukämiezellen
den natürlichen Zelltod wirksam herbeiführt und damit zum
Absterben der entarteten Zellen beiträgt. Die Krebszellen-abtötende
Wirkung von Vitamin C wurde sowohl bei chronischen
als auch akuten Leukämieformen festgestellt.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Neben der Krebsforschung bildet die Erforschung der natürlichen Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten einen weiteren
Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit. Die Forschung von
Mikronährstoff-Kombinationen in diesem Bereich zielt vor allem
auf die Hemmung der Wucherung von Teilen der Arterienwand
ab, die zur Bildung der ge fürchteten atherosklerotischen Ablagerungen
beitragen.
Der wichtigste Zelltyp dabei sind die so genannten glatten Muskelzellen.
Die nachfolgenden Forschungs ergebnisse zeigen allesamt,
dass mit Hilfe von Mikronährstoff-Kombinationen sowohl
die Vermehrung als auch die Ausbreitung von glatten Muskelzellen
und damit das Entstehen bzw. Fortschreiten von atherosklerotischen
Ablagerungen gehemmt werden können.
-
Anti-atherogene Wirkung einer Kombination aus Ascorbinsäure,
Lysin, Prolin, Arginin, Cystein und Grüntee-Phenolen
in den weichen Muskelzellen der Aorta beim Menschen.
Journal
of Cardiovascular Pharmacology 2007; 49(3):140-5 Ivanov V,
Roomi MW, Kalinovsky T, Niedzwiecki A, Rath M.
Die glatten Muskelzellen sind ein wichtiger Bestandteil der Entstehung
und Zusammensetzung atherosklerotischer Ablagerungen.
Bei der Entstehung der Ablagerungen wandern diese Zellen
von der mittleren in die innere Schicht der Arterienwand.
Diese Ansammlung von Muskel zellen geht mit einer erhöhten
Produktion verschiedener Entzündungsfaktoren einher. Wir untersuchten
den hemmenden Einfluss von Mikronährstoff-Kombinationen
auf die Wucherung der Muskelzellen der
Hauptschlagader (Aorta). Es zeigte sich, dass die untersuchten
Mikronährstoffe in der Lage waren, in diesen Zellen sämtliche
Prozesse zu hemmen, die zur Bildung von athero sklerotischen
Plaques beitragen können.
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Eine Kombination von Ascorbinsäure, Lysin, Prolin und Katechinen kontrolliert Wachstum und Wanderung glatter Muskelzellen der Aorta über das umgebende Bindegewebe.
Journal of Cardiovascular Pharmacology, 2008. Ivanov V, Roomi MW, Kalinovsky
T, Niedzwiecki A, Rath M.
Die Funktion und Struktur des Bindegewebes (extra-zelluläre
Matrix, ECM) sind im Bereich von atherosklerotischen Ablagerungen
extrem beeinträchtigt, was das Entstehen und Fortschreiten
der Atherosklerose begünstigt. Unsere Studie
untersuchte, ob die biologischen Eigenschaften der ECM durch
die Anwendung ausgewählter Nährstoffe positiv beeinflusst
werden. Die Ergebnisse zeigten, dass die untersuchte Mikronährstoff-Kombination Wachstum und Ausbreitung der glatten Muskelzellen
in der extra-zellulären Matrix hemmt. Sie hatte auch
einen positiven Einfluss auf das biologische Verhalten des Arterienwand-Bindegewebes.
Infektions- und Immunschwäche
Neben der Herz-Kreislauf- und Krebs-Forschung bilden Untersuchungen
über den positiven Einfluss von Mikronährstoffen auf
das Immunsystem und die Infekt-Abwehr einen weiteren
Schwerpunkt der Forschungsarbeit an unserem Institut:
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Commonwealth Health Minister’s Book, 2007
published
by Henley Media LTD, London. Jariwala RJ, Niedzwiecki
A, Rath M.
Aids ist zu einem weltweiten Gesundheitsproblem geworden
und eine der häufigsten Todesursachen in der sich entwickelnden
Welt. Im Jahr 2006 starben fast drei Millionen Menschen an
Aids, was den Bedarf an wirksamen therapeutischen Ansätzen
unterstreicht. Zwar können ARV-Präparate („Aids-Chemo“) die
HIV-Werte im Blut senken, doch ihre Nebenwirkungen sind verheerend:
Sie stärken nicht das Immunsystem, sondern wirken im
Gegenteil hochgiftig auf die Körperorgane, insbesondere das
Knochenmark – den Bildungsort der Immunzellen (weiße Blutkörperchen).
Die Zellular-Medizin-Forschung hat gezeigt, dass
Mikronährstoffe einen hemmenden Einfluss auf den Verlauf von
Virusinfektionen haben und das Immunsystem auf nicht-toxische
Weise wiederherstellen können. Mikronährstoffe können die HIV-Infektion und Aids auf drei Arten unter Kontrolle bringen:
die Unterdrückung der Virus-Vermehrung und -Ausbreitung; die
Stärkung der zellulären Immunreaktion; die Verlangsamung der
AIDS-Entwicklung und die Reduktion des Schweregrads der Aids-Krankheit. Diese Mikronährstoff-Studien haben große Bedeutung
für die Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids –
gerade auch in den Entwicklungsländern.
Virologische Studien
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Holistische Wirksamkeit einer spezifischen Nährstoffsynergie gegen den Vogelgrippe-Virus: Pathologie und Immunmodulation
Veterinaria Italiana 43 (1): 43-54. Barbour EK, Rayya
EG, Shaib HA, El Hakim RG, Nour AMA, Niedzwicki A, Harakeh S,
Rath M.
In dieser Studie untersuchten wir die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination auf Hühner, die dem Vogelgrippe-Virus Typ
Libanon 1 (H9N2) ausgesetzt worden waren. Die tägliche Verabreichung
der Mikronährstoffe an das infizierte Geflügel reduzierte
spezifische Krankheitserscheinungen, einschließlich
Rasselgeräusche der Lunge und andere Symptome der fortgeschrittenen
Krankheit. Begleitet wurden diese Ergebnisse von
einer 63,4-prozentigen Reduktion der Immunreaktion auf das
Hämaglutinin-Protein des Vogelgrippe-Virus.
Dies ist ein Beweis dafür, dass die Nährstoffe die Infektiosität des
Vogelgrippe-Virus entscheidend gesenkt hatten.
-
Einfluss von spezifischen Mikronährstoff-Kombinationen auf die Vogelgrippe-Viruserkrankung.
International Journal of Applied Veterinary Medicine
5: 9-16, 2007. Barbour, E.,
Rayya, E., Shaib, H., El-Hakim, R., Niedzwiecki, A., Abdel Nour,
A., Rath, M., Harakeh, S. (2007).
Die Studie zielte darauf ab, den schützenden Einfluss von Mikronährstoff-Kombinationen auf die Gewebeveränderungen bei
der Vogelgrippe-Krankheit nachzuweisen. Die tägliche Verabreichung
einer spezifischen Mikronährstoff-Kombinationen an Geflügel,
das dem H9N2-Vogelgrippe-Virus ausgesetzt war, hatte
eine signifikante Hemmwirkung auf Schleimansammlung sowie
die Zahl krankheitsspezifischer weißer Blutkörperchen (Heterophile)
im Bereich der Luftröhre.
Wissenschaftliche Konferenzen
Unsere Wissenschaftler haben haben ihre Forschungen in jüngerer
Vergangenheit auf folgenden internationalen Wissenschafts-Kongressen vorgestellt:
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Weltkongress über Entzündungen, Kopenhagen/Dänemark, 16.–20. Juni 2007
„Essentielle Mikronährstoffe unterdrücken Entzündungendurch die Regulierung des für Entzündungen entscheidenden Gens“
Die blockierende Wirkung von Nährstoffen auf verschiedene
Botenstoffe der Entzündung (Zytokin, Prostaglandin E2
(PGE2), Cyclooxygenase-Inhibtior 2 (COX 2) und Transkriptions-Faktor NF-kB) wurde gezeigt an bakteriell induzierten
Entzündungen in Zellkulturen (Makrophagen) und Mäusen.
Die Ergebnisse zeigten, dass eine Kombination essentieller
Mikronährstoffe die Aktivierung (Expression) der entscheidenden
Gene signifikant unterdrückte. Diese Ergebnisse sind
vor allem deshalb von Bedeutung, weil Entzündungen mit
zahlreichen Krankheiten einhergehen.
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76. Kongress der Europäischen Atherosklerose Gesellschaft, Helsinki/Finnland, 10.-13. Juni 2007
„Pflanzliche Mikronährstoffe blockieren die Anhaftung vonweißen Blutkörperchen (Monozyten) an Bindegewebs-Molekülen, die durch glatte Muskelzellen und Endothelzellen derAorta produziert werden“
Veränderungen in Struktur und Funktion der bindegewebigen
extra-zellulären Matrix (ECM) am Ort atherosklerotischer
Ablagerungen erleichtern die Anhaftung von Monozyten an
der Gefäßwand und begünstigen das Fortschreiten der Atherosklerose.
Wir untersuchten, ob die biologischen Eigenschaften
der ECM durch die Anwendung pflanzlicher
Mikronährstoffe positiv beeinflusst werden. Die Ergebnisse
zeigten, dass die untersuchten Mikronährstoffe tatsächlich in
der Lage waren, das Anhaften von Monozyten signifikant zu
reduzieren – und zwar abhängig von der Mikronährstoff-Konzentration. Die Blockade der Monozyten-Anhaftung war
bei den Endothelzellen größer als bei den glatten Muskelzellen.
Diese Ergebnisse zeigen, dass pflanzliche Mikronährstoffe
bei der Verhinderung des Fortschreitens von
Atherosklerose nützlich sind.
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46. Jahrestreffen der Toxikologie-Gesellschaft, Charlotte,North Carolina/USA, 25.-29. Mai 2007
„Eine neuartige Mikronährstoff-Kombination blockiert inmenschlichen Leberkrebs-Zellen (HepG2) die Zell-Vermehrung, -Ausbreitung und die Produktion der für die Zerstörung des umgebenden Bindegewebes verantwortlichenEnzyme, den Metalloproteinasen (MMPs)“
Um ein besseres Verständnis der vorbeugenden Wirkung von
Mikronährstoffen bei Leberkrebs zu gewinnen, untersuchten
wir deren Wirkung auf HepG2-Zellen in vitro. Die Mikronährstoffe
zeigten eine dosisabhängige Blockade der MMP-2-Produktion
und der Ausbreitung der Krebszellen in der
Versuchsanordnung (Matrigel). Außerdem lösten die Mikronährstoffe
ein dosisabhängiges Absterben der Krebszellen
aus. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Mikronährstoffe eine
wichtige Rolle bei der Therapie des Leberkrebses spielen
könnten.
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Internationaler Toxikologie-Kongress, Montreal/Kanada, 15.-19. Juli 2007
„Tumorhemmende Aktivität einer neuartigen Mikronährstoff-Kombination auf Netzhautkrebs-Zellen (Retinoblastom-Zellen, Y79)“
Das Retinoblastom (Rb), eine bösartige Krebserkrankung der
Netzhaut bei Kindern unter 6 Jahren, metastasiert in verschiedene
Organe, einschließlich der Lunge, der Knochen
und des Gehirns. Gegenwärtig gibt es keine wirksame Therapie
dagegen. Wir untersuchten in vitro die anti-neoplastische Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination auf diese Krebsart.
Die Ergebnisse zeigen, dass die untersuchten Mikronährstoffe
in der Lage waren, die Tumor-Aktivität der
Retinoblastom-Zellen zu hemmen. Die untersuchte Mikronährstoff-Kombination besitzt ein viel versprechendes therapeutisches
Potential für die Behandlung dieser Krebsart.
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98. Jahrestreffen der AACR (Amerikanische Gesellschaft für Krebsforschung), Los Angeles, Kalifornien/USA, 14.-18. April 2007
„Blockade von chemisch induzierten Hauttumoren durch eine Mikronährstoff-Kombination“
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten, die beständig
zunimmt. Die vorliegende Studie untersuchte die Wirkung
einer Mikronährstoff-Kombination auf die Entwicklung eines
chemisch (mittels 7,12-Dimethylbenzanthracene, DMBA) induzierten
Hautkrebses bei weiblichen Mäusen. Die untersuchten
Mikronährstoffe waren in der Lage, die
DMBA-induzierten Tumore signifikant zu blockieren. Die
wirksamste Anwendung war die äußerliche, d.h. das Auftragen
der Mikronährstoffe auf die Haut. Diese Form der Anwendung
reduzierte das Auftreten der Hauttumore um 86%.
Der Beginn der Einnahme der Mikronährstoffe im Futter
zwei Wochen vor dem Kontakt mit DMBA führte zu einer
69%igen Reduktion der Tumorzahl. Die Mikronährstoff-Gabe
nach dem Kontakt mit DMBA führte zu einer 59%igen Blockade
der Tumoren. Diese Ergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe
ein bedeutsames Potential für die Behandlung von
Hautkrebs – vor allem aber auch bei dessen Vorbeugung– haben.
„Untersuchungen über die Produktion der für die Krebsausbreitung mitverantwortlichen Enzyme (MMP-2 und MMP-9) in menschlichen Krebszelllinien“
Die Sekretion von MMP-2 und MMP-9 ist bei unterschiedlichen
menschlichen Krebsarten erhöht, und diese vermehrte
Produktion ist mit einer schlechten Prognose in Verbindung
gebracht worden. Der Ausdruck von MMP wird in hohem
Maße reguliert durch zelluläre Botenstoffe, Zytokine, und
andere biologische Signale. Dazu gehören auch solche Signale,
die durch chemische Substanzen wie Phorbolmyristatacetat
(PMA) aktiviert werden können. Wir untersuchten die
Wirkung von PMA auf die MMP-2- und MMP-9-Sekretion in
40 menschlichen Krebszelllinien, um herauszufinden, ob die
Reaktion ein Indikator für ihre Rolle bei der Entstehung von
Krebs beziehungsweise dessen Fortschreiten sein könnte. Auf
der Grundlage der MMP-2- und MMP-9-Produktion, mit und
ohne PMA-Anwendung, ließen sich die unterschiedlichen
menschlichen Krebszelllinien in drei Gruppen einteilen: 1)
Diejenigen, die nur MMP-2 absonderten und nicht von PMA
stimuliert wurden; 2) diejenigen, die nur MMP-9 absonderten,
was entweder durch PMA weiter stimuliert wurde oder
unverändert blieb; und 3) diejenigen, die sowohl MMP-2 als
auch MMP-9 absonderten und bei denen nur MMP-9 stimuliert
wurde. Das Ergebnis, dass unabhängig von der MMP-2-
Sekretion nur die MMP-9-Werte erhöht waren, legt nahe,
dass dieses Enzym eine wichtigere Rolle bei der Krebsausbreitung
und Metastasierung spielen und seinerseits ein wichtiger
Indikator für die Prognose der pathologischen
Entwicklung sein könnte.
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GTCbio-Tagung über Apoptose und Medikamenten-Entwicklung, San Diego, Kalifornien/USA, 22.-23. März 2007
„Neuartige Mikronährstoff-Kombination löst das Absterben (Apoptose) von Krebszellen menschlicher Gebärmutterhals- und Eierstock-Krebszelllinien aus“
Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste und Eierstockkrebs
die siebenthäufigste Krebsart. Wenn diese Krebsarten
metastasieren, sinkt die 5-Jahres-Überlebensrate auf 10-20%.
Wir untersuchten die Wirkung dieser Mikronährstoff-Kombination
auf Zelllinien von Gebärmutterhals- (Hela) und Eierstock-(SK-OV-3) Krebs. Die untersuchten Mikronährstoffe
lösten in beiden Zelllinien das Absterben der Krebszellen aus
und zeigten damit ihr therapeutisches Potential bei diesen
Krebsarten.
„Eine Mikronährstoff-Kombination induziert Apoptose in der menschlichen Prostata-Zelllinie DU-145“
Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Wenn
Metastasen aufgetreten sind, gibt es derzeit kein wirksames
Therapieverfahren. Wir untersuchten, ob Mikronährstoffe
das natürliche Absterben (Apoptose) bei Prostatakrebszellen
(DU-145- Zellinie) herbeiführen kann. Die Untersuchungen
bestätigten, dass Mikronährstoffe abhängig von der Höhe
ihrer Dosierung das Absterben der Krebszellen bewirken.
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