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Fragen & Antworten

Was ist ein Vitamin?

Der Begriff „Vitamin” wurde 1912 von dem polnischen Wissenschaftler Casimir Funk als Bezeichnung für natürliche Stoffe eingeführt, die in der Nahrung enthalten sind und eine wichtige Rolle für die Erhaltung des Lebens spielen. Als Funk sich mit den Symptomen der Beriberi-Krankheit befasste, stellte er die Theorie auf, dass vier bestimmte Krankheiten auf einen Mangel an vier verschiedenen lebensnotwendigen „Aminen” in der Nahrung zurückzuführen sind, nämlich Skorbut (starker Blutverlust durch brüchige Blutgefäße – eine Folge von Vitamin-C-Mangel), Rachitis (Knochenerweichung durch Vitamin-D-Mangel), Pellagra (Hautveränderungen, anhaltende Diarrhöe, Demenz – verursacht durch einen Mangel an Vitamin B3) und Beriberi (Herzvergrößerung mit Herzschwäche, schmerzende Glieder, Muskelschwäche – eine Folge von Vitamin-B1-Mangel).

Heute wissen wir, dass es über 20 organische Moleküle gibt, die man als Vitamine bezeichnet und die unterschiedliche chemische Strukturen haben und unterschiedliche Funktionen im Körper erfüllen.

Man unterscheidet zwei Gruppen von Vitaminen: wasserlösliche Vitamine (dazu gehören Vitamin C und alle B-Vitamine), die sich in allen wässrigen Kompartimenten der Zellen verteilen, und fettlösliche Vitamine (Vitamin A, D, E und K), die vorwiegend in fettreichen Zellkompartimenten, wie z.B. in den Zellmembranen, vorkommen.

Vitamine sind zwar unerlässlich zur Erhaltung des Lebens, aber sie werden größtenteils nicht vom Körper selbst gebildet.

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Können wir unseren Vitaminbedarf nicht über die Nahrung decken?

Nein.

Unabhängige Studien, die in den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien und vielen anderen Ländern durchgeführt wurden, zeigen, dass der Nährstoffgehalt in unserer Nahrung in den letzten Jahrzehnten erheblich abgenommen hat.

Die Tabellen unten zeigen die Abnahme des Nährstoffgehalts am Beispiel von Brokkoli und Kartoffeln, die in Kanada zwischen 1951 und 1999 verkauft wurden:

Brokkoli, roh, 3 Stangen, 93g. 100/93=1,08

  Kalzium
(mg)
Eisen
(mg)
Vitamin A
(I.E.)
Vitamin C
(mg)
Thiamin
(mg)
Riboflavin
(mg)
Niacin
(mg)
1951 130,00 1,30 3500 104,0 0,10 0,21 1,10
1972 87,78 0,78 2500 90,0 0,09 0,20 0,78
1999 48,30 0,86 1542 93,5 0,06 0,12 1,07
Veränderung in % -62,85 -33,85 -55,94 -10,10 -40,00 -42,86 -2,73

Kartoffeln, eine Kartoffel, geschält, vor dem Kochen, 136g. 100/136=0,74

  Kalzium
(mg)
Eisen
(mg)
Vitamin A
(I.E.)
Vitamin C
(mg)
Thiamin
(mg)
Riboflavin
(mg)
Niacin
(mg)
1951 11,00 0,70 20,00 17,00 0,11 0,04 1,20
1972 5,74 0,49 0,00 16,39 0,09 0,03 1,15
1999 7,97 0,30 0,00 7,25 0,09 0,02 1,74
Veränderung in % -27,55 -57,14 -100 -57,35 -18,18 -50,00 45,00

Weitere Informationen:

USA

Vegetables Without Vitamins. Life Extension magazine, März 2001.
http://www.lef.org/magazine/mag2001/mar2001_report_vegetables.html

Changes in USDA Food Composition Data for 43 Garden Crops, 1950 to 1999. Donald R. Davis, PhD, FACN, Melvin D. Epp, PhD and Hugh D. Riordan, MD. Journal of the American College of Nutrition, Vol. 23, No. 6, 669-682 (2004).
http://www.jacn.org/cgi/content/abstract/23/6/669

Kanada

Nutrient Changes in Vegetables and Fruits, 1951 to 1999. Compiled by Jeffrey Christian.
http://www.ctv.ca/servlet/ArticleNews/story/CTVNews/20020705/...

Apparent Nutrient Changes in Government Data for a Selection of Fruits & Vegetables: 1951 vs 1999. L. A. Piché PhD RD, Associate Professor, Nutrition Program, Brescia University College.
http://www.ctv.ca/servlet/ArticleNews/story/CTVNews/20020705/...

Großbritannien

Meat and diary: where have all the minerals gone? Food Magazine 72, pub. by The Food Commission, UK. Jan/Mar 2006.
http://replay.web.archive.org/20070403150112/http://www.foodcomm.org.uk/PDF%20files/meat_dairy2.pdf

McCance and Widdowson studies
http://replay.web.archive.org/20070222140409/http://www.trccorp.com/faq_root_disease3.php

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Reicht die empfohlene Tagesverzehrsmenge nicht aus?

Nein. Es gibt eine umfangreiche Sammlung von Beweismaterial die zeigt, dass Vitamine und Mineralstoffe vorteilhaft für die Erhaltung einer optimalen Gesundheit sind und die Entstehung chronischer Krankheiten verhindern können, wenn sie in höheren Mengen als der täglichen Verzehrsempfehlung eingenommen werden. Die tägliche Verzehrsempfehlung bezieht sich nur auf die Menge von Vitaminen und Mineralstoffen, die notwendig ist, um verbreiteten Nährstoffmangelkrankheiten wie z.B. Rachitis oder Skorbut bei der Durchschnittsperson vorzubeugen. Sie berücksichtigt nicht den individuellen Stoffwechselbedarf einer Person, der genetisch bedingt ist, und ebenso wenig die Ernährungsgewohnheiten, den Lebensstil, den Gesundheitszustand sowie viele andere Faktoren. Unberücksichtigt bleibt auch die Tatsache, dass Nährstoffe im Körper in Gruppen zusammenwirken und nicht als einzelne chemische Substanzen, wie es bei pharmazeutischen Präparaten der Fall ist.

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Was versteht man unter zellulärer Gesundheit?

Das Konzept der „zellulären Gesundheit” beruht auf dem Prinzip, dass Gesundheit auf der Ebene der Milliarden von Zellen entsteht, aus denen der menschliche Körper besteht. Die Zellebene des menschlichen Körpers wird von der herkömmlichen Medizin eindeutig vernachlässigt, und der Schulmedizin folgende Ärzte behandeln unsere Organe, ohne sich ausreichend um den Ernährungszustand der Zellen zu kümmern, aus denen sie bestehen.

Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und andere lebensnotwendige Nährstoffe werden für viele Tausende von biochemischen Reaktionen benötigt, die ständig in jeder Zelle ablaufen. Ein chronischer Mangel an diesen essenziellen Nährstoffen ist die häufigste Ursache für eine Störung der Zellfunktionen und damit auch für Krankheiten.

Eine optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und anderen essenziellen Nährstoffen ist demnach der Schlüssel zur Erreichung einer optimalen Gesundheit und beugt der Entstehung chronischer Krankheiten vor.

Für weitere Informationen siehe Das Fundament der zellulären Gesundheit

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Was versteht man unter Zellvitalstofftherapie?

Das Konzept der Zellvitalstofftherapie maximiert den gesundheitlichen Nutzen von Mikronährstoffen, nachdem man entdeckt hat, dass diese Substanzen am besten als „Teams” wirken. Demzufolge ist volle Gesundheit nicht durch die Einnahme eines einzelnen Nährstoffs gewährleistet, sondern durch die Einnahme des vollständigen Spektrums verschiedener Mikronährstoffe wie z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Spurenelemente. Die klinische Wirksamkeit dieser Strategie ist nicht nur durch viele unserer eigenen Studien bestätigt worden, sondern auch durch unabhängige Forschungen anderer Wissenschaftler.

Die Forschungen zur zellulären Gesundheit konzentrieren sich auf das Zusammenwirkungen von Nährstoffen als der effektivsten Strategie zur Optimierung des Zellstoffwechsels und der Wiederherstellung seines Gleichgewichts. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass diese Behandlungsstrategie wirksamer ist als die Anwendung einzelner Nährstoffe oder einer zufälligen Nährstoffkombination.

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Was sind die Vorteile der Strategie der zellulären Gesundheit gegenüber der herkömmlichen Medizin?

Die Strategie der zellulären Gesundheit beruht auf der Entdeckung, dass über Gesundheit und Krankheit nicht auf Organebene entschieden wird, sondern auf der Ebene der Milliarden von Zellen, aus denen die Organe und der gesamte menschliche Körper aufgebaut sind.

Diese Erkenntnis steht in krassem Gegensatz zu der Denkweise der konventionellen Medizin, die den Körper in verschiedene Disziplinen unterteilt und praktisch jedes Organ als eine getrennte Einheit auffasst. So befasst sich in der konventionellen Medizin der Kardiologe mit dem Herz, der Gastroenterologe ist auf das Verdauungssystem spezialisiert, der Hepatologe auf die Leber und so weiter. Dieser Ansatz ignoriert die Tatsache, dass der wichtigste Grund für eine Störung der Zellfunktion – und damit für die Entwicklung von Krankheiten – ein Mangel an Bioenergie auf Zellebene ist.

Die wichtigsten Bioenergie-Moleküle, die Zellen brauchen, um richtig funktionieren zu können, sind Biokatalysatoren. Das sind kleine Moleküle, die chemische Reaktionen beschleunigen, die in den Zellen ablaufen. Die wichtigsten dieser Moleküle sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und bestimmte Aminosäuren. Die zelluläre Gesundheit ist ein neues Forschungsgebiet, das diese Erkenntnisse auf die Prävention und Behandlung der heute verbreitesten Krankheiten anwendet.

Die pharmazeutisch orientierte Medizin dagegen behandelt nicht die eigentliche Wurzel der Krankheiten – nämlich den Nährstoffmangel auf Zellebene – sondern konzentriert sich stattdessen nur auf die Behandlung der Symptome: Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen, Antazida gegen die Übersäuerung des Magens, entzündungshemmende Medikamente gegen Arthritis und so weiter.

Darüber hinaus ist die pharmazeutische Medizin auch äußerst gefährlich. Das Journal of the American Medical Association veröffentlichte beispielsweise 1998 eine Studie, die schätzte, dass 1994 rund 2.216.000 stationäre Patienten in den USA eine schwere unerwünschte Reaktion auf ein Medikament gezeigt haben und 106.000 an einer tödlichen unerwünschten Reaktion verstorben sind. Man kann also sagen, dass verschreibungspflichtige Medikamente, die in einer Klinik von qualifiziertem medizinischem Personal in Übereinstimmung mit den Hinweisen des Herstellers verabreicht wurden, in dem besagten Jahr zwischen der vier- und sechsthäufigsten Todesursache in den USA angesiedelt waren. Im Jahr 2004 schätzten Analytiker der amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA, dass ein einziges Medikament, nämlich Vioxx, in den 5 Jahren, in denen es auf dem Markt war, zwischen 88.000 und 139.000 Herzinfarkte ausgelöst hat, von denen wahrscheinlich 30 bis 40 Prozent tödlich waren.

Im Gegensatz dazu sind Naturheilverfahren, die auf den Prinzipien der zellulären Gesundheit beruhen, in Wirklichkeit sicherer als die Nahrungsmittel, die Sie auf Ihrem Teller haben. Und das ist in der Tat so zutreffend, dass man anhand von Daten, die größtenteils aus offiziellen Statistiken der neuseeländischen Regierung stammen, das Risiko, durch die Einnahme eines Nahrungsergänzungspräparats zu sterben, irgendwo zwischen dem Risiko, durch einen Blitzschlag zu sterben, und dem Risiko, von einem Meteoriten getötet zu werden, ansiedelte.

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Gibt es wissenschaftliche Forschungen, welche die Strategie der zellulären Gesundheit belegen?

Ja! Die Website der Dr. Rath Health Foundation bietet Angaben zu zahlreichen bedeutenden klinischen Studien, welche die überaus wichtige Bedeutung von Mikronährstoffen und der Ernährung für die Erhaltung einer optimalen Gesundheit dokumentieren.

Zusammen mit unseren Seiten zur zellulären Gesundheit und WHO Dokumenten werden Sie wohl kaum eine umfassendere "Bibliothek" zum gesundheitlichen Nutzen von Vitaminen, Mikronährstoffen und Ernährung im Kampf gegen die größten heutigen Volkskrankheiten in den Industrienationen und in den Entwicklungsländer finden.

Bei der Dokumentation dieser Studien und Berichte haben wir bewusst darauf geachtet, auch Studien aus sehr weit zurückliegenden Jahren einzubeziehen, weil wir damit zeigen wollen, dass dieses umfangreiche Wissen und die wissenschaftlichen Daten über natürliche Gesundheit schon seit 50, 60, 70 und sogar 80 Jahren zur Verfügung stehen.

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Warum hat man von diesen bahnbrechenden Therapiemöglichkeiten nicht schon früher erfahren?

Therapien, die auf der Anwendung von Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und anderen natürlichen essenziellen Nährstoffen beruhen, sind für die pharmazeutische Industrie uninteressant, weil sie sich nicht patentieren lassen.

Dagegen sind die synthetischen Arzneimittel, welche die pharmazeutische Industrie produziert, patentfähig und die weltweiten Gesamtumsätze der pharmazeutischen Industrie wuchsen 2006 um 7% und erreichten 643 Milliarden US-Dollar. Mit anderen Worten: Die weltweiten Gesamtumsätze der pharmazeutischen Industrie in einem einzigen Jahr belaufen sich jetzt auf weit über eine halbe Billion Dollar.

Den Markt für die pharmazeutische Industrie liefert der menschliche Körper – doch nur so lange, wie er Krankheiten beherbergt. Deshalb ist die Erhaltung und Ausbreitung von Krankheiten eine Voraussetzung für das Wachstum der pharmazeutischen Industrie.

Eine der Hauptstrategien zur Erreichung dieses Ziels ist die Entwicklung von Arzneimitteln, die Symptome nur verschleiern, während die Krankheit weder geheilt noch ausgemerzt wird. Dies erklärt, warum die meisten heute vermarkteten verschreibungspflichtigen Medikamente keine erwiesene Wirksamkeit haben und nur die Symptome behandeln.

Während Werbekampagnen und die Ausbreitung von Krankheiten den Markt für die pharmazeutische Investitionsindustrie vergrößern, lassen Prävention und die Behandlung der Krankheitsursachen die langfristige Profitabilität schrumpfen. Deshalb werden diese Möglichkeiten von der Industrie ignoriert und sogar behindert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ausmerzung von Krankheiten per se mit den Interessen der pharmazeutischen Investitionsindustrie inkompatibel ist und in krassem Gegensatz dazu steht.

Vitamine und andere wirksame Naturheilverfahren, die den Zellstoffwechsel optimieren, sind demnach eine Bedrohung für das pharmazeutische „Geschäft mit der Krankheit”, weil diese Therapien gezielt die zellulären Ursachen der heutigen Volkskrankheiten behandeln und sich nicht patentieren lassen.

Weitere Informationen siehe Die Gesetze der Pharma-Industrie

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