Einhellige Unterstützung für die natürliche Gesundheitspolitik der südafrikanischen Regierung
Ebenso wichtig wie die Beiträge der
Wissenschaftler waren die der
Gemeindevertreter und Bürgerinitiativen.
Die namhaftesten waren die
South African National Civics Organization
(SANCO), die Traditional Healers
Organization (THO) und die National
Organisation of People Living With AIDS
(NAPWA).
Die Konferenz sollte diese führenden Persönlichkeiten
des Volkes, die gemeinsam
Millionen von Menschen vertreten, mit
namhaften Wissenschaftlern auf dem
Gebiet der Naturheilkundeforschung an
einen Tisch bringen.
In Anbetracht der Tatsache, dass die herkömmliche,
westlich orientierte Medizin
von Pharma-Interessen kontrolliert wird,
muss das neue Gesundheitssystem, das auf
wirksamen Naturheilverfahren und
Gesundheit durch gute Ernährung aufbaut,
von den Menschen und ihren Organisationen
selbst aufgebaut werden.
Siphiwe Thusi,
Stellvertretender Vorsitzender der
South African National Civic
Organization (SANCO), Gauteng
Angesichts der neuesten Angriffe auf unsere
Regierung wegen ihrer entschiedenen
Haltung zu Gunsten einer natürlichen
Gesundheit, war es wichtig, die einhellige
Unterstützung der gesamten Konferenz
für das umfassende Gesundheitsprogramm
der Regierung zu demonstrieren.
"Jeder, der sich gegen das Recht unserer Bevölkerung
auf Informationen stellt, ist unser Feind.
Wir versprechen, dass jeder Forschungszweig
vertreten ist und jeder Schritt nach vorne in diesem
Land die Menschen erreicht. Und jeden, der
diesem Prozess der Weitergabe an unsere Bevölkerung
im Weg steht, werden wir bekämpfen.
Wir werden dafür sorgen, dass die zur Verfügung
stehenden Informationen Verwendung finden.
Hören Sie nicht einfach auf Führer, gehen
Sie zu den Versammlungen der Menschen, wo
sich die Menschen selbst ein Urteil bilden. Und
dann werden die Menschen selbst sagen, dass
das richtig ist!"
"Wir rufen das Volk auf, mit uns zu kämpfen!"
THO
Pephsile Maseko
Nationaler Koordinator, Traditional
Healers Organization, THO
Warum sind wir mit einer Organisation
wie der Dr. Rath Health Foundation,
die sich für die natürliche
Gesundheit einsetzt, eine Allianz eingegangen?
Das ist kein Zufall, sondern es ist eine gezielte
Verbindung, die langfristig sein soll. Wir haben
uns als THO gesagt, wenn die Dr. Rath Health
Foundation untergeht, dann werden wir mit ihr
untergehen. Der Grund, warum wir das sagen
und warum wir eine sehr entschiedene Position
beziehen ist der, dass wir es nicht zulassen können,
dass die Pharma-Industrie - die eine profitorientierte
Industrie ist, die aus der Gesundheit
der Menschen von Südafrika Kapital
schlagen möchte - unsere Bevölkerung ausbeutet.
Wir würden uns weigern, uns von Geld, das
man uns geben möchte, kaufen zu lassen. Und
am Ende unserer Tage hätten wir etwas aufs
Spiel gesetzt, wir hätten unseren Beruf aufs
Spiel gesetzt und wir würden das ewig bereuen.
Es ergibt für das heutige, demokratische Südafrika
keinen Sinn zu sagen, dass die Menschen
nur von einer Perspektive aus auf die Gesundheit
blicken sollen, der westlichen. Wir müssen
unseren Menschen die Möglichkeit der Wahl
geben. Wenn die Menschen bei uns Naturheilverfahren
wollen, wenn die Menschen traditionelle
Behandlung wünschen, wenn die
Menschen Therapien nach westlichem Vorbild
wünschen, dann liegt es an den Menschen, die
entsprechende Wahl zu treffen.
Unsere wichtigste Aufgabe besteht darin, für
den Zugang zu Informationen und zu einer
besseren Gesundheit zu kämpfen.
Und deshalb möchten wir der Gesundheitsministerin
folgendes sagen: 'Vielen, vielen Dank,
wir sind Ihnen unendlich dankbar, weil Sie
immer hinter unserem Beruf standen.'
Ganz gleich, wie sehr die westliche Welt versucht
hat, die Gesundheitsministerin zu sabotieren,
indem sie die Medien beeinflusste und den
Einfluss vieler Organisationen nutzte - u.a.
auch der Treatment Action Campaign - sie
blieb bei ihrer festen Überzeugung und sagte,
dass die Ernährung und die traditionelle Medizin
der Weg sind, den wir gehen müssen.
Ich rufe Sie auf, uns zu helfen, ein Ziel zu
erreichen. Unser Ziel ist dafür zu sorgen,
dass unser Volk frei von Krankheiten wird.
Dieses Mal geht es nicht um Dr. Rath und auch
nicht um die THO und nicht um die NAPWA
und auch nicht um SANCO.
Es geht um eine vereinte Organisation, die
zusammensteht und fordert: 'Wir wollen eine
bessere Gesundheit.'
Unsere Regierung ist eine der fortschrittlichsten
Regierungen der Welt. Das Einzige,
was sie wirklich braucht, ist viel Unterstützung
von uns; sie braucht viele, viele Menschen,
die Visionen für ihr Handeln haben.
Wir rufen die Menschen auf, für diese Revolution
der traditionellen und natürlichen
Heilverfahren an unserer Seite zu kämpfen.
Es geht um eine Revolution, die nicht heute
oder morgen zu Ende sein wird.
Wir müssen dafür sorgen, dass alles, was um
uns herum passiert, zur Förderung dieser
Revolution beiträgt.
Der Sieg ist unser. Amandla!
"Eines Tages werden wir siegen!"
NAPWA
Thanduxolo Doro
Sprecher der National Association of
People Living with AIDS (NAPWA)
Der Sieg ist unser. Und wenn dieser
Tag gekommen ist, dann werden es
Menschen sein wie die Gesundheitsministerin
Manto Tshabalala-Msimang,
an die man sich als erstes erinnern wird. Sie
wird immer wieder lächerlich gemacht. Und
manchmal ist es für uns schwer zu verstehen,
dass die Menschen, die ihr am nächsten
stehen, ihr nicht genügend Unterstützung zu
geben scheinen. Das ist uns unbegreiflich.
Es gibt Menschen, die genau wissen, was
richtig ist, aber sie wollen von der UN,
AIDS und der WHO nicht ins Abseits
gestellt werden, weil sie sich selbst auf
hohen Posten in New York sehen möchten.
Sie werden alles tun, um uns zu mobilisieren
und uns als Steigbügel für ihre Ämter in
New York oder in der Schweiz zu benutzen.
In unserem Land gibt es viele Pharisäer. Wir
haben es mit Menschen zu tun, die Macht
und Reichtum für sich anhäufen möchten,
auch wenn andere dafür sterben müssen. In
Angola hat die Bush-Regierung Millionen
von US Dollar für den so genannten PEPFAR
(President Bush's Emergency Plan for
AIDS Relief - Präsident Bushs Notfallplan
für die AIDS Hilfe)* in das Land gepumpt.
In Angola, the Bush administration pumped
millions of US dollars into the country in
what is known as PEPFAR (President Bush's
Emergency Plan for AIDS Relief)*.
Die Menschen von Angola haben sich gerade
erst von einem Bürgerkrieg erholt. In großen
Teilen des Landes gibt es immer noch
Landminen. Nun sagt man ihnen, dass dieses
Geld nur für den Kauf von antiretroviralen
Medikamenten verwendet werden darf.
Denken Sie einmal über alle diese Tatsachen
nach und entscheiden Sie dann
selbst, ob das alles für Sie Sinn macht!
* Präsident
Bushs 'PEPFAR' Plan für die AIDS-Hilfe
stellt amerikanische Steuergelder nicht dazu
bereit, Menschen mit AIDS zu helfen, sondern
ausschließlich zur Förderung des Verkaufs von
antiretroviralen Medikamenten durch amerikanische
Pharma-Multis an Afrika. Die Pharma-Multis
waren die größten Geldgeber für Bushs Wahlkampf.
Demnach sind die für PEPFAR bereitgestellten
Geldmittel nichts anderes als Schmiergelder
für die Pharmaindustrie unter dem Deckmantel
der Wohltätigkeit und humanitären Hilfe.
Die natürliche Behandlung von AIDS ist in Sicht!
Zwei AIDS-Patienten - von vielen - für die diese Krankheit kein Todesurteil mehr ist
"Ich heiße Nombulelo. 2001 wurde ich als HIV-positiv diagnostiziert.
Im November vergangenen Jahres brach die Krankheit
dann richtig aus. Ich leide auch an Tuberkulose. Ich sah
schrecklich aus, meine Haut, mein Gesicht waren von einem
furchtbaren Ausschlag bedeckt. Doch schauen Sie mich jetzt an.
Es ist alles weg, seit ich Vitamine nehme.
Ich hatte das Gefühl, dass etwas in meiner Brust ist, das sich in
meinem Körper bewegt und es war ziemlich schmerzhaft. Ich musste meinen Körper
bandagieren, um die Schmerzen aushalten zu können. Seit ich Vitamine nehme,
ist das alles verschwunden.
Als meine ersten Vitamine zu Ende waren, machte ich mir Sorgen, denn es ging mir
wieder schlechter. Irgendwie fehlte mir etwas. Dann habe ich mich sehr gefreut, als
ich einen weiteren Vorrat an Vitaminen bekam und ich setzte mein Behandlungsprogramm
fort. Jetzt fühle ich mich wieder gut und bin zufrieden. Ich bin ein lebender
Beweis. Ich habe einen Bärenhunger und ich bin zufrieden!"
"Ich heiße Boniswa und stamme aus Khayelitsha. 2000 wurde ich schwanger.
Dann hat man festgestellt, dass ich HIV-positiv bin. Ich wurde in ein Behandlungszentrum
gebracht und erhielt Vitamin B. Als ich nochmals untersucht
wurde, stellte man fest, dass meine CD4-Zellzahl drastisch abgenommen hatte.
Zu diesem Zeitpunkt war ich so krank, dass ich mir überlegte, was wohl das
Beste für mich wäre. Aber ich hatte Angst vor den antiretroviralen Medikamenten.
Zum Glück bekam ich Informationen von Freunden, die mir sagten, dass es auch eine
andere Behandlungsmöglichkeit gibt. Als ich mit der Einnahme der Vitamine begann, besserte sich
meine Gesundheit allmählich.
Ich kann Ihnen sagen, dass alle meine Symptome zurückgingen und ich nehme die Vitamine weiter
ein und ich fühle mich besser. Ich möchte nicht sagen, dass ich geheilt bin,
aber ich fühle mich besser.
Ich möchte den Menschen um mich herum, die wissen, dass ich an HIV/AIDS leide, diese Botschaft
weitergeben. Ich werde den Menschen in meiner Gemeinde die Tatsache nahe bringen, dass
sie den richtigen Weg einschlagen müssen und sich nicht von den Rowdys einschüchtern lassen sollen,
die von TAC bezahlt werden."
Sitemap
|