Befreiung zur Gesundheit -
Thesenanschlag für eine neue Medizin
Vortrag von Dr. Rath 25. September 1999, Theaterhotel Almelo
Wie die Tiere - Heute -
Ablaßhandel der Pharmaindustrie
Wie vor 500 Jahren der Schlüssel zum Himmel, so wird in unseren
Tagen der angebliche Schlüssel zur Gesundheit durch Pharmapräparate
verkauft. Versprochen wird die Auslieferung einer Ware – Gesundheit
– die es auf diesem Wege gar nicht gibt. Selbst der Rezeptblock
erinnert erstaunlich an den Ablaß-Brief von einst.

Ebenso wie der Kölner Dom die Menschen einst
einschüchterte, so erscheinen heute die Türme von
Universitätskliniken und High-Tec-Medizinzentren als
Symbole eines unverhohlenen Machtanspruchs.
Der Ablaß des 20. Jahrhunderts wird nicht mehr auf dem Marktplatz
entrichtet, denn der Ablaßhandel wurde inzwischen perfektioniert.
In Form von Krankenkassenbeiträgen erfolgen die Ablaßzahlungen
direkt und automatisch von Deinem Bankkonto. Inzwischen wird Dir ein Drittel
Deines Bruttolohnes dafür abgezogen. Allein in Deutschland sind dies
jedes Jahr 250 Millarden Mark. Die Pharmapräparate, die aus diesem
Krankenkassentopf bezahlt werden, sind jedoch in 98% der Fälle ohne
jeglichen Heilnachweis.
Die bekannten schädlichen Nebenwirkungen derselben Pharmapräparate
sind inzwischen zur vierthäufigsten Todesursache überhaupt geworden.
Die Pharmaindustrie hat es also fertig- gebracht, mitten unter uns eine
Epidemie zu erzeugen, die jedes Jahr hunderttausenden Menschen das Leben
kostet. Und aus dem Milliardentopf von Krankenkassenbeiträgen wird
dieses unverantwortliche Geschäft mit der Krankheit auch noch finanziert.
Die verblüffende Ähnlichkeit des Rezeptblocks von heute
mit dem Ablaßbrief von einst. Damals wie heute werden der
Bevölkerung Milliarden abgenommen für eine Ware,
die es gar nicht gibt.
Der jährliche weltweite Umsatz an Pharmapräparaten hat die
Trillionen-DM-Grenze überschritten und wächst weiter. Aktien
der Pharmaindustrie als Wachstumsbranche werden von Kreissparkassen angeboten
und flattern per Postwurfsendung ins Haus. Tausende von Patienten werden
so verleitet, das Geschäft mit der Krankheit – oft auch ihrer
eigenen Krankheit – mitzufinanzieren. Diese Vorgänge sind in
der Tat nur noch mit der Blüte des mittelalterlichen Ablaßhandels
vergleichbar.
Man versteht diese Entwicklung überhaupt nur, wenn man weiß,
daß die Pharmaindustrie keine natürlich gewachsene Industrie
ist. Mit anderen Worten: Es gab für sie nie einen wirklichen Bedarf.
Dieser Industriezweig wurde Anfang dieses Jahrhunderts von einer kleinen
Gruppe skrupelloser Geschäftemacher als Spekulationsindustrie künstlich
ausgebaut. Sie erklärten den menschlichen Körper zu ihrem Marktplatz
und die darin auftretenden Krankheiten zu ihrem Absatzmarkt. Diese Geschäftemacher
wußten von Anfang an, daß der Erfolg dieser Spekulantenindustrie
davon abhängt, daß Vitaminen und anderen nicht patentierbaren
Naturheilverfahren gnadenlos der Kampf angesagt wird und diese systematisch
ersetzt werden durch patentierbare und damit profitable Chemieprodukte.
Bilanz des Schreckens
Am Ende des 20. Jahrhunderts blicken wir zurück und müssen
erkennen, daß weltweit hunderte Millionen Patienten in eine verhängnisvolle
Abhängigkeit von der Pharmaindustrie geraten sind. Vor 500 Jahren
delegierten die Menschen das Heil ihrer Seele an den Ablaßhändler
und wurden ausgenutzt. Ebenso delegieren heute Millionen Patienten ihr
körperliches Heil an eine Industrie, die das „Geschäft
mit der Krankheit“ betreibt. Heute wissen wir, daß die Pharmaindustrie
selbst die Hauptschuld dafür trägt, daß die wichtigsten
Volkskrankheiten nicht längst beseitigt sind, sondern sich –
im Gegenteil – weiter ausbreiten. Die Bilanz ist erschreckend:
Heute sterben 4 von 5 Patienten an Krankheiten, die gar keine Krankheiten
sind, sondern die direkte Folge von Vitaminmangel und daher verhinderbar.
Fast eine halbe Milliarde Menschen weltweit leiden an Arterienverkalkung
und Herz-Kreislauferkrankungen. Über 400 Millionen Menschen leiden
an Bluthochdruck, über 200 Millionen Menschen an Diabetes und den
gefürchteten Durchblutungsstörungen. Über 100 Millionen
Menschen weltweit leiden an Herzschwäche, über 200 Millionen
an Osteoporose und über 400 Millionen an Krebs, allesamt Krankheiten,
deren Hauptursache – wie wir heute wissen – chronischer Vitaminmangel
ist und die fast vollständig vermeidbar sind.
Thesenanschlag für die Befreiung zur Gesundheit
Doch dann wurde auch dieses Betrugsschema entlarvt. 500 Jahre nach dem
Thesenanschlag, der zur Befreiung vom Analphabetentum führte, schlug
Anfang dieses Jahrzehnts ein junger Arzt und Wissenschaftler die Thesen
der Befreiung zur Gesundheit an. Der Anschlag erfolgte nicht an eine Kirchentür,
sondern in Form von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und allgemeinverständlichen
Büchern an die Türen der Arztpraxen und Krankenhäuser.
Gesundheit, so lautet seine klare Botschaft, ist kein Geschenk des Schicksals,
sondern verstehbar und vor allem machbar. Krankheiten entstehen auf der
Ebene von Millionen Zellen, und Vitaminmangel ist die häufigste Ursache
für deren Fehlfunktion. Herzinfarkt und Schlaganfall sind eine Vorform
von Skorbut und damit verhinderbar. Volkskrankheiten wie Bluthochdruck,
Herzschwäche, diabetische Durchblutungsstörungen, Osteoporose,
Krebs und viele andere sind keine echten Krankheiten, sondern die Folge
von Vitaminmangel und daher verhinderbar.
Gesundheit wird verstehbar und machbar
Vor 500 Jahren entfaltete die Übersetzung der Bibel in die Umgangssprache
die gewaltige Kraft, die zur Alphabetisierung Europas führte. Heute
entfaltet die klare Logik der Zellular Medizin eine ähnliche Kraft
für die Befreiung der Menschheit von Volkskrankheiten. Mit den Büchern
der Zellular Medizin ist Gesundheit für Millionen Menschen nicht
nur verstehbar geworden, sondern vor allem auch machbar.
Ebenso wie farbige Holzschnitte das Erlernen von Lesen und Schreiben
vor 500 Jahren erleichterte, so erleichtern Farbillustrationen heute das
Verständnis über die Vorgänge in unserem Körper. 3-dimensionale
Darstellung von Zellmodellen und Video-Animationen werden den Durchbruch
der Zellular Medizin noch erheblich beschleunigen.

16. Jahrhundert:
Thesenanschlag zur Befreiung von
Ablaß und Analphabetentum
20. Jahrhundert:
Thesenanschlag zur Befreiung vom
„Geschäft mit der Krankheit“ und
von Volkskrankheiten
Vor 500 Jahren half die Erfindung des Buchdrucks der Befreiung des Geistes.
Heute steht mit dem Internet eine ebenso bedeutende Erfindung der Massenkommunikation
zur Verfügung. Ebenso, wie vor 500 Jahren alle Verbote des Bibeldrucks
in der Umgangssprache scheiterten, wird heute jeder Versuch der Zensur
des Internets scheitern. Damals wie heute lassen sich die Menschen nicht
länger bevormunden und verknechten.
Vor 500 Jahren erkannten einige Fürsten schneller als andere die
umfassenden ökonomischen Vorteile einer Unterstützung der neuen
Erkenntnisse. Heute sind die Krankenkassen die natürlichen Verbündeten
dieses Umbruchs. Diese Treuhänder von Versichertenbeiträgen
können Milliardenbeträge einsparen durch eine entschlossene
Unterstützung der Zellular Medizin. Doch die Unterstützung der
Krankenkassen für diesen medizinischen Durchbruch kommt erst ganz
vereinzelt. Gut möglich, daß die Geschichte eines Tages den
Vorstandsvorsitzenden der Mannheimer Krankenversicherung in einem Atemzug
mit Friedrich dem Weisen nennt. Beides waren kühle Rechner.
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