Gesundheitsbewegung gegen
Codex Alimentarius
Was sind die Ziele der Codex Alimentarius-Kommission?
Die "Codex Alimentarius"-Kommission ist eine sogenannte
Expertenkommission, mit der sich die Pharmaindustrie bei der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) eingenistet hat. Dies
geschah von vorn herein mit der Absicht, Regelungen und Gesetze zum Schutz
des globalen Pharmamarktes durchzupeitschen, die in allen Ländern
der Erde Gültigkeit haben.
Von den 30 Komitees, die unter dem Obertitel Codex Alimentarius firmieren
sind insbesondere diejenigen für die Pharmaindustrie interessant,
in denen es um Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine geht.
Das zentrale Komitee dabei ist das „Codex Komitee für Ernährung
und diätetische Lebensmittel“. Unter dem Einfluß der
Pharmaindustrie geht es in diesem Komitee seit Mitte der 90er Jahre nur
noch um ein zentrales Thema: Wie kann verhindert werden, daß die
wachsende Bedeutung von Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungsmitteln
Milliardenmärkte an Betablockern, Kalzium-Antagonisten, Cholesterinsenkern
und anderen weitgehend überflüssig gewordenen Pharmapräparaten
zusammenbrechen läßt.
Es verwundert daher nicht, daß die Federführung dieses Komitees
im Auftrag des Pharmakartells durch die deutsche Bundesregierung ausgeübt
wird. Deutschland ist mit Abstand das größte Exportland dieser
fragwürdigen Pharmaprodukte, und nirgendwo in der Welt gibt es eine
so enge Verflechtung zwischen Pharmaindustrie und Politik wie in Deutschland.
Die Ziele der "Codex Alimentarius"-Kommission sollen den Pharmaweltmarkt
künstlich stabilisieren und sind klar definiert:
Gesundheitsaussagen über die Heilwirkung von Vitaminen und anderen
Naturheilstoffen bei der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten sollen
weltweit verboten und unter Strafe gestellt werden. Die Bestimmungen,
was ein Nahrungsmittel ist und was ein Medikament ist, sollen in Zukunft
nicht mehr von den Regierungen festgelegt werden, sondern von der Industrie
selbst.
Mit Hilfe dieses „Ermächtigungsgesetzes“ soll die Pharmaindustrie
die Grenzen ihrer eigenen Märkte nach Belieben ausdehnen können.
Derzeit hat die Pharmaindustrie es fertig gebracht, daß in Deutschland
500 mg Vitamin C in Pillenform als Medikament definiert und damit verschreibungspflichtig
ist. Daß die Ziege das 30-fache dieser Menge Vitamin C jeden Tag
selbst in ihrem Körper produziert, interessiert die Pharmaindustrie
nicht. Ginge es nach ihrem Willen, wären schon heute 100 oder gar
50 mg Vitamin C als Medikamente eingestuft.
Die strategischen Ziele von „Codex Alimentarius“
- Die Verbreitung von Gesundheitsinformationen über Vitamine, Aminosäuren,
Mineralien und andere Naturstoffe zur Vorbeugung und Behandlung von
Krankheiten soll weltweit verboten werden.
- Der Vertrieb von Vitaminen und anderen Naturstoffen, die die willkürlichen
und viel zu niedrigen Richtwerte dieser „Codex“-Kommission
überschreiten, soll weltweit untersagt werden.
- Staaten, die diese Gesetzesvorlage nicht umsetzen und anwenden, sollen
mit internationalen Wirtschaftssanktionen bestraft werden.
Da die Pharmaindustrie weiß, daß die Menschen diesen Unfug
weder verstehen noch nachvollziehen können, muß er ihnen mit
Tarnbegründungen schmackhaft gemacht werden. Zur Tarnung der eigentlichen
Absicht, dem Schutz des Weltmarktes an überflüssigen Pharmapräparaten,
werden von Seiten der "Codex"-Verantwortlichen Schutzbehauptungen
in die Welt gesetzt: So findet auch das "Codex Alimentarius"-Treffen
im November diesen Jahres im „Bundesamt für gesundheitlichen
Verbraucherschutz“ in Berlin statt. Neben dem sogenannten „Verbraucherschutz“
vor den angeblich „schädlichen Nebenwirkungen“ von Vitaminen
wird auch eine angebliche Notwendigkeit zur international einheitlichen
Handhabung des Pharmahandels angeführt.
Daß noch nicht einmal die Pharmaindustrie daran glaubt, daß
ihnen diese Tarnbegründung abgenommen wird, ist schon daran zu erkennen,
daß die "Codex"-Pläne auch eine Bestrafung all derjenigen
vorsehen, die sich diesen unsinnigen Plänen widersetzen. Staaten,
die die Zensurpläne des Pharmakartells für lebenswichtige Gesundheitsinformationen
nicht umsetzen, sollen im Rahmen der Vereinten Nationen mit Wirtschaftssanktionen
bestraft werden.
Unsere Antwort darauf: Sprechen Sie mit möglichst
vielen Menschen über diese verantwortungslosen Pläne und lassen
Sie die Mitglieder der "Codex"-Kommission und Ihre Abgeordneten
Ihre Meinung wissen! |