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Die Wahrheit über die
„Ice Bucket Challenge“

By slgckgc (Doing the ALS Ice Bucket Challenge) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

In den vergangenen Monaten ist die sogenannte „Ice Bucket Challenge“ (deutsch: „Eiseimer-Herausforderung“) zu einem weltweiten Internet-Phänomen geworden. Durch die Benefizaktion sind mittlerweile fast 100 Mio. Dollar (rund 74,5 Mio. Euro) an Spenden für die ALS Association zusammengekommen, eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation, die Geld für die Erforschung von ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) sammelt. Die Herausforderung besteht darin, sich einen Eimer eiskaltes Wasser über den Kopf zu schütten, Geld zu spenden, und danach einen oder mehrere Freunde zu nominieren, es einem gleichzutun.

Bei der Amyotrophen Lateralsklerose, auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt, handelt es sich um eine chronisch-degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu einer Lähmung des Körpers führt. Die Lebenserwartung eines ALS-Patienten nach der Diagnosestellung liegt bei etwa 2--5 Jahren.

Spenden für einen guten Zweck ist an sich eine gute Sache. Angesichts der Prognose, dass der globale Pharmamarkt im Jahr 2016 einen jährlichen Umsatz von etwa 1,2 Billionen Dollar (!) erreichen soll, muss jedoch eine Frage erlaubt sein: Warum sollen wir Geld spenden, um die Forschung einer Billionen-Dollar-Industrie zu finanzieren?

Hinter dieser Frage verbirgt sich eine unbequeme Wahrheit: Die Milliarden Dollar, die jedes Jahr von medizinischen Hilfsorganisationen gesammelt werden, fließen quasi als Subvention an die Pharmaindustrie und ihr Geschäft mit patentierten chemischen Arzneimitteln.

By ²°¹°° [Public domain], via Wikimedia Commons

Die konventionelle pharmaorientierte Medizin kennt kein Mittel, das ALS stoppen kann. Bezeichnenderweise haben dagegen Studien im Bereich der Vitaminforschung gezeigt, dass Mikronährstoffe (nicht patentierbar), wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Coenzym Q10, Vitamin B12, Selen und andere, ein wirksamer Ansatz zur Kontrolle der Krankheit sind. Besonders beachtenswert ist in diesem Zusammenhang der Fall des bekannten Physikers und ALS-Patienten Professor Stephen Hawking, der seit über 50 Jahren mit der Krankheit lebt. Gegenüber dem British Medical Journal vermutete Hawking, dass seine ALS-Erkrankung auf das Unvermögen seines Körpers zurückzuführen sei, genügend Vitamine zu absorbieren. Deshalb ergänze er seit den 1960er Jahren seine Nahrung mit diversen Vitamin- und Mineralstoff-Präparaten.

Dennoch ist die ALS Association der Auffassung, dass keine medizinischen Beweise für den Nutzen von Mikronährstoffen oder Nahrungsergänzungsmitteln bei der Behandlung von ALS vorhanden seien. Dies erklärt vielleicht, warum die von ihr unterstützte Forschung natürliche Heilverfahren – wie eben den Einsatz von Mikronährstoffen – ganz offensichtlich ignoriert, interessanterweise aber Gelder von großen Pharma-Unternehmen erhält.

Anstatt ihre Hoffnung auf eine „Ice Bucket Challenge“ und die Pharmaindustrie zu setzen, sollten ALS-Patienten und ihre Familien und Ärzte die Wahrheit erfahren: Die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Prävention und Behandlung von chronischen Krankheiten wie der ALS ist es, das derzeitige Pharma-Geschäft mit der Krankheit zu beenden und an dessen Stelle ein neues Gesundheitswesen aufzubauen, das im Wesentlichen auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Bereichen der Vitaminforschung und Zellular Medizin gründet. Für unsere Stiftung ist das Erreichen dieser Ziele eine Angelegenheit von höchster Dringlichkeit und Priorität.
 

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