|
Jordanien:
Königliche Initiative für die Verteilung von Vitaminen an
Schüler
Mit dem Beginn des zweiten Semesters des Schuljahres startet
das Ausbildungsministerium mit der Einführung der König Abdullah Initiative. An jeden
Schüler öffentlicher als auch der UNRWA-Schulen werden täglich
jeweils eine Vitamintablette ausgegeben. Diese Menge, so das Ministerium,
sei ausreichend, um Vitaminmangel der Schüler vorzubeugen.
AMMAN (Petra) — Zu Beginn des zweiten Semesters dieses Schuljahrs
führt das
Erziehungsministerium die Initiative Seiner Majestät König
Abdullah durch
und verteilt Vitamine sowohl an den öffentlichen Schulen als auch
an den
Schulen der UN-Hilfsorganisation UNRWA. Im Rahmen dieses Projekts erhält
jeder Schüler eine Vitamin-Tablette pro Tag. Nach Aussage der Offiziellen,
die das Programm überwachen, reicht diese Menge aus, um einem Vitaminmangel
vorzubeugen.
Während seines Besuchs im Ministerium am 2. September erließ der
König
Anweisungen zur Lösung der Ernährungsprobleme von Schulkindern.
Er betonte
die Notwendigkeit, die Ernährung zu verbessern, um ein normales
Körperwachstum sicherzustellen.
Seine Majestät besuchte in Begleitung Ihrer Majestät Königin
Rania am
Mittwoch die Pharmazeutische Herstellervereinigung (PPU), deren Vorstand
positiv auf die königliche Initiative reagierte und verkündete,
dass die
PPU die Hälfte der Kosten des 2-Millionen-Dollar-Programms übernehmen
würde.
Der König Abdullah Fonds für Entwicklung stelle die andere
Hälfte zur
Verfügung, so der Planungsminister Bassem Awadallah, Vizepräsident
des
Fondskuratoriums.
Der Gesundheitsminister Walid Maani sagte, dass dieses Projekt 1,2
Millionen
Regierungs-, Armee- und UNRWA-Schülern zugute kommen würde.
Der Präsident
der PPU, Mazen Darwazeh, gab Ihren Majestäten einen kurzen Überblick über
den Status der pharmazeutischen Industrie im Land.
Der König betonte bei diesem Treffen, dass die Regierung mit dem
pharmazeutischen Sektor zusammenarbeiten sollte, um Märkte für
den
jordanischen Arzneimittelexport zu finden. Seine Majestät unterstrich
die
Notwendigkeit zur Kooperation zwischen den öffentlichen und den
privaten
Sektoren bei der Entwicklung der Branche und auf dem Gebiet der
wissenschaftlichen Forschung, da eine solche Zusammenarbeit sich
letztendlich positiv auf die nationalen Industrien im Allgemeinen auswirken
würde.
Er fügte hinzu, dass es wichtig sei, geeignete Strategien zu entwickeln, „um
talentierte und innovative junge Männer und Frauen zu entdecken
und zu
fördern“. Seine Majestät sagte weiter, dass diese jun-gen
Menschen genügend
Unterstützung erhalten sollten, damit sie im Land blieben und ihrer
Nation
dienten.
An dem Treffen nahmen Premierminister Ali Abul Ragheb, der Chef des
königlichen Hofes Fayez Ta-rawneh sowie eine Reihe weiterer Minister
teil.
Quelle: Die „Jordan Times“ |