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Thailand:
Thailand errichtet sein erstes alternatives medizinische Krankenhaus
In Thailand wird gerade das erste alternative Krankenhaus mit
dem Schwerpunkt pflanzliche und ganzheitliche Behandlungsmethoden errichtet – der
erste seriöse Test, um die Wirksamkeit ayurvedischer und natürlicher
Heilmethoden nachzuweisen.
BANGKOK (afp-Khaleej Times / 18. Mai 2003) -- Das Gesundheitsministerium
wird die Errichtung eines traditionellen Krankenhauses, das vom Ayurvedischen
College betrieben
werden wird, unterstützen. Dies gab Vichai Chokeviwat, Generaldirektor
des Ministeriums für die Entwicklung traditioneller Thaimedizin
gegenüber der Bangkok Post bekannt.
Das Krankenhaus soll innerhalb von drei Jahren in der Suphan Buri–Provinz,
etwa 100 Kilometer nordwestlich Bangkoks, gebaut werden. Es soll ein
von der Regierung unterstütztes Modellprojekt werden, das alternative
und traditionelle Heilmethoden, die in Thailand eine lange und respektierte
Tradition haben, zeigt.
Jedoch wird das Krankenhaus nicht mit Notfall- oder chirurgischer Medizin
ausgestattet werden, auch soll es die westliche Medizin nicht ersetzen,
betonte Kamala Kumarpawa von der medizinischen Fakultät der Thammasat
Universität.
Es gibt 14.000 traditionelle Heiler, 16.000 traditionelle Pharmazeuten
und 400 lizenzierte traditionelle Mediziner in Thailand. Das Ayurvedische
College hat bereits 500 eigene Heiler ausgebildet.
Thailändische Heilmittel wie etwa Kräuter – ein 700
Millionen Dollar Geschäft pro Jahr – generieren globale Aufmerksamkeit.
Die Krankenhäuser in Thailand berichten von steigendem Interesse
an traditioneller Medizin bei ausländischen Patienten.
Die Ursprünge traditioneller Thai-Medizin sind nicht feststellbar,
doch die thailändische Regierung gibt auf ihrer offiziellen Website
an, sie vereine sowohl indische und chinesische Medizin als auch Astrologisches
und Aberglauben, was sich bis zum 14. Jahrhundert zurückverfolgen
ließe. |