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Wir stellen hier für Sie interessante Artikel aus Zeitungen und Online-Journalen zusammen. Die ausgewählten Artikel geben nicht immer die Meinung der Stiftung wieder, sondern sollen Ihnen eine umfassendere Meinungsbildung zu den Themen "Politik und Gesundheit" ermöglichen.

2011

29. April 2011
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK):
Obst und Gemüse schützen vor Herzschwäche

„Mit steigendem Vitamin-C-Plasmaspiegel, der auf eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse hinweist, sinkt das Risiko, an Herzinsuffizienz zu erkranken“, verkünden die Autoren der EPIC-Norfolk-Studie auf der 77. Jahrestagung der DGK. – Brauchte es tatsächlich rund zwei Jahrzehnte, damit nun auch die Kardiologen, ausgewiesene Herzspezialisten also, diese Erkenntnis „schon immer gewusst“ haben? „Mit jedem Anstieg der Vitamin-C-Konzentration um 20 Mikromol/Liter im Blutplasma geht eine relative Reduktion des Herzinsuffizienz-Risikos um neun Prozent einher“, heißt es weiter. – Ganz offensichtlich lässt sich der immense Druck wissenschaftlicher Erkenntnisse der Mikronährstoffforschung nicht länger von der pharmaorientierten Medizin verleugnen. Es sei Forschern inzwischen sogar „erstmalig“ gelungen, den Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung und einem sinkenden Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen nachzuweisen! Diese Komik relativiert sich, bedenkt man die Zahl der Patienten, die aufgrund derartiger, jahrzehntelang verschleppter wissenschaftlicher Erkenntnisse dem „Pharma-Investmentgeschäft mit der Krankheit“ zum Opfer fielen und dies bis heute tun.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der »Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.«

18. März 2011
Grüner Tee zur Krebsprävention
Ein Umdenken bei der Deutschen Krebshilfe?

Die Deutsche Krebshilfe e.V. fördert eine Langzeitstudie zur Untersuchung krebsvorbeugender Eigenschaften des Grünen Tees. Man wolle das „weltweit größte Forschungsvorhaben zu dieser Fragestellung“ mit insgesamt 2,1 Millionen Euro fördern. So manchen mag diese Mitteilung verwundern, war die Deutsche Krebshilfe doch bisher eher als Fürsprecherin pharmaorientierter „Therapien“ bekannt. Und nun ein Umdenken? Aus eigenem Antrieb wohl kaum! – Zu erdrückend ist inzwischen die Beweiskraft wissenschaftlicher Belege über die Wirksamkeit natürlicher Mikronährstoffe, so dass ein Ignorieren nicht mehr möglich ist.

Die Nachricht relativiert sich auch schon beim Blick auf die eingesetzte Tagesdosis des natürlichen Wirkstoffs Epigallocatechin-3-gallat (EGCG): Mit zwei Kapseln à 150 mg EGCG wollen die Forscher zu Werke gehen, wobei die Zielgruppe bereits Vorstufen von Darmkrebs aufweisen soll. Vom Einsatz weiterer Mikronährstoffe ist nicht die Rede, obwohl deren Potential in der natürlichen Krebsbekämpfung von der Wissenschaft ebenfalls längst erkannt wurde – Stichwort: Synergie.

Ein Mediziner, der hierzulande die Aufmerksamkeit der Medien beförderte, indem er die Anwendung Grünen Tees aufgrund seines hohen EGCG-Gehalts thematisierte, ist Professor Werner Hunstein: Selbst erkrankt, suchte er nach Alternativen zur „Chemotherapie“ und verzeichnete innerhalb weniger Wochen erstaunliche Erfolge mit dem gezielten Einsatz von Grünem Tee. Allerdings nahm Hunstein über den Tag verteilt 600 bis 800 mg EGCG zu sich.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der »Deutschen Krebshilfe e.V.«

17. Januar 2011
Ausverkauf der Patientenversorgung durch AOK Niedersachsen
DGSF unterstützt Resolution: Keine Versorgungsverträge zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen!

Es kann absurder kaum sein: Die AOK Niedersachsen überträgt seit dem 1. Oktober 2010 ihre Budgetverantwortung der Versorgung von bis zu 12.000 an Schizophrenie erkrankten Menschen an eine 100%ige Tochter der Pharmafirma »Janssen-Cilag«. Die Krankenkasse opfert damit die Versorgung von Patienten dem Profitinteresse der Pharmaindustrie. – Der Bock wird zum Gärtner gemacht. Dass derlei Monopolverträge, zwischen Pharmaunternehmen und Krankenkassen überhaupt geschlossen werden dürfen, ermöglicht die aktuelle Novellierung des §140b SGB V.

Die »Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie« (DGSF) befürwortet die ResolutionKeine Versorgungsverträge zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen“ und verweist insbesondere auf die besorgniserregende Situation, dass die Industrie künftig nicht nur als Auftraggeber psychopharmakologischer Studien fungiere, sondern diese als Versorgungsanbieter auch selbst evaluieren könnte.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der DGSF.

Auch Sie können die Resolution der DGSP unterstützen.

13. Januar 2011
Nebenwirkung: Tod
Schmerzmittel steigern das Infarktrisiko

Betroffen sei besonders, wer regelmäßig zu Schmerzmitteln greife, warnen die Wissenschaftler der Uni Bern. Zudem erhöhe sich das Risiko, einen Herzinfarkt oder Hirnschlag zu erleiden, bei Rauchern, bei älteren Menschen (z. B. Arthose-Patienten), solchen mit typischen Grundleiden (Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhte Blutfette) sowie Patienten mit einer Infarkt-Vorgeschichte.

Die Meta-Analyse umfasste 31 klinische Studien mit insgesamt 116.429 Teilnehmern. Ihre Ergebnisse erscheinen im aktuellen »BMJ«. Untersucht wurden so genannte nicht-steroidale Entzündungshemmer. Medikamente dieser Gruppe gehören zu den meist verwendeten – auch rezeptfrei erhältlichen – Mitteln, um Schmerzen und Fieber zu senken: Naproxen, Ibuprofen, Diclofenac, Celecoxib, Etoricoxib, Rofecoxib und Lumiracoxib; letztere: typische COX-2-Hemmer – angeblich spezifischer wirkend, doch dabei nicht minder in der Kritik stehend. Mit einem erhöhten Infarktrisiko ist jedes dieser Pharmazeutika verbunden. An der Spitze stehen Etoricoxib und das frei erhältliche Diclofenac, jeweils mit einem 4-fach erhöhten Risiko.

Hier finden Sie einen Artikel des »Schweizer Fernsehens« (mit Video-Clip).
Lesen Sie hier einen Artikel im »Deutschen Ärzteblatt«.

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