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Der Status ausgewählter Nährstoffe und das Fortschreiten einer HIV-1-Infektion

Bogden JD; Kemp FW; Han S; Li W; Bruening K; Denny T; Oleske JM; Lloyd J; Baker H; Perez G; Kloser P; Skurnick J; Louria DB

American Journal of Clinical Nutrition 2000 Sep;72(3):809-15

HINTERGRUND: Die Immunfunktion hängt in hohem Maße vom Ernährungszustand ab, da die große Masse und die hohe Rate des zellulären Umsatzes des Immunsystems den größten Teil der Nährstoffe benötigt. Darüber hinaus können die Nährstoffanforderungen während akuter und chronischer Infektionen, einschließlich HIV-1-Infektionen, ansteigen.
ZIEL: Im Rahmen der vorliegenden Studie soll die Beziehung zwischen der HIV-1-Progression und 11 Ernährungs- sowie demografischen Variablen untersucht werden.
AUSFÜHRUNG: Die Teilnehmer setzten sich aus 106 HIV-infizierten ambulanten Patienten und 29 nicht infizierten Kontrollpersonen zusammen (n = 89 Männer und 46 Frauen im Alter zwischen 35 und 57 Jahren). Die HIV-infizierten Probanden repräsentierten ein breites Progressionsspektrum der Krankheit.
ERGEBNISSE: Bereits im Frühstadium der HIV-1-Infektion fanden wir geringere Konzentrationen von Plasma- und Erythrozytenmagnesium sowie von Erythrozyten-reduziertem Glutathion. Signifikant verringertes Hämatokrit und eine erhöhte Serumkupferkonzentration entwickelten sich erst im Spätstadium der Krankheit. Eine statistisch signifikante univariate Verbindung wurde zwischen der CD4(+) T-Lymphozytenzahl und Hämatokrit, der Plasmamagnesium- sowie der Plasmazinkkonzentration festgestellt. Die niedrigsten Erythrozytenmagnesiumkonzentrationen wurden bei HIV-infizierten Personen gefunden, die Alkohol zu sich nahmen. Unabhängige Variablen, die signifikante gemeinsame Prädiktoren der CD4(+)-Zellzahl in mehreren Regressionsanalysen darstellten, waren Hämatokrit sowie freies Cholin und Plasmazinkkonzentrationen. Diese drei Faktoren zusammen genommen erklärten 43 % der Variabilität in den CD4(+)-Zellzahlen.
SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse belegen, dass bereits in der Anfangsphase der HIV-1-Infektion eine Beeinträchtigung des Ernährungs- und Antioxidanzienstatus gegeben ist, was unter Umständen das Fortschreiten der Krankheit begünstigt.

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