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Plasmin-ausgelöste Eiweiß-Spaltung und die Bedeutung von Apoprotein(a), Lysin und synthetischen Lysin-Ersatzstoffen

Dr. med. Matthias Rath und Dr. Linus Pauling

Journal of Orthomolecular Medicine 1992, 7:17-23

Zusammenfassung: Die meisten Krankheiten des Menschen breiten sich unabhängig von ihrem individuellen Ursprung - ob durch erbliche Anlagen oder äußere Einflüsse verursacht - durch ähnliche Krankheitsmechanismen aus.

Einer dieser allgemeinen Mechanismen ist die Krankheitsausbreitung durch so genannte „Freie Radikale“. In dieser Arbeit stellen wir einen weiteren allgemeinen Ausbreitungs-Mechanismus vor: den Abbau des Bindegewebes durch das Eiweiß-spaltende Enzym Plasmin. Dieser Mechanismus wurde bereits für einige Krankheiten beschrieben, sein universeller Charakter bei der Ausbreitung verschiedenster Krankheiten ist jedoch noch immer nicht ausreichend erforscht.

Wir zeigen hier, dass die Ausbreitung von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen und vielen anderen Krankheiten in unterschiedlichem Maße auf diesem Mechanismus basiert. Bestimmte Abwehrzellen (weiße Blutkörperchen), Krebszellen, Zellen, die durch Viren infiziert sind, aber auch bestimmte andere Zellarten schütten eine beträchtliche Menge an Stimulatoren (Aktivatoren) aus, die in der Lage sind, das Eiweiß-spaltende Enzym Plasmin aus seinem Ruhezustand in seine aktive Form zu überführen.

Dieses aktive Plasmin ist wiederum in der Lage, Kollagen-spaltende Enzyme aus ihrer ruhenden Form in ihre aktive Form zu überführen, was zum Abbau von Kollagen und Bindegewebe führt. Dies wiederum ist eine Voraussetzung für die Ausbreitung und den Ausbruch jeder Krankheit.

Interessanterweise findet dieser Mechanismus - quasi unter kontrollierten Verhältnissen - bereits unter normalen physiologischen Bedingungen, wie z.B. beim Eisprung und der Infektions-Abwehr statt. Das „Überschiessen“ dieses Mechanismus unter krankhaften Bedingungen ist das Ergebnis eines chronischen Missverhältnisses zwischen Aktivatoren und Blockern (Inhibitoren) dieses Mechanismus.

Das besondere Eiweiß Apoprotein(a) kann aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit mit dem Plasmin-aktivierenden Enzym den Gewebeabbau hemmen, quasi als ein körpereigener Inhibitor, der das Gewebe-verdauende Enzym Plasmin verdrängt.

In gleicher Weise funktioniert die essenzielle Aminosäure L-Lysin als ein durch die Nahrung zugeführter Inhibitor dieses Krankheitsmechanismus. Die therapeutische Anwendung von L-Lysin und synthetischen Lysin-Ersatzstoffen, wie der Tranexamsäure, führt zu einer wirksamen Kontrolle des Plasmin-ausgelösten Gewebeabbaus.

Eine umfassende klinische Bestätigung dieser Forschung wird die Möglichkeiten zur Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Entzündungen und Infektions- Krankheiten, einschließlich AIDS, enorm verbessern.

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