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Australisches Untersuchungsgericht:

Mehr Tote durch Medikamente als durch Heroinmißbrauch

Ein alarmierender neuer Report des Untersuchungsgerichts Victoria kommt zu dem Ergebnis, dass in dem australischen Bundesstaat im vergangenen Jahr in rund 80 Prozent der Todesfälle, die durch Überdosierung zustande kamen, Arzneimittel beteiligt waren. Während von den im Bericht erwähnten Drogen Heroin (mit insgesamt 168 Toten) die tödlichste der illegalen Substanzen ist, spielten Pharma-Präparate bezeichnenderweise in fast doppelt so vielen Fällen eine Rolle, nämlich bei 330 Toten. Dies lässt nun die Rufe lauter werden, innerhalb Victorias ein System einzuführen, das Verschreibungen in Echtzeit erfasst. Auf nationaler Ebene wird die Bedeutung als Katastrophe beschrieben, denn dort verlieren jährlich tausende Australier/innen ihr Leben infolge der Überdosierung von Medikamenten.

Derweil diese Statistik schlichtweg als eine Konsequenz dessen interpretiert werden könnte, dass es mehr Menschen gibt, die Medikamente nehmen, als Heroinabhängige, führt jeglicher Versuch, die Zahlen auf dieser Basis herabzuwürdigen, am Kern vorbei. Letztlich lenkt uns das größere Augenmerk, welches Regierung und Behörden auf die Todesstatistik illegaler Drogen legen, von der wesentlicheren Erkenntnis ab, dass eine erheblich umfangreichere Zahl von Menschenleben gerettet werden könnte, wenn auch nur mit annähernd großem Bedacht über die Pharma-Toten diskutiert würde. Eine wachsende öffentliche Aufmerksamkeit hätte unweigerlich zur Folge, dass es zu gründlichen Untersuchungen über die Gefahren und Missstände der pharmaorientierten Medizin käme. Doch solange dies ausbleibt, wird der Status quo andauern und die Gesundheitsinteressen der Bevölkerung werden nach wie vor als zweitrangig gegenüber den Profiten von multinationalen Pharmaunternehmen angesehen werden.

Die Tücken der „Polypharmazie“

Die Medikamente, die in dem Victoria-Report am häufigsten in Verbindung mit einer Überdosierung genannt werden, sind Benzodiazepine wie etwa Diazepam (Valium), für das 220 Todesfälle verzeichnet wurden. Darauf folgen Opiod-basierte Schmerzmittel, die mit 183 Toten in Verbindung gebracht werden, und Antidepressiva, die in 151 Fällen beteiligt waren. Bei 284 der insgesamt 330 Todesfälle spielte die Einwirkung mehrerer Medikamente eine Rolle.

In diesem Zusammenhang ist eine unlängst veröffentlichte Studie bemerkenswert, die im Journal of the American Geriatric Society erschien. Diese zeigt, dass ältere Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen, ein signifikant höheres Risiko für Gebrechlichkeit, Invalidität und Tod haben. Die Forscher liefern mit ihrer Untersuchung einen schockierenden Beleg für die Gefahren der „Polypharmakotherapie“: Mit jedem zusätzlichen Arzneimittel stieg demnach das Risiko, ausgehend von einem robusten Gesundheitszustand im Zeitraum der Studie zu versterben, um 22 %.

Dritthäufigste Todesursache in den USA ist heute die konventionelle Medizin

Im klinischen Alltag ist der pharmaorientierte Ansatz der Medizin mittlerweile zu einer solchen Gefahr geworden, dass streng nach Schulmedizin arbeitende Ärzte, Krankenhäuser und ihre Behandlungen nachweislich die dritthäufigste Todesursache in den Vereinigten Staaten bilden, überschritten nur noch von den Todesopfern infolge Herzinfarkt oder Schlaganfall und jenen durch Krebs, wie im Journal of the American Association (JAMA) festgestellt wurde. Die im Juli 2000 veröffentlichte Studie ergab auch, dass zwischen 4 % und 18 % der Patienten Nebenwirkungen im ambulanten Umfeld erleiden, mit 116 Millionen zusätzlichen Arztbesuchen, 77 Millionen weiteren Verschreibungen, 17 Millionen Konsultationen des Notdienstes, 8 Millionen Krankenhausaufenthalten, 3 Millionen dauerhaften Krankenhausaufnahmen, 199 000 zusätzlichen Toten und 77 Milliarden US-Dollar hinzukommenden Kosten.

Eine ähnlich anschauliche Demonstration für die Ineffektivität der Pharma-Medizin vermittelt eine im Jahr 1998 ebenfalls im JAMA publizierte Studie. Sie schätzt, dass es in den USA im Jahr 1994 bei rund 2 216 000 Krankenhauspatienten zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kam, wobei 106 000 Patienten diese Komplikationen nicht überlebten.

Die Lösung dieser Probleme erfordert die Bildung eines neuen Gesundheitswesens – überall auf der Welt

Was auch immer Arzneimittelhersteller uns weismachen wollen – die Behandlung von Krankheitssymptomen mithilfe von toxischen Medikamenten ist offenkundig kein Weg, um Leben zu retten. Stattdessen gilt es zu verinnerlichen, dass über Gesundheit und Krankheit nicht auf Ebene der Organe unseres Körpers entschieden wird, sondern auf der Ebene der Abermilliarden Zellen, die diese Organe aufbauen. Es sind die Zellen unseres gesamten Körpers, die tagtäglich eine angemessene Bereitstellung der unentbehrlichen Nährstoffe brauchen. Das setzt zum einen die Kenntnis voraus, in welchen Lebensmitteln diese vor allem enthalten sind, zum anderen, dass wir wissen müssen, welchen Mikronährstoffen eine besondere Rolle bei der Aufrechterhaltung einer optimalen Zellfunktion zukommt.

Die Bildung eines neuartigen, globalen Gesundheitswesens erfordert das Angebot von Bildungs- und Aufklärungsprogrammen über Natürliche Gesundheit. Mit anderen Worten: Wir müssen für die Verbreitung des bahnbrechenden wissenschaftlichen Verständnisses sorgen, dass Mikronährstoffdefizite die Hauptursache für chronische Krankheiten sind und dass umgekehrt, durch eine optimale Zufuhr dieser gesundheitlich unverzichtbaren Naturstoffe körperlichen Fehlfunktionen auf sichere und wirksame Weise vorgebeugt werden kann.

In diesem Licht besehen, ist die Lehre aus dem Bericht des Untersuchungsgerichts Victoria sehr eindeutig, nämlich, dass Todesfälle infolge medikamentöser Überdosierungen letztlich nur dadurch vermieden werden können, dass wir das gegenwärtige, an Pharmainteressen ausgerichtete Gesundheitssystem durch eines ersetzen, das Natürliche Gesundheit und Prävention zum Menschenrecht macht.

In dem Augenblick, da Sie diesen Artikel lesen, hängt das Leben von Millionen Menschen davon ab, ob genügend von uns sich dieser Dringlichkeit bewusst sind und auch bereit sind, danach zu handeln. Wenn Sie, wie wir, von der Bedeutung dieses Anliegens überzeugt sind, kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns darüber sprechen, wie wir gemeinsam darauf hinwirken können, einen entscheidenden Schritt zur Gesundheitsfürsorge in Ihrem Land zu gehen.

25. April 2016

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