>> HOMEPAGE

Nichts fühlt sich so gut an, wie optimale Gesundheit!

Präventive Gesundheitsversorgung in aller Kürze

von MIRJA HOLTROP

Der 42-jährige James saß vor seinem Computer und schrieb gerade einen Text für seinen Chef, als er plötzlich seinen linken Arm nicht mehr bewegen konnte. Der lähmende Schmerz machte es ihm unmöglich zu atmen. Er begann zu schwitzen und wurde ohnmächtig. Als er wieder zu sich kam, befand er sich im Krankenhaus und die Ärzte sagten ihm, er habe einen schweren Herzinfarkt eben noch überlebt.

Tiffany, eine 32-jährige Krankenschwester, nahm einen routinemäßigen Gesundheits-Check wahr und bekam die schockierende Diagnose: fortgeschrittene Leukämie.

In der heutigen Welt wächst die Zahl junger Menschen, die ernsthaft erkranken. In den Fällen von James und Tiffany wurde beiden von den Ärzten mitgeteilt, dass die Ursachen ihrer Krankheiten „idiopathisch“ wären, also unbekannt.

Woher aber rührt dies, und was können wir selbst dagegen tun?

Umweltveränderungen rufen Krankheiten hervor

Im Laufe der letzten 150 Jahre haben sich die Ernährungs- und die Umweltbedingungen in unseren Gesellschaften grundlegend gewandelt. Seit der Industriellen Revolution haben die Menschen in den Industrieländern ihre Ernährungsweise vollkommen verändert und sich eine völlig andere Umwelt geschaffen. Unter anderem zählt dazu die Entwicklung neuer Verhaltensformen und Lebensgewohnheiten, einschließlich des Rauchens, des Trinkens von zuviel Alkohol, der Zufuhr von zu vielen Kalorien, dem Mangel an Bewegung und dem übermäßigen Fernsehkonsum – um nur einige Beispiel zu nennen. (Ja! Auch zu viel Fernsehen kann krank machen! Spanische Forscher haben herausgefunden, dass mehr als drei Stunden Fernsehen pro Tag das Risiko, frühzeitig zu versterben, VERDOPPELN kann, wobei der Zusammenhang sicherlich in dem Mangel an Bewegung zu finden ist.)

Man kann also sagen, die Welt hat sich seit der Industriellen Revolution zunehmend in eine ungesunde Richtung entwickelt. In stärker ländlich geprägten Räumen jedoch, wo die Einwohner vor den Einflüssen der Industrialisierung eher verschont blieben, blieben sie im Allgemeinen auch gesünder.

Eine optimale Ernährung und Lebensführung

Eine alte Frau aus deem Hunza-Tal in Pakistan.

Image: By Shaun D Metcalfe away in Thailand [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

In seinem 1968 erschienenen Buch beschreibt Dr. J.M. Hoffman die Hunza, eine in einem abgelegenen Tal im Nordosten Pakistans lebende Population. Hoffman verbrachte mehrere Jahre mit ihnen. Er beschreibt die Hunza als extrem gesund, mit einer erstaunlichen Lebenszeit von durchschnittlich über 120 Jahren. Selbst mit mehr als 100 Jahren waren sie offenbar noch immer in einer hervorragenden körperlichen und geistigen Verfassung. Sie litten an keinen Krankheiten, nicht einmal an Erkältungen, Grippe, chronischer Müdigkeit oder Allergien.

Hoffman konnte nicht glauben, was er sah. War das möglich? In seinem Buch erklärt er warum. Die Ernährung der Hunza war von hoher Qualität und zugleich waren sie nur sehr geringfügig Schadstoffen ausgesetzt. Sie lebten ein stressfreies Leben und in Gemeinschaften, in denen viel Wert auf Familie und menschliche Beziehungen gelegt wird. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Diabetes waren bei ihnen unbekannt. Bereits ein anderer Forscher, Sir Robert McCarrison, verbrachte sieben Jahre im Hunza-Tal. Als er im Jahr 1921 der Biologischen Gesellschaft von Pittsburgh seine Beobachtungen präsentierte, schilderte er die Hunza als „das glücklichste Volk auf der Welt, ein Menschenschlag, der an Perfektion und in der Abwesenheit von Krankheiten im Allgemeinen unübertroffen ist“.

Doch die Hunza sind nicht die einzigen außergewöhnlich gesunden Menschen auf der Welt. Es gibt etliche andere Beispiele. Darunter etwa in den Bergen lebende Bevölkerungsgruppen in Ungarn und Bulgarien, auf Kreta, im südamerikanischen Seen-Distrikt von Titicaca und dem Vilcabamba-Tal in Ecuador. Sie alle haben eines gemein: Ihre Nahrungsmittel sind von einer hohen Qualität und reich an Nährstoffen. Auch mangelt es ihnen nicht an Bewegung und reichlich frischer Luft, Schlaf und Sonnenlicht. Und sie sind praktisch nicht den Folgen der Industrialisierung ausgesetzt.

Interessant aber ist, dass, als das Hunza-Tal im Jahr 1970 durch eine Straße erschlossen wurde, die Bevölkerung eine „Verwestlichung“ erfuhr. Sie wurden konfrontiert mit Zucker, Weißmehl, Limonade, Milchprodukten, Transfetten und geschältem Reis. So war es keineswegs überraschend, dass Herzinfarkte, Diabetes, Krebs und alle Arten anderer Krankheiten auftraten und dass sich die mittlere Lebensspanne der Hunza dramatisch verkürzte.

Ein weiteres gutes Beispiel beschreibt, wie infolge des falschen Essens Gesundheit zerstört wird, nämlich in dem 1999 erschienenen Dokumentarfilm „Super Size Me“ von Michael Moore. Darin riskiert ein Mann sein Leben, weil er sich im Rahmen eines Experiments über den Zeitraum von nur einem Monat hinweg ausschließlich von Fastfood ernährt. Während dieser Zeit verschlechtert sich seine Gesundheit rapide und er beginnt an Depression zu leiden, an Lethargie, Kopfschmerzen, einem geschwächten Sexualtrieb und Herzrhythmusstörungen.

Zivilisationsbedingte Gifte

Es gibt zwei Hauptgründe, warum Menschen krank werden: zelluläre Mangelversorgung infolge des falschen Essens und zelluläre Vergiftung durch das ständige Ausgesetztsein gegenüber Chemikalien und Giftstoffen.

Trockene Lacke können Blei und Quecksilber freisetzen.

Image: By editor] [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Menschgemachte Toxine sind heutzutage so allgegenwärtig, dass Sie sich ihrem Einfluss gar nicht entziehen können, egal wo Sie leben oder was Sie tun. Beispiele wie diese gibt es dafür viele:

  • Trocknende Farben oder Lacke können Giftstoffe wie Blei und Quecksilber freisetzen, die wir einatmen, sobald wir uns in deren Nähe befinden. Selbst wenn sie getrocknet sind, können diese Substanzen noch über Monate hinweg ausdünsten. 
  • Erhebliche Mengen von Quecksilber und von Mikroplastik wurden in Fisch nachgewiesen.
  • Verarbeitete Nahrungsmittel aus dem Supermarkt sind voll von giftigen Konservierungs- und Farbstoffen. Nicht-biologisch erzeugtes Obst und Gemüse wird sowohl mit Insektiziden als auch Pestiziden behandelt. (Kirschen werden bis zu zehnmal besprüht, bevor sie geerntet werden.) Sie können das Gift nicht einfach abwaschen; wenn es im Boden ist, dann ist es auch in der Frucht.
  • Trinkwasser enthält hohe Konzentrationen von Toxinen, unter anderem rezeptpflichtige Medikamente wie orale Verhütungsmittel und Antidepressiva, welche durch Kläranlagen nicht entfernt werden können. Wissenschaftler haben entdeckt, dass Fische, die nur winzigen Mengen von Antidepressiva ausgesetzt sind, an schweren Funktionsstörungen des Nervensystems leiden. Bereits Fische, die niedrigen Gehalten an hormonellen Verhütungsmitteln exponiert sind, mutieren und entwickeln sowohl weibliche als auch männliche Sexualorgane und bleiben häufig unfruchtbar.
  • Wir alle sind in subtilem Maße physikalischen Einflüssen von elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Erzeugt werden diese durch Elektrokabel in unserem Haushalt, Haartrockner, Heizgeräte, Elektrorasierer, Mobilfunkgeräte und Mikrowellengeräte.
  • Unsere Teppiche, Möbel und Kleidung sind oftmals mit giftigen Substanzen behandelt, welche wir dann über unsere Haut aufnehmen.
  • Tagtäglich sind wir dem Einfluss noch weiterer schädlicher Stoffe unterworfen – durch unser morgendliches Müsli, durch Shampoo, Zahnpasta, Seife, Parfum, Deodorant, durch die Zeitung, durch chemische Reinigung, durch Matratzen. Forschungsergebnisse aus Dänemark zeigen, dass die negativen gesundheitlichen Effekte durch die Wechselwirkung chemischer Cocktails noch verstärkt werden können.
  • Fettige Tiefkühlprodukte oder lang gegarte Lebensmittel weisen einen erheblichen Verlust des ursprünglichen Vitamingehalts auf.

Giftstoffe in Shampoo, Seife, Parfüm oder Deodorant verstärken ihre schädlichen Gesundheitseffekte gegenseitig.

Die Fehlfunktion von Zellen ist die Hauptursache von Krankheiten

Der natürliche Zustand des Menschen ist es, gesund zu sein. Allerdings hängen Gesundheit und Wohlbefinden von den Entscheidungen ab, die Sie treffen. Dass Sie Ihre Zellen mit den richtigen Nährstoffen versorgen, ist grundlegend. Denn in Zellen kommt es zu Fehlfunktionen, sobald sie nicht über ausreichend Nährstoffe verfügen oder sobald die Gehalte an Giftstoffen, denen sie ausgesetzt sind, zu hoch werden, bzw. wenn beides gemeinsam auftritt.

Doch zurück zu James und Tiffany, den zwei jungen Patienten, die während ihrer besten Jahre krank wurden. Was haben sie für Möglichkeiten?

Zunächst gilt es, Gesundheit und Krankheit in einer völlig anderen Betrachtungsweise aufzufassen: Es gibt nicht tausende verschiedener Krankheiten, sondern nur eine: die Fehlfunktion der Zellen unseres Körpers. Diese Definition ist absurd einfach. Sie können nicht krank sein, ohne dass ein hinreichend großer Teil Ihrer Zellen Fehlfunktionen erliegt. Ab einem bestimmten Punkt ist die Zell-Maschinerie soweit beeinträchtigt, dass eine ausreichende Reparatur der Schäden nicht länger bewerkstelligt werden kann.

Allerdings können wir dieses Problem beheben, lange bevor es zu spät ist. Um das zu erreichen, müssen wir die eigentlichen Ursachen angehen und nicht bloß an Symptomen herumdoktern.

Echte präventionsorientierte Gesundheitsfürsorge führt zum optimalen Funktionieren der Körperzellen

In jeder Sekunde erneuert unser Körper 10 Millionen seiner Zellen. Dieser Prozess ist notwendig zur ständigen Wiederherstellung unserer Gewebestrukturen. Um also bei guter Gesundheit zu bleiben, muss unser Ziel sein, dass wir uns ein gesundes Zellwachstum erhalten. Wenn wir bloß kranke Zellen durch andere kranke Zellen ersetzen, werden wir nie genesen.

Daher ist es entscheidend, täglich für eine optimale Nährstoffaufnahme zu sorgen. Nährstoffe wirken als ein Team zusammen, und schon der Mangel an einem einzelnen Mikronährstoff wird die Effektivität der anderen mindern. Unser Nährstoffstatus beeinflusst unseren gesamten Körper. Dazu zählen unsere Gemütsverfassung und unsere Emotionen genauso wie unsere Fähigkeit zum Lernen und zum Erinnern oder unsere körperliche Leistungsfähigkeit oder unsere Widerständigkeit gegenüber Krankheiten.

Ein Bedarf zur Vereinfachung

Ein tatsächlich auf Vorbeugung basierendes Gesundheitswesen muss deshalb dafür Sorge tragen, dass Ihre Zellen gesund bleiben. Der Körper weiß selbst am besten, auf sich acht zu geben und sich zu erhalten, aber natürlich kann er dies nur dann tun, wenn er in ausreichendem Maße über jene unverzichtbaren Nährstoffe verfügt, um gesunde Zellen aufzubauen. Doch es liegt bei Ihnen, fortwährend das Gleichgewicht wiederherzustellen und so Ihre Zellen in ihrer Fähigkeit zu unterstützen, sich selbst zu reparieren und die in ihnen ablaufenden Prozesse zu regulieren. Das setzt folgende Grundregeln voraus:

  • Stellen Sie für sich eine gut ausgewogene Ernährung sicher, indem Sie sich an der so genannten „Paläo-Diät“ orientieren. Diese basiert auf Gemüse, Nüssen, Samen, Fisch, Obst und Pilzen. Vermeiden Sie jegliche verarbeiteten Nahrungsmittel. Nutzen Sie ausschließlich Lebensmittel in Bio-Qualität.
  • Seien Sie sich der in Ihrer Umwelt vorhandenen Giftstoffe bewusst und minimieren Sie deren Einfluss wo es nur geht. Sich ihnen ganz zu entziehen, ist praktisch unmöglich – sie gehören zum Leben. Aber der Körper ist in der Lage, mit diesen Einflüssen umzugehen – vorausgesetzt, er verfügt über genügend Mikronährstoffe, um Ihre Immunabwehr aufrechtzuerhalten.
  • Nutzen Sie gute Nahrungsergänzungsprodukte zur täglichen Versorgung.
  • Verhalten Sie sich proaktiv und treiben Sie jeden Tag Sport. Längere Spaziergänge bei Tageslicht helfen dem Körper dabei, Vitamin D zu produzieren. Das ist wichtig für Ihre Zellen.
  • Machen Sie sich regelmäßige Sauna-Besuche zu Nutze, um zu entgiften. Die Forschung hat nachgewiesen, dass das Schwitzen dem Körper hilft, Giftstoffe los zu werden.
  • Unterbinden Sie Nährstoffdefizite und die Belastung mit schädlichen Substanzen. Wenn Sie Ihrem Körper erlauben, sich selbst zu regenerieren, werden Sie sich Ihre Gesundheit bewahren.

Nehmen Sie Kontakt mit der Dr. Rath Health Foundation auf. Gern helfen wir Ihnen, Ihrer Familie oder auch Ihrem Unternehmen dabei, den Weg in Richtung bessere Gesundheit voranzugehen!

8 September, 2016

Sitemap

Was ist neu:

Interview mit der Schauspielerin Casey B. Dolan: Visionen für eine Welt der Gesundheit, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit

Wird Donald Trump sich der Pharmaindustrie anbiedern oder sein Wahlversprechen einlösen?

Hannes Jaenicke besucht das Dr. Rath Forschungslabor für Zellular Medizin

Sie tanzen noch immer auf den Gräbern der Überlebenden von Auschwitz

Neuvermarktung alter Medikamente: Studie behauptet, Calcium-Blocker könnten Krebsausbreitung stoppen

Krankenhauskost und Ernährungskurse an Medizinhochschulen: Erkennen Sie die Verbindung?

>> Natürliche Gesundheit

>> "Geschäft m. d. Krankheit"

>> Internationale Kampagne

>> Dr. Raths Offene Briefe

>> Studien weltweit

>> Studien auf Deutsch

>> Helfen Sie mit!

>> Codex Alimentarius

>> Dossiers

>> Sitemap

Dr. Rath Health Foundation auf Facebook Dr. Rath Health Foundation auf YouTube Dr. Rath Health Foundation auf Twitter RSS
 © 2017 Dr. Rath Health Foundation | Kontakt | Impressum | RSS Feed