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Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts:

Ursache für Herzinfarkt-Risiko durch Calcium-Blocker identifiziert: Verminderte Kollagenproduktion schwächt Arterienwand

Eine wissenschaftliche Untersuchung des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass häufig verschriebene Medikamente aus der Gruppe der Calcium-Blocker, die zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris und anderen Erkrankungen eingesetzt werden, innerhalb der Zellen einen Vitamin-C-Mangel verursachen können. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im American Journal of Cardiovascular Disease veröffentlicht und erklären, warum es bei der Anwendung dieser Arzneimittel immer wieder zu unerwünschten und teils gravierenden Begleiterscheinungen, wie Herzerkrankungen und Brustkrebs, kommt. Das wichtigste Ergebnis der Studie ist aber die Erkenntnis, dass sich dieses Problem durch Vitamin-C-Zufuhr beheben lässt. Millionen Ärzte weltweit können diese wissenschaftlichen Erkenntnisse nun nutzen.

Der weltweite Umsatz verschreibungspflichtiger Calcium-, Natrium- und Kalium-Blocker beträgt 6 Milliarden US-Dollar. In den USA liegen Calcium-Blocker an achter Stelle der meistverkauften verschreibungspflichtigen Medikamente. Die auch als „Calcium-Antagonisten“ bezeichneten Medikamente hemmen den Eintritt von Calcium in die Zellen. Dazu blockieren sie die spezifischen Kanäle, die sich auf den Membranen der Zellen von Blutgefäßwänden, Herzmuskeln und anderen Geweben befinden.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut weist in seiner Studie nach, dass diese Medikamente nicht nur den Eintritt von Calcium in die Zellen blockieren, sondern auch die Aufnahme von Vitamin C. Vitamin C ist ein essentieller Mikronährstoff für die Produktion von Kollagen, das wichtigste Stabilitätsmolekül für die Wände der Blutgefäße und das Bindegewebe im Allgemeinen. Ein Mangel an Vitamin C wirkt sich in den Zellen der Arterienwände besonders schädlich aus, da strukturelle Schädigungen hier zur Bildung atherosklerotischer Ablagerungen führen, die Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Studie zeigt, dass unter den getesteten Calcium-Blockern Nifedipin am stärksten die Kollagenproduktion durch die Gefäßwandzellen einschränkt. Die Tatsache, dass Calcium-Blocker, die von Millionen Herzpatienten weltweit zur Vorbeugung von Herzinfarkt eingenommen werden, in Wirklichkeit das Infarktrisiko sogar noch erhöhen, ist eines der größten Probleme in der Kardiologie.

Besonders wichtig ist daher, dass die Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts belegt, dass Vitamin C die Blockade der Kollagenproduktion durch Calcium-Blocker aufheben kann. Besonders wirksam dabei ist Ascorbylpalmitat, die fettlösliche Form von Vitamin C.

Mit der Veröffentlichung dieser Forschungsergebnisse wird es aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht fortan unmöglich sein, Herzpatienten die Einnahme von Calcium-Blockern zu empfehlen, ohne sie dabei auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen täglichen Nahrungsergänzung mit Vitamin C hinzuweisen.

04. Juli 2016

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