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Babys, die Paracetamol ausgesetzt sind, entwickeln einer Studie zufolge leichter Asthma

Erneut liefert eine Studie weitere Belege für den Zusammenhang zwischen Paracetamol-Einnahme und dem Risiko, als Kind Asthma zu entwickeln. Die im International Journal of Epidemiology veröffentlichte Analyse kam zu dem Schluss, dass die Einwirkung von Paracetamol während der Schwangerschaft oder dessen Einsatz bei Babys und Kleinkindern in den Folgejahren von einem vermehrten Auftreten von Asthma begleitet wird. Die klare Bestätigung der von Paracetamol ausgehenden Gefahren ergibt sich vor allem dadurch, dass die Wissenschaftler in der Lage waren, die Möglichkeit auszuschließen, dass die von ihnen registrierten Asthma-Fälle aufgrund der Gesundheitsprobleme zustande kamen, weswegen das Medikaments jeweils eingenommen wurde.

Durchgeführt wurde die Studie von Forschern des norwegischen Instituts für Öffentliche Gesundheit, von der Universität Oslo und der Universität Bristol in Großbritannien. Für ihre Arbeit werteten sie 114 761 Datensätze von Kindern aus, die zwischen 1999 und 2008 in Norwegen geboren wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einfluss von Paracetamol im Kindesalter das Risiko, Asthma zu entwickeln, um 29% anhebt, während sich der Einfluss des Medikaments, wenn im Verlauf der Schwangerschaft eingenommen, in einer Risikosteigerung um 13% niederschlägt.

Mit weltweit etwa 235 Millionen Betroffenen gehört Asthma zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Die direkt darauf zurückgehenden Todesfälle werden global auf bis zu 180 000 pro Jahr angegeben. Angesichts des weit verbreiteten Einsatzes von Paracetamol ist es sehr wahrscheinlich, dass ein bedeutender Anteil dieser Fälle auf eine vorgeburtliche oder frühkindliche Exposition gegenüber diesem Wirkstoff zurückgeht. Nicht zuletzt, weil diese Erkrankung inzwischen zu einer enormen finanziellen Belastung für unsere Gesundheitssysteme geworden und von Seiten der Schulmedizin keine Heilung in Sicht ist, suchen weltweit Millionen Asthma-Patienten begreiflicherweise nach ebenso sicheren wie wirksamen Alternativen, um ihrer Problematik Herr zu werden.

Aufschlussreich sind daher die Ergebnisse einer Pilotstudie, die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts mit Asthma-Patienten im Alter von 45 bis 75 Jahren durchgeführt haben. Über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg nahmen die Patienten eine nach synergistischen Aspekten zusammengestellte Kombination von Mikronährstoffen zu sich, wobei ihre Lungenfunktion mithilfe eines Tests während der Studie erfasst wurde. Am Ende des Zeitraums wiesen alle Patienten eine verbesserte Lungenleistung auf. Besonders beeindruckend ist, dass dieser Wert bei vielen der Patienten nahezu eine Verdopplung erfuhr verglichen mit ihrer Lungenkapazität zu Beginn der Studie. Durch die gezielte Anwendung von Mikronährstoffen steht außer Frage, dass der Ansatz der Zellular Medizin eine echte Chance zur effektiven Kontrolle von Asthma eröffnet.

Wie wir im letzten Jahr berichteten, nahm ein wissenschaftlicher Review die Gefahren einer lang anhaltenden Einnahme von Paracetamol unter die Lupe und fand dabei heraus, dass die Risiken anscheinend sogar von Klinikärzten unterschätzt werden. Publiziert wurde die Arbeit britischer Forscher in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Annals of the Rheumatic Diseases. Eingang in die Untersuchung fanden acht Studien, anhand derer die Autoren die Beziehung zwischen einem dauerhaften Einsatz von Schmerzmitteln und den Hauptnebenwirkungen bewerteten. Im Gegensatz zu dem seitens der Pharmaindustrie sowie von ihren Fürsprechern allgemein verbreiteten Eindruck, wonach Paracetamol ein sicheres „Allheilmittel“ sei, entdeckten die Forscher, dass eine längerfristige Einnahme das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle steigert, ebenso das für Bluthochdruck, für Nierenversagen, Magenbluten und vorzeitigen Tod. Angesichts sowohl dieser schockierenden Langzeit-Gefahren als auch der zuvor beschriebenen Risiken, die sogar von einem kurzzeitigen Paracetamol-Gebrauch im Laufe der Schwangerschaft bzw. während der Kindheit ausgehen, häufen sich die Beweise, dass dieses frei verkäufliche Arzneimittel wohl eines der gefährlichsten seiner Art ist.

22. Februar 2016

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