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Deutscher Spitzendiplomat: Bush-Administration erwog nach 9/11 den Einsatz von Atomwaffen gegen Afghanistan

In einer dramatischen Entwicklung berichtete der hochrangige Diplomat und vormalige Kanzlerberater Michael Steiner gegenüber dem Spiegel-Magazin, dass die Bush-Regierung im Nachgang der Anschläge vom 11. September 2001 den Einsatz nuklearer Waffen gegen Afghanistan in Betracht zogen. Die Papiere für einen solchen Plan wären laut Steiner schon geschrieben gewesen, und er fügte bekräftigend hinzu: „Sie hatten wirklich alle Möglichkeiten durchgespielt.“ Was uns diese Äußerung sagt, ist, dass Dr. Raths Analyse hinsichtlich der Gefahren eines Atomkrieges in den Jahren unmittelbar nach 9/11, welche er während dieser Zeit in seinen Offenen Briefen mitteilte, absolut zutreffend war. 

Der erst kürzlich pensionierte Steiner arbeitete zuletzt als deutscher Botschafter in Indien. In der Zeit der Anschläge vom 11. September war er Berater des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder für Außen- und Sicherheitsfragen. Als gelernter Rechtsanwalt, der sich später zum Richter qualifizierte, ist Steiner praktisch der erste Offizielle, der sein Insider-Wissen über die Pläne des Bush-Regimes im Nachgang von 9/11 ausspricht.

Die Tatsache, dass George W. Bush, als Präsident der USA an der Spitze der stärksten Militärmacht der Welt stehend, willens war, einen Einsatz von Nuklearwaffen mit all seinen Konsequenzen zu wagen, zeigt nicht nur die Abkehr von der Theorie der „wechselseitig garantierten Vernichtung“ und den Gegensatz zur häufig ins Feld geführten Behauptung, das Nuklearwaffen-Potential übernehme die Funktion der „Abschreckung“. Es macht vor allem deutlich, dass der gegenwärtige Zustand der Aufrechterhaltung dieser weltgefährdenden Bedrohung keinesfalls länger durch die Menschheit hingenommen werden kann. In diesem Zusammenhang ist ein anderes, unlängst geführtes Gespräch des Spiegel-Magazins mit dem früheren Staatschef der Sowjetunion Michael Gorbatschow bemerkenswert. Darin bekundet dieser öffentlich seine Befürchtungen, dass, solange wir diese nukleare Bedrohung nicht aus der Welt schaffen, diese Waffen früher oder später unweigerlich eingesetzt würden. Die aktuelle Situation beschreibt Gorbatschow als „beängstigend“ und konstatiert, dass wir den Beginn eines erneuten militärischen Wettrüstens erleben und dass die Militarisierung des Weltraums mittlerweile eine echte Gefahr darstellt. 

Während der vergangenen 12 Jahre warnte Dr. Rath in mehreren seiner Offenen Briefe die Weltöffentlichkeit davor, dass die Anschläge vom 11. September von wirtschaftlichen Interessengruppen missbraucht wurden. Das vorrangige Ziel dieser Gruppen bestand den Erläuterungen Dr. Raths zufolge darin, die Ereignisse vorsätzlich zu einer internationalen Krise auszuweiten und einen weltweiten „Zustand der Angst“ hervorzurufen, der zur Einschränkung von Menschenrechten benutzt und zur Verabschiedung von Gesetzen zum Schutz der Wirtschaft würde. Aus heutiger Sicht hat es sich längst als eine nicht zu leugnende Tatsache erwiesen, dass die Geschehnisse vom elften September als Rechtfertigungsgrund herangezogen wurden, um Einschnitte in die Demokratie vorzunehmen, um Ausspähprogramme zur Massenüberwachung zu entwickeln und deren Einsatz weltweit voranzutreiben sowie um souveräne Staaten mit Kriegen und mörderischen Invasionen zu bedrohen – alles vor dem Hintergrund der Profitsicherung.

Angesichts der Zahl von weltweit insgesamt rund 16000 Nuklear-Sprengköpfen in den verschiedenen Atomwaffen besitzenden Staaten ist die Möglichkeit, dass es eines Tages zu einem Einsatz kommt, eine reale und wachsende Gefahr. Vor diesem Hintergrund bleibt die Kernaussage von Dr. Raths Offenem Brief Gesundheit statt Krieg, der am 2. Februar 2003 in der New York Times veröffentlicht wurde, heute so bedeutsam wie ehedem. Um ein gesunde Welt zu verwirklichen, ist es notwendig, dass wir Druck auf unsere führenden politischen Vertreter ausüben, damit diese sich dem Ziel einer Herstellung globalen Friedens und der Vernichtung von Atomwaffen verpflichten. Denn wie einst Albert Einstein schon richtig sagte: „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

3. September 2015

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