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Depressionen infolge Vitamin B-Mangel – ein neuer wissenschaftlicher Review steigert die Beweislast

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Die Ergebnisse einer neuen wissenschaftlichen Übersichtsarbeit vergrößern den Berg an Beweisen, die eine Verbindung zwischen dem Mangel an B-Vitaminen und dem Entstehen von Depressionen erkennen. Die Veröffentlichung erfolgte in »Maturitas« der offiziellen Fachzeitschrift der European Menopause and Andropause Society. Die Forscher stellen fest, dass bei Patienten mit Depressionen üblicherweise niedrige Gehalte an B-Vitaminen beobachten werden und dass eine gezielte Ergänzung dieser Mikronährstoffe nachweislich die Auswirkungen der Depression verringern konnte. Dies steht in Übereinstimmung mit dem Grundprinzip der Zellular Medizin, dass die Hauptursache der meisten heutigen Volkskrankheiten in einer langfristigen Unterversorgung mit Vitaminen und anderen wichtigen Nährstoffen begründet liegt. Der Review trägt dazu bei, den Weg zu ebnen zur Kontrolle dieses häufigen Gesundheitsproblems mithilfe eines sicheren, naturheilkundlichen Ansatzes.

Im Rahmen ihrer Analyse suchten die Wissenschaftler nach Studien mit Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Pantothensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Vitamin B9 (Folat/Folsäure) und Vitamin B12 (Cobalamin). Unter Nutzung der medizinischen Datenbank PubMed konzentrierten sie sich auf Forschungsarbeiten, die den Zusammenhang zwischen B-Vitaminen und dem Immunsystem sowie zu Depressionen untersuchten, denn aufgrund von Beobachtungen war bekannt, dass ein klarer Bezug sowohl zwischen diesen drei Aspekten besteht als auch zwischen einer erhöhten Entzündungsneigung und Depressionen. Die Autoren postulieren, dass „tiefgründigeres Wissen über das Verhalten von Immunzellen in Gegenwart von Vitamin B-Derivaten das Verständnis erweitern könnte, inwiefern Änderungen des Immunsystems mit Depressionen korrelieren.

B-Vitamine sind nicht die einzigen Mikronährstoffe im Kampf gegen Depressionen

Doch B-Vitamine sind weit davon entfernt, die einzigen Mikronährstoffe zu sein, die sich bei Depressionen als hilfreich erwiesen haben. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2016 fand heraus, dass Omega 3-Fettsäuren sogar im Falle schwerer depressiver Störungen zur Reduktion der Symptome beitrugen. Untersucht wurden 13 randomisiert placebo-kontrollierte Studien mit insgesamt 1233 Probanden, die an diesen Beschwerden litten. Die Forscher stellten fest, dass besonders höhere Dosierungen von Eicosapentaensäure (EPA) von Nutzen waren.

In ähnliche Richtung geht eine Studie aus dem Jahr 2014, die den klinischen Beweis erbrachte, dass Kurkumin, das häufigste natürliche Phenol im Kurkuma (Gelbwurz), geeignet wäre als eine sichere und wirksame Behandlung für Patienten mit schweren depressiven Störungen.

Andere Forschungsarbeiten ergaben, dass eine Beseitigung von Vitamin D-Mangel bei Patienten mit Depressionen deren Zustand verbessern konnte. In einer im Jahr 2013 veröffentlichten Studie fanden iranische Wissenschaftler in einem randomisierten klinischen Versuch heraus, dass eine Einzelinjektion von 300.000 I.E. (Internationale Einheiten) Vitamin D sowohl sicher als auch wirksam war, um bei Patienten mit Vitamin D-Defizit die Depressionen zu beheben.

Weitere Beispiele von Mikronährstoffen, die beim Kampf gegen Depessionen nachweislich wirksam waren umfassen Vitamin C und Acetyl-L-Carnitin.

Das Pharmageschäft mit mentalen Erkrankungen

Die zunehmenden Belege für die Verbindung zwischen einem Vitamin B-Mangel und dem Auftreten von Depressionen bekräftigen sehr deutlich Dr. Raths entscheidenden Ansatz, dass eine dauerhafte Unterversorgung mit Vitaminen und anderen wichtigen Mikronährstoffen die Hauptursache für die meisten der heute so verbreiteten chronischen Krankheiten bildet. Entsprechend sind aus Sichtweise der Pharmaindustrie, die auf Grundlage dieses „Marktes“ mittlerweile über eine Billion Dollar jährlich erwirtschaftet, natürliche Ansätze zur Verbesserung von mentalen Beschwerden ebenso wie bei körperlichen Erkrankungen eine Bedrohung ihres Geschäftes mit patentierten synthetischen Substanzen.

Medikamente im Bereich der mentalen Erkrankungen brachten der Pharmazeutischen Industrie im Jahr 2015 beinahe 35 Milliarden Dollar ein. Das machte diese Arzneimittelkategorie in jenem Jahr zur acht-lukrativsten weltweit. Gigantische Zahlen, die einen in Rage bringen, vor allem wenn man sie in einen Kontext stellt: Nach Angaben der Weltbank kamen im Jahr 2016 etwa die Hälfte aller Staaten auf ein Bruttoinlandsprodukt von weniger als 35 Milliarden Dollar.

Heute rücken natürliche Therapien zur Kontrolle von Depressionen verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit. Je mehr diese Aufmerksamkeit wächst, desto wahrscheinlicher werden Versuche, diese Ansätze unter Ankurbelung globaler PR-Kampagnen im Interesse der Pharmaindustrie zu diskreditieren bzw. diese natürlichen Verfahren sogar auf gesetzlichem Wege einschränken oder verbieten zu lassen. Im Sinne einer gesünderen und glücklicheren Welt ist es zweifellos in unser aller Interesse, sicherzustellen, dass solche Versuche scheitern.

15. August 2017

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