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Diabetes und dessen natürliche Behandlung

von Mirja Holtrop

Bei Diabetes mellitus wird in vier Grundtypen unterschieden, wobei Typ 1 und vor allem Typ 2 am weitaus häufigsten auftreten. Typ-1-Diabetes liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört, also in dem Organ, das das Hormon Insulin produziert. Hauptgrund für Diabetes Typ 2, welcher meist im Erwachsenenalter auftritt, ist, wie durch Dr. Raths zellularmedizinsche Forschung bewiesen, ein anhaltender Mikronährstoffmangel nicht allein in den Pankreaszellen, sondern auch in den Zellen der Blutgefäßwände, der Leber und anderer Organe. Dieser Artikel widmet sich Typ-2-Diabetes, welcher 90 Prozent aller Patienten ausmacht. Die natürliche Form der Behandlung hingegen fällt bei beiden Typen nicht grundsätzlich anders aus. Insgesamt gibt es derzeit mehr als 422 Millionen Menschen weltweit, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde.

Was ist Diabetes?

Charakteristisch für Diabetes sind erhöhte Werte des Blutzuckers. Bei gesunden Menschen produziert die Bauchspeicheldrüse in Reaktion auf einen Glukoseanstieg im Blut das Hormon Insulin. Der Glukosespiegel erhöht sich, wann immer wir etwas zu uns nehmen. Glukose ist ein wichtiger Energielieferant, und das Vorhandensein von Insulin im Blut wirkt wie ein Signal an die Körperzellen, Glukose aufzunehmen, um sie zu verwerten. Doch bei Diabetes Typ 2 ist der Körper nicht imstande, genügend Insulin herzustellen oder auf vorhandenes Insulin hinreichend zu reagieren. Die Konsequenz sind dauerhaft erhöhte Glukosewerte im Blut, die über einen längeren Zeitraum hinweg zu vielfältigen Problemen führen können, darunter die Schädigung des Kreislaufsystems, der Augen, der Nieren, des Nervensystems, der Gliedmaßen.

Übliche Anzeichen von Diabetes sind etwa Müdigkeit, extremer Durst, ein erhöhter Harndrang, schlecht heilende Wunden und eine vermehrte Infektanfälligkeit. Viele Menschen übersehen diese Symptome oder missachten sie sogar bewusst. Mitunter leben Patienten jahrelang damit, bevor sie die Diagnose erhalten. Und das schwächt natürlich die allgemeine Gesundheit des Körpers.

Vitamin C und Glukose sind Konkurrenten

Die molekulare Struktur von Vitamin C und von Glukose ist sehr ähnlich. Das kann zu einer Art „Verwechslung“ im Stoffwechselgeschehen führen, mit schwerwiegenden Folgen.

Die „Verwechslung“ beruht auf der Tatsache, dass Glukose und Vitamin C miteinander um den Zugang in die Zellen konkurrieren. Besteht eine hohe Konzentration von Glukose im Blut, sind die spezialisierten biologischen Pumpen in den Zellmembranen, die sowohl Vitamin C als auch Glukose aus dem Blutstrom ins Zellinnere befördern, überlastet. Dadurch leiden die Zellen der Arterienwände unter einem Übermaß an Glukose und zugleich an einem Mangel an Vitamin C. Infolge des Vitamin-C-Defizits entwickeln sich in den Blutgefäßwänden atherosklerotische Ablagerungen, dem Ausgangspunkt für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere schwerwiegende Gesundheitsprobleme.

Zur Senkung des Blutzuckers favorisiert die Schulmedizin das Verschreiben synthetischer Medikamente und das Spritzen von Insulin. Doch das Problem kardiovaskulärer Folgekrankheiten des Diabetes und anderer Komplikationen bleibt bei dieser Therapie völlig außer Acht. Wenngleich die Normalisierung des Blutzuckerspiegels zweifellos ein wichtiger Faktor ist, so ist es doch nur ein Teilaspekt dieser Erkrankung.

Die Zellular Medizin stellt eine tiefgreifende Erkenntnis in die Ursachen, die Vorbeugung und die Begleitbehandlung des Diabetes bereit

Schülerinnen und Schüler des „Gesundheits-Parlaments“ – ein Projekt der Movement of Life, Uganda – lernen, dass Diabetes auf natürliche Weise vermeidbar ist

Um Diabetes Typ 2 erfolgreich vorzubeugen und kontrollieren zu können, sind Anpassungen in der Ernährung hilfreich: Der Konsum von wenig Salz zählt dazu ebenso wie der Verzicht auf zuckerhaltige und hochverarbeitete Nahrungsmittel mit reichlich Kohlenhydraten. Aber auch ein gutes Maß an regelmäßiger körperlicher Betätigung bringt Vorteile. Für optimale Ergebnisse allerdings ist es unverzichtbar, die eigentliche Ursache – den Mikronährstoffmangel – anzugehen.

Dr. Raths wissenschaftliche Forschung und zahlreiche unabhängige klinische Studien haben ganz klar die Bedeutung von Vitamin C, Vitamin E, den B-Vitaminen, von Magnesium und Chrom aufgezeigt bei der Prävention von Diabetes und der Normalisierung des Blutzuckerspiegels. Ein besonders eindrückliches Beispiel ist eine bereits lang zurückliegende Studie, aus dem Jahr 1937, die gezeigt hat, dass Diabetespatienten von einer Vitamin-C-Zufuhr profitieren: Die tägliche Einnahme von 300-500 mg Vitamin C konnte die Glukosewerte deutlich verbessern. Die Forscher beobachteten einen Rückgang der Blutzuckerspiegel um rund 30 Prozent, während der tägliche Insulinbedarf um 27 Prozent sank und die Ausscheidung von Glukose über den Urin beinahe vollständig beseitigt werden konnte. Mehr darüber können Sie im Kapitel 7 des Buches „Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt … aber wir Menschen“ von Dr. Rath nachlesen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Zellular Medizin erlauben es nicht nur, das Zustandekommen von Diabetes Typ 2 zu vermeiden, sondern auch eine bereits vorliegende diabetische Stoffwechselstörung zu behandeln. Und nicht nur die Ursprungserkrankung, auch alle anderen diabetischen Folgeerkrankungen können damit erfolgreich kontrolliert werden.

Sollten Sie Fragen zur Anwendung der Zellular Medizin nach dem Ansatz von Dr. Rath haben, hinsichtlich der Prävention und der Kontrolle von Diabetes, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

8. Mai 2018

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