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Die Bedrohung des Pharmakartells durch den Brexit

“Die Vision unserer Stiftung ist ein wirklich demokratisches Europa, in dem wissenschaftlich begründete und präventiv wirksame Naturheilverfahren die Beseitigung von Krankheiten möglich machen, welche heutzutage Jahr um Jahr Millionen Menschen leiden lassen und vorzeitig dahinraffen. Doch dieses Ziel kann mit der Brüsseler EU zweifellos nicht erreicht werden. Daher fassen wir als engagierte Vorkämpfer natürlicher Gesundheitsansätze die Störung der Pharmaindustrie infolge des Brexit als eine günstige Gelegenheit auf, um unsere Vision Realität werden zu lassen.”

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Mit dem Ende zu gehenden Jahr 2017 nahmen auch die Brexit-Verhandlungen wieder an Fahrt auf. Intensiver Gegenstand der Diskussion sind die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Brüsseler EU. Vor diesem Hintergrund hat die Nachrichtenagentur Bloomberg News am 27. Dezember stillschweigend etwas zugegeben, was unsere Stiftung seit langem erkannt hat. In einem Artikel mit dem Titel „Warum der Brexit Pharmahersteller nachts nicht schlafen lässt“ beschreiben drei Autoren, weshalb der Austritt aus der Brüsseler EU das Zeug hat, nahezu jeden Aspekt des britischen Pharmageschäfts zum Erliegen zu bringen. Diese gemeinhin unterschätzte Tatsache stellt für uns, als engagierte Fürsprecher von Naturheilverfahren und unerschrockene Widersacher der Pharmaindustrie, einen weiteren triftigen Grund zur Unterstützung des Brexit dar.

Der geplante Umzug der sogenannten Europäischen Arzneimittelaufsicht (EMA) von London nach Amsterdam könnte die britischen Pharmaunternehmen besonders hart treffen. Diese Brüsseler-EU-Behörde ist verantwortlich für die Beurteilung und Überwachung von Arzneimitteln und Medizinprodukten. Man sagt, die EMA erhält rund 40000 Besuche im Jahr von Pharmalobbyisten. Wie sehr die Bedeutung des bisherigen Standorts in einer Welt nach dem Brexit abnehmen könnte, spiegelt sich in einer Nachricht des japanischen Außenministeriums wieder, die im Jahr 2016 online veröffentlicht wurde. Darin heißt es über den Umzug der EMA in ein anderes Mitgliedsland der Brüsseler EU: „Die Anziehungskraft Londons als ein Umfeld der Entwicklung von Pharmazeutika ginge verloren.

Bedrohungen der europäischen Pharmaindustrie durch den Brexit

Die Stellung Großbritanniens innerhalb der europäischen Pharmaindustrie ist mit 10 Prozent der Gesamtproduktion und einem entsprechenden Anteil der Beschäftigten zweifellos herausragend. Überdies werden hier etwa 40 Prozent der neuartigen Wirkstoffe hergestellt, die in klinischen Versuchsstudien in der Brüsseler EU erprobt werden. Außerdem ist das Land im Bereich der Arzneimittelfinanzierung der zweitgrößte Empfänger von Fördergeldern. Das mögliche Einbrechen ihrer lukrativen Erlöse aus dem europäischen Markt vor Augen, haben die Manager britischer Pharmakonzerne also Grund genug, nachts wach zu liegen und über die Zukunft zu grübeln.

Doch es sind nicht allein die Pharmahersteller der Insel, die vom Brexit betroffen sein werden. Wie Jianwei Xu, außerordentlicher Professor an der Pädagogischen Universität Peking, in einem profunden Artikel betonte, welcher im vergangenen Jahr auf der Webseite der Londoner School of Economics veröffentlicht wurde, wird der Brexit letztlich die gesamte europäische Pharmaindustrie treffen. Verzögerungen an der Grenze, das Auseinanderreißen auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung sowie die Divergenz bei den administrativen Bestimmungen; all dies sind Bedrohungen für den gesamten europäischen Zweig des Geschäft mit der Krankheit.

Die Unterdrückung Natürlicher Gesundheit in der Brüsseler EU

Was ist also mit den Alternativen zur Pharmamedizin in der Brüsseler EU? Tatsache ist, dass die Gesetze, die naturheilkundliche Verfahren in Europa regeln, höchst restriktiv sind. Strenge Kontrollvorschriften bestehen nicht nur hinsichtlich der Art von Inhaltstoffen, die in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten werden dürfen, sondern auch in Bezug auf die Informationen, die in diesem Zusammenhang verbreitet werden dürfen.

Von über 40000 Ernährungs- und Gesundheitsaussagen, die der Brüsseler EU vorgelegt wurden, erfuhren lediglich 261 eine Genehmigung im Zuge der seit 2006 gültigen‚ Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Aussagen’. Kurz gesagt hält die Brüsseler EU also ihre Bürger bewusst davon ab, von den lebensrettenden wissenschaftlichen Erkenntnissen einer gut einhundertjährigen Geschichte der Erforschung von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen zu profitieren. Den einzigen Nutzen aus dieser offenkundigen Unterdrückung von Informationen über Natürliche Gesundheit tragen die hiesigen Pharmahersteller, für die die Brüsseler EU als ihr „Politbüro“ fungiert.

Aus dieser Perspektive heraus, da der Brexit eine klare Bedrohung der Geschäftsinteressen der Arzneimittelproduzenten darstellt, glauben wir, dass Befürworter natürlicher Gesundheitsansätze, egal wo sie leben, rückhaltlos für diese politische Zäsur eintreten sollten. Über die Jahre hinweg hat die Brüsseler EU mit ihren strikten Verordnungen über Vitamintherapien hartnäckig am pharmaorientierten, anti-wissenschaftlichen Ansatz festgehalten, der den Menschen die Freiheit der Wahl vorenthält.

Die Vision unserer Stiftung ist ein wirklich demokratisches Europa, in dem wissenschaftlich begründete und präventiv wirksame Naturheilverfahren die Beseitigung von Krankheiten möglich machen, welche heutzutage Jahr um Jahr Millionen Menschen leiden lassen und vorzeitig dahinraffen. Doch dieses Ziel kann mit der Brüsseler EU zweifellos nicht erreicht werden. Daher fassen wir als engagierte Vorkämpfer natürlicher Gesundheitsansätze die Störung der Pharmaindustrie infolge des Brexit als eine günstige Gelegenheit auf, um unsere Vision Realität werden zu lassen.

30. Januar 2018

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