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Erfrischung pur – Über die Bedeutung von Trinkwasser im menschlichen Körper

von MIRJA HOLTROP

Zweifelsfrei ist Wasser gesund! Dass es aber eine derart wichtige Rolle für die Erhaltung unserer Gesundheit spielt, ist weniger bekannt. Als Quelle des Lebens, kann ohne Wasser kein Lebewesen existieren. Deswegen hierzu der heutige Artikel.

Wasser besteht aus einem Sauerstoff und zwei Wasserstoffatomen. Unsere Körperzellen schwimmen sozusagen in extrazellulärem Wasser, das 0,9 Prozent Salz enthält. Von allem Wasser auf der Erde sind nur 3 Prozent Süßwasser. Nur drei zehntel (!) von einem Prozent davon sind für den Menschen trinkbar.

Entgiftung mit Wasser

Rückblick: Vor 5000 Jahren gab es weder chemische Medikamente noch Ärzte die sie verschrieben, noch Apotheken die sie verkauften. Trotzdem, so ist dokumentiert, erkrankten die Menschen weniger an den heute üblichen Volkskrankheiten. Das lag unter anderem daran, dass sich die Menschen von dem ernährten was verfügbar war, es keine Umweltgifte gab und falls sie krank wurden, sie auf Kräuterheilkunde und Pflanzenextrakte zurückgriffen. Und eben jede Menge frisches Quellwasser tranken.

Berühmte historische Personen der Zeitgeschichte, wie Miletus, Hippocrates, Asclepius, Hildegard von Bingen, Galen und Paracelsus schworen auf die Vorteile von frischem Wasser auf Körper und Geist.

Wasser ist die beste Medizin’ – Pindar, griechischer Philosoph

 

Ein gesunder Körper hat einen ausgewogenen Wasserhaushalt

Bei der Geburt besteht ein menschlicher Körper zu 80% aus Wasser. Wenn er dann erwachsen wird, sinkt der Wasseranteil auf circa 60% bei Männern und 55% bei Frauen. Der sogenannte Wasserhaushalt wird vom Gehirn aus gesteuert und stellt sicher, dass immer genug Flüssigkeit konsumiert wird. Zuwenig Wasser beeinträchtigt den gesamten Organismus. Man kann auch zu viel Wasser trinken, aber das ist sehr selten der Fall. Die Meisten trinken zu wenig.

Symptome für einen akuten Wassermangel:

  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Trockene Haut
  • Innere Unruhe
  • Schwindel

Wenn der Wassermangel chronisch ist, dann treten auf:

  • Schneller Alterungsprozess (Man „trocknet aus“)
  • Gewichtszunahme
  • Schlaflosigkeit
  • Kaum Libido
  • Brüchige Nägel
  • Schwere degenerative Erkrankungen

Jeden Tag werden circa 1400 Liter Wasser durch das Gehirn geleitet. Daran sieht man wie fatal es wird, wenn es auf dem Trockenen läuft. Als kleines 'Wasserwerk' ist klar, dass vernünftiges Denken nur mit ausreichend Wasser möglich ist. Leber und Nieren sind ähnlich empfindlich, die Leber besteht zu 69 Prozent aus Wasser, die Nieren zu 82.

Nun kann man sich vorstellen, was bei Wassermangel passiert: Ohne feste Nahrung kann man zwar Wochen überleben, aber ohne Wasser nur ungefähr zwei Tage. Die schlimmste Kombi ist eine steter Wassermangel kombiniert mit einer mikronährstoffarmen Ernährung. Das Blut wird dann dick und klebrig und verstopft irgendwann die Arterienwände, was dann in Schlaganfällen und Infarkten enden kann.

Übrigens: Alkoholische Getränke, Limonaden, Cola, Schwarztee und Kaffee gelten nicht als Flüssigkeitsaufnahme. Sie entwässern den Körper und sollten, wenn überhaupt, extrem sparsam konsumiert werden.

 

Wasser spielt eine große Rolle im Zellstoffwechsel

Die Zellmembran besteht aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie hat kleine Poren, durch die Nährstoffe und Wasser ins Zellinnere gelangen und Abfallstoffe aus der Zelle ausgeleitet werden. Den Vorgang, in welchem Wasser in die Zelle gesaugt wird, nennt man Osmose. Auch helfen dabei kleine elektrische Partikel auf den Zellen, die Elektrolyten. Die ganze Sache läuft sehr schnell. Eine rotes Blutkörperchen wechselt hundertmal seinen gesamten Wasseranteil in nur binnen einer Sekunde!

Essen Sie die richtigen Fette und tragen sie so zu Ihrem optimalen Wasserhaushalt bei!

Dieser Wasserstoffwechsel in der Zelle kann nur vernünftig ablaufen, wenn die Zellmembran dicht ist und aus gutem Baumaterial besteht. Diese Rohstoffe für eine gesunde Zellwand befinden sich beispielsweise in Avocados, Chia Samen, Lachs, Nüssen oder Leinöl.

Wenn Sie jedoch vorwiegend bei gängigen Fast Food-Ketten essen und sich abends noch eine Tüte Chips gönnen, dann müssen Sie wissen, dass nun die Zellwände aus immer nur dem Fett gebaut werden, das dem Körper zu Verfügung gestellt wird. In diesem Fall wären die Zellwände dann brüchig und kaum elastisch und hätten Schwierigkeiten Wasser zu speichern. Eine komplette Dehydratisierung der Zellen wäre die Folge und böte den Nährboden für eine Vielzahl von Krankheiten.

Durst ist das erste Zeichen eines Wassermangels

Nehmen Sie sich am besten immer eine Glasflasche Wasser mit auf ihren Weg und trinken sie regelmäßig davon. Wenn zu wenig Wasser im Körper ist, verdickt das Blut und der Salzgehalt steigt, was wiederum den Blutdruck ansteigen lässt. Trockene Schleimhäute wie Augen und Mund sind erste Anzeichen, das Wasser dringend nötig ist. Je älter Menschen werden, desto weniger Durst haben sie. Sie müssen also stetig ans Trinken erinnert werden.

Stellen Sie sicher, dass sie immer Glasflaschen kaufen, nie Plastik. Zum einen verseucht Plastik die Meere, zum anderen enthält es den chemischen Weichmacher Bisphenol A (BPA).

Das ist eine Chemikalie die seit den 1960igern in Plastik verwendet wird. Die Forschung hat gezeigt, dass es sich aus dem Plastik löst und ins Wasser gelangt. Und von dort aus in den Körper. Es ist nicht nur hochgradig krebserregend, es erhöht den Blutdruck und hat schlimme Auswirkungen auf das Gehirn. Am besten deswegen immer Glasflaschen verwenden!

Verschiedene Wasserarten

Leitungswasser ist okay zum Putzen, Duschen, Baden, Waschen und Zähneputzen. Aber als tägliche Wasserquelle ist es gänzlich ungeeignet. Es enthält Chlor und Rückstände von Düngemitteln, die durch die Landwirtschaft ins Grundwasser gelangen und in den Kläranlagen nicht rausgefiltert werden können. Diese Nitratspuren sind klein, aber auch in diesen Mengen krebserregend. Selbiges gilt für Anti-Baby Pillen Rückstände und Antibiotika und was sonst noch alles traurigerweise im Leitungswasser rumschwimmt, was dort nicht hingehört.

Mineralwasser stammt aus dem Regen und wurde auf natürlichem Wege durch verschiedene Steinschichten gefiltert. Deswegen hat es einen hohen Mineralanteil. Bevor es abgefüllt wird, durchläuft es nochmal einen Filterungsprozess.

Tafelwasser ist ein minderwertiges Wasser und es kann sowohl reines Leitungswasser als auch ein Mix aus verschieden Wässern sein. Oft wird dem Tafelwasser Kohlensäure zugefügt, was es dann noch ungesünder macht, denn Kohlensäure senkt den körpereigenen PH Wert und das schafft günstige Bedingungen für Krankheitskeime, Pilze und Bakterien.

Quellwasser ist die gesündeste Option. Es enthält sehr viele Mineralien und Spurenelemente und stammt immer aus unterirdischen Wasserreservoirs. Es hat im Körper hochgradig entgiftende Eigenschaften.

Heilwasser weist die höchste Qualität der Wässer auf. Es ist extrem reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, und es kommt aus natürlichen Untergrundreservoirs. Heilwässer sind äußerst nützlich zur Entgiftung der Körperzellen.

Fazit: Gesundheit ist machbar, aber nur mit frischem, sauberen Wasser! Besuchen Sie die Movement of Life „Wasser für alle“ Kampagne und machen Sie mit!

 

Nur gesund zu Essen reicht eben nicht! Ihr Salat und der Zucchiniauflauf sind schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber wenn Sie beides mit einer Cola runterspülen ist der Gesundheitseffekt direkt wieder ruiniert. Es muss eben beides zusammenspielen. Eine ausgewogene Ernährung UND viel frisches Wasser. Machen Sie mal! Ihr Körper freut sich.

19. Juli 2017

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