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Die Gefahren der Polypharmazie: Mehr Medikamente, höheres Sterberisiko

Eine neue, im Journal of the American Geriatric Society veröffentlichte Studie beschreibt, wie sehr bei älteren Menschen infolge der Einnahme diverser Arzneimittel das Risiko für Gebrechlichkeit, Invalidität und Tod ansteigt. Wie die Forscher herausfanden, wächst für Patienten mit jedem weiteren Medikament das sie einnehmen, das Risiko, ausgehend von einem robusten Gesundheitszustand noch im Verlauf der Studie zu versterben, um 22 %. Damit liefern die Forscher weitere schockierende Beweise für Gefahren, die von der „Polypharmazie“ ausgehen.

Durchgeführt wurde die Studie in Australien, einem Land, in dem die Hälfte der Über-65-Jährigen mindestens fünf unterschiedliche Arzneimittel einnehmen. Beobachtet wurden für die Studie 1 705 Männer im Alter von 70 Jahren und darüber über einen Zeitraum von neun Jahren hinweg. Bezeichnenderweise stellte sogar für Männer, die zu Beginn der Studie noch einen stabilen Gesundheitszustand aufwiesen, das Verschreiben zusätzlicher Medikamente eine klare Zunahme des Sterblichkeitsrisikos dar.

Patienten in einem Teufelskreis gefangen

Brisanz erhält das Ganze besonders vor dem Hintergrund der ständig vorgebrachten Behauptung, alternde Menschen seien, um länger am Leben zu bleiben, auf immer mehr Medikamente angewiesen. Auffällig paradox ist allerdings: Je mehr Medikamente sie einnehmen, desto mehr gesundheitliche Probleme treten auch bei ihnen auf. Über die Jahre hinweg haben die Massenmedien und andere pharmaorientierten Fürsprecher alles Mögliche an absurden Erklärungsversuchen ins Feld geführt, um diesen Zusammenhang dennoch irgendwie zurechtzubiegen.

Die wirklich zutreffende Erklärung bleibt jedoch sehr einfach. Pharmazeutika beseitigen nicht die eigentliche Krankheitsursache, sie behandeln bloß deren Anzeichen. Dies aber führt nicht allein dazu, dass das gesundheitliche Problem der Patienten eher überdeckt anstatt ordentlich behandelt wird. Hinzu kommt, dass sämtliche Medikamente unweigerlich mit Nebenwirkungen belastet sind. Um diese unter Kontrolle zu bringen, finden wiederum neue Medikamente Anwendung, mit dem Effekt, das Ganze noch schlimmer zu machen. Und so geht es weiter. Die unausweichliche Konsequenz ist ein Teufelskreis, in dem immer mehr Arzneimittel eingesetzt werden, je schlechter der Zustand des Patienten wird. In Ländern mit einem angeblich hoch entwickelten Gesundheitssystem kennt wahrscheinlich jede/r von uns einen oder mehr Betroffene/n, der oder die in dieser Situation gefangen ist bzw. sind.

Schlimm genug wäre es, würde dies alles ohne Vorsatz geschehen. Aber tatsächlich stellt das willkürliche Hervorbringen neuer Krankheiten mithilfe von Medikamenten eine der Schlüsselstrategien dar, derer sich Pharmaunternehmen zur Ausweitung ihrer Märkte bedienen. Weit von dem „Mutter Theresa“-Image entfernt, dass sich die Pharmaindustrie stets nur allzu gern selbst anheften möchte, ist das ganze Handeln der Arzneimittelhersteller zutiefst auf einer zynischen Mischung von Betrug und Lügen aufgebaut. Als wohl schamloseste Charakterisierung dieses Sachverhalts bewerten einige Beobachter der Pharmaindustrie das Eingeständnis des einstigen Vorstandsvorsitzenden von Pfizer, Hank McKinnel, der in seinem Buch „A Call to Action“ (Ein Aufruf zum Handeln) freimütig zugab, sogar er habe nicht immer an das von ihm Gesagte geglaubt.

Lösungen durch die Zellular Medizin

Dr. Aleksandra Niedzwiecki, Leiterin des Dr. Rath Research Institute

So übel dies alles klingen mag, die Kernbotschaft unserer Stiftung bleibt so positiv und klar wie sie es immer gewesen ist. Dr. Raths Forschung hat gezeigt, dass eine optimale tägliche Aufnahme von Vitaminen und anderen lebenswichtigen Mikronährstoffen ausschlaggebend ist für die Gesundheit sämtlicher Zellen unseres Körpers. Doch während gesunde Zellen einen gesunden Körper ausmachen, führt eine ungenügende Bereitstellung von Mikronährstoffen zwangsläufig zu Defiziten in den Zellen und damit letztlich zur Entwicklung von Krankheiten. Je eher dieser einfache Grundsatz überall auf dem Globus Verbreitung findet und verinnerlicht wird, desto zügiger bereiten wir dem Pharmageschäft mit der Krankheit ein Ende. Jede/r von uns ist in der Lage, daran mitzuwirken: Teilen wir diese wichtigen Informationen so weit wie nur möglich mit anderen, und setzen wir uns gemeinsam für eine Welt ein, in der allen Menschen optimale Gesundheit frei zugänglich ist! Wir haben es in der Hand, wann dies zur Realität wird.

15. Februar 2016

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