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Hochdosierte B-Vitamine haben laut Studie Schutzwirkung gegen verschmutzte Luft

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Abermals stellt eine aktuelle Studie aus den USA unter Beweis, dass lebensnotwendigen Mikronährstoffen bei der Bewahrung unserer menschlichen Gesundheit eine außerordentlich große Wirksamkeit zukommt. Die Forscher fanden heraus, dass hochdosierte B-Vitamine imstande sind, die aus der gefährlichsten Art von Luftverschmutzung resultierenden gesundheitlichen Schäden „komplett wieder rückgängig zu machen“.  Veröffentlicht wurde die Arbeit in dem angesehenen Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Wissenschaftler wiesen nach, dass mithilfe einer täglichen Ergänzung von B-Vitaminen die Folgen von Feinstaubexpositionen gelindert werden können. Feinstaub wird unter anderem durch  Fahrzeuge freigesetzt, deren Verbrennungsmotoren auf Basis fossiler Energieträger funktionieren. Längst ist bekannt, welch gravierende Auswirkungen Luftverschmutzung auf unsere Gesundheit hat. Umso bedeutsamer sind die tief greifenden gesundheitspolitischen Implikationen, die von jenen neuen Erkenntnissen zugunsten der weltweiten Öffentlichkeit ausgehen.

Bild: Von Berserkerus (Photo) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY 2.5], via Wikimedia Commons

Die Studie beobachtete 10 freiwillige Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Sie wurden zunächst sauberer Luft ausgesetzt und erhielten Placebo-Pillen, um ihre Normalfunktionen zu registrieren. In der zweiten Versuchsphase bekamen sie über vier Wochen hinweg ein weiteres Scheinpräparat und mussten anschließend die stark verschmutzte Luft aus der Innenstadt Torontos einatmen. In der dritten Phase wurden die Probanden wiederum der verschmutzten Luft ausgesetzt, aber diesmal erhielten sie als tägliche Nahrungsergänzung eine echte Wirkstoffkombination (50 mg Vitamin B6, 2,5 mg Folsäure und 1 mg Vitamin B12).

Beeindruckendes Ergebnis dieser Untersuchung: Die B-Vitamine reduzierten die genetischen Schäden, die infolge des eingeatmeten Feinstaubs hervorgerufen wurden, nämlich um 28 bis 76 Prozent. Außerdem wurde eine ähnliche Reduzierung der DNA-Schäden auch bei den Mitochondrien beobachtet, also den Energie erzeugenden Bestandteilen der Zellen.

Zeit für Regierungen in UNSEREM Interesse zu handeln

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass gegenwärtig 92 Prozent der Weltbevölkerung an Orten leben, wo die Luftverschmutzung die sicheren Grenzwerte überschreitet. Im Jahr 2012 gingen weltweit mutmaßlich 6,5 Millionen Todesfälle (ein Anteil von 11,6 Prozent) auf Luftverschmutzung zurück, wobei fast 90 Prozent derer auf Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen entfielen.

Karte der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die veranschaulicht, welche Teile der Welt am stärksten von Feinstaubbelastungen (PM2.5) betroffen sind. Die (dunkel)rot eingefärbten Gebiete sind am stärksten belastet. Quelle: WHO website

Das Forschungsergebnis, dass B-Vitamine Schutzeffekte ausüben gegenüber den Folgen der Luftverschmutzung, ist ohne Zweifel sehr bedeutend. Doch kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass darin keine langfristige Lösung zu finden ist. Solange wie die Industrie der fossilen Energieträger und deren Fürsprecher in den jeweiligen Regierungen das unheilvolle Abhängigkeitsverhältnis zu den überkommenen Brennstoffen Öl, Gas und Kohle aufrechterhalten, wird auch die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin diesen Wirtschaftsinteressen geopfert und Millionen Menschen erleiden einen vorzeitigen Tod. Daher ist es unumgänglich, dass sich die Menschheit von den luftverschmutzenden Brennstoffen abwendet und sie – auf dem gesamten Globus – durch erneuerbare Formen der Energiegewinnung ersetzt.

Dieser weltweite Übergang zu umweltverträglichen Energieformen wird nicht von heute auf morgen vonstatten gehen. Sehr wahrscheinlich ist vielmehr, dass dieser Prozess Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Aber genau vor diesem Hintergrund kommt den Implikationen der PNAS-Studie eine so immense Bedeutung zu.

Wenn Sie sich zu jenen Menschen rechnen, die glauben, Regierungen würden stets das Beste im Interesse ihrer Bürger tun, vertrauen Sie sicher darauf, dass dieses Studienergebnis schon sehr bald Einzug in die Gesundheitspolitik aller Länder halten wird. Dann werden B-Vitamine also demnächst jedem Einwohner zur Nahrungsergänzung empfohlen, der in Gebieten mit hoher Luftverschmutzung lebt. Denkbar wäre sogar eine kostenfrei Abgabe an alle Betroffenen, die es sich schlicht nicht leisten können. – Doch die Erfahrungen aus der Vergangenheit belehren uns leider, dass es so einfach nicht abläuft.

Seit Jahren bereits sind Regierungen überall auf der Welt eifrig damit befasst, die Ergebnisse der Mikronährstoffforschung nach Möglichkeit in Misskredit zu bringen und die Verfügbarkeit von Nahrungsergänzungsstoffen in engsten Grenzen zu halten. Als Handlanger der Pharmaindustrie wissen sie, dass, sollten sie damit scheitern, das Billionen-Dollar-Geschäft mit den patentgeschützten Arzneimitteln unweigerlich am Ende ist. 

Heute jedoch stehen unsere Regierungen, was einen sicheren und wirksamen Schutz gegen die risikoreichste Form der Luftverschmutzung angeht, vor einer klaren Entscheidung. Werden sie letztlich im Interesse der Gesundheit ihrer Bürger handeln, oder fahren sie damit fort, skrupellos die Profitinteressen multinationaler Konzerne aus dem Bereich der Pharmaindustrie ebenso wie aus der Energiebranche zu bedienen und lassen weiterhin zu, dass diesem Geschäft zig Millionen Menschenleben zum Opfer fallen, obwohl doch inzwischen leicht umzusetzende Maßnahmen der Prävention existieren?

Während nur die Zeit uns darüber Aufschluss geben wird, steht eines aber schon jetzt fest. Die wissenschaftliche Basis für eine Welt, in der Gesundheit für alle zugänglich ist, wird mit jeder Veröffentlichung immer breiter, und indem wir diese gesundheitsrelevanten Informationen mit anderen teilen, nähern wir uns diesem großartigen Ziel Schritt um Schritt. Je mehr von uns dies tun und je intensiver wir uns daran beteiligen, desto besser. Auf diese Weise können wir unmittelbar dazu beitragen, Millionen Menschenleben zu bewahren. Zeit haben wir keine zu verlieren – auch dies ist eine leicht zu treffende Entscheidung.

21. März 2017

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