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Hochdosiertes Vitamin C als Schutz gegen fortschreitenden Grauen Star

Eine neue Studie britischer Forscher des Londoner King’s College hat gezeigt, dass hochdosiertes Vitamin C als Schutz gegen das Fortschreiten von Grauem Star (Katarakt) wirksam ist. Die im Fachjournal Ophthalmology veröffentlichte Arbeit verfolgte dafür die Entwicklung von Katarakten in den Augen von 324 weiblichen Zwillingen über den Zeitraum von 10 Jahren. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Teilnehmerinnen mit einer höheren Aufnahme von Vitamin C eine 33 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit für das Fortschreiten des Grauen Star aufwiesen und zudem weniger getrübte Linsen hatten, als jene Probandinnen mit niedrigen Vitamin-C-Werten.

In einem Kommentar zur Studie sagte der Hauptautor Professor Chris Hammond, ihre Resultate „könnten einen bedeutenden Einfluss haben, besonders in Hinsicht auf die weltweit alternde Bevölkerung, da die Ergebnisse darauf hindeuten, dass schlichte Veränderungen im Essverhalten, wie etwa der Verzehr von mehr Obst und Gemüse als Teil einer gesunden Ernährung, helfen kann, vor Katarakten zu schützen.“

Vitamin C in der Augenforschung – was Ihnen vorenthalten wurde

Bild: Von Rakesh Ahuja, MD (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

So wichtig diese Studie ist, in Wirklichkeit liegt der Nachweis für die Beziehung zwischen Vitamin C und Katarakten mindestens seit dem Jahr 1938 auf dem Tisch. Damals erschien in der Fachzeitschrift JAMA Opthalmology ein Artikel, in dem die Autoren Dr. Estelle E. Hawley und Dr. med. Ovid Pearson beschrieben, dass sie geringe Vitamin-C-Gehalte nicht nur in der Augenlinse von Katarakt-Patienten festgestellt hätten, sondern auch in deren Urin.

Ganz ähnlich das Ergebnis einer experimentellen klinische Studie aus dem Jahr 1939, worin es heißt, „ein Mangel an Askorbinsäure [Vitamin C] kann zumindest zum Teil für eine Verschlechterung der Sehkraft in Verbindung mit der Alterung des menschlichen Auges verantwortlich gemacht werden, und die orale Gabe von Askorbinsäure in angemessener Dosierung kann diesem Prozess entgegenwirken.“ Im Fachblatt JAMA Archives of Internal Medicine publizierte Dr. med. S. Miles Bouton Jr. die Einschätzung, dass in Fällen, bei denen der alleinige Einsatz von Vitamin C ohne messbare Verbesserung der Sehkraft bleibt, „sich eine Kombination mehrerer jener Vitamine, die bekanntermaßen in engem Zusammenhang zur metabolischen Funktion des Auges stehen, als erfolgreich erweisen kann.“ Die Parallele zwischen dieser Aussage und dem, was wir heute als Ansatz der Mikronährstoff-Synergien kennen, ist offensichtlich.

Um diese geschichtlichen Gegebenheiten richtig einordnen zu können, ist es wichtig, zu wissen, dass die beiden genannten Studien nur kurze Zeit nach 1937 veröffentlicht wurden, als Albert Szent-Györgyi mit dem Medizin-Nobelpreis geehrt wurde für seine Entdeckung des Vitamin C. Seither ist über ein dreiviertel Jahrhundert vergangen und die medizinische Ausbildung unserer Ärzte ist in dieser Hinsicht noch immer völlig ungenügend, da der Nutzen von Vitamin C und anderen Mikronährstoffen für die Gesundheit der Augen praktisch nicht vorkommt. Allerdings gilt es zu verstehen, dass die Übernahme dieser Forschungsergebnisse in unsere Gesundheitssysteme nicht aufgrund irgendwelcher Zufälle scheiterte.

Lebenswichtige Informationen über Vitamintherapien bewusst zurückgehalten

Das Teilen der Wahrheit darüber, warum Tiere keinen Herzinfarkt bekommen, wird von Pharma-Unternehmen als entgegen ihrer finanziellen Interessen angesehen.

Um das Geschäft mit patentierten Arzneimitteln vor der Bedrohung durch nicht-patentierbare natürliche Therapien zu schützen, hat die Pharmaindustrie während des vergangenen Jahrhunderts unablässig und weltweit versucht, die Verbreitung der lebenswichtigen Informationen über Vitamin C und andere Mikronährstoffe zu verhindern. Diese Strategie setzt sich bis auf den heutigen Tag fort, indem Pharmaunternehmen in der Verbreitung des Wissens, warum Tiere keinen Herzinfarkt kennen, aber wir Menschen, eine ebensolche Gefahr für ihre Profitinteressen sehen, wie in dem längst vollzogenen wissenschaftlichen Durchbruch zur Beendigung der Volkskrankheit Krebs – ohne Chemotherapie!

Entsprechend fand in der medialen Berichterstattung zugunsten der Pharmainteressen eine zielgerichtete Diskreditierung jener auf Vitaminen basierenden, sicheren und wirksamen gesundheitlichen Ansätze statt, obwohl oder gerade weil diese nachweislich imstande wären, das Leben unzähliger Patienten weltweit zu verbessern. Auch in der Politik gab und gibt es willfährige Handlanger, die eine bewusste Schädigung der Gesundheit der Menschen global vorantreiben, indem sie restriktive Gesetze erlassen, mithilfe derer die Verbreitung wahrheitsgetreuer wissenschaftlicher Informationen über derartige Therapien unterdrückt wird.

Es liegt daher auf der Hand, dass ein geduldiges Abwarten auf etwaige Reformen in unseren Gesundheitssystemen und in der medizinischen Ausbildung nie von Erfolg gekrönt sein wird. Wir selbst müssen die Initiative ergreifen und dafür sorgen, dass den aktuellen Forschungserkenntnissen über Vitamin C, über Ernährung und Zellular Medizin die nötige Beachtung zuteil wird. Die Verantwortung für die Verbreitung dieses Wissens, für eine globale Aufklärungsbewegung in Sachen Natürliche Gesundheit liegt vollkommen bei uns, den Menschen. Die Herausbildung eines neuen Gesundheitswesens, das auf natürlichen Präventionsstrategien beruht, hängt letztlich von jeder und jedem Einzelnen von uns ab, inwieweit sie oder er dazu bereit ist, die wissenschaftlichen Fakten anderen Menschen mitzuteilen.

4. April 2016

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