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Höhere Vitamin-D-Spiegel sind einer Studie zufolge mit besserer sportlicher Leistungsfähigkeit verknüpft

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Eine neue, im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlichte Studie hat herausgefunden, dass höhere Vitamin-D-Level mit einer besseren körperlichen Leistungsfähigkeit einhergehen. Die auf insgesamt 1995 Teilnehmern basierende Arbeit stammt von Forschern aus den USA. Untersucht wurde die Beziehung zwischen Vitamin D und der sogenannten kardio-respiratorischen Fitness, also das Leistungsvermögen im Hinblick auf Blutkreislauf und Atmung. Hier sahen die Forscher in ihren Studienergebnissen einen „unabhängigen und robusten Zusammenhang“ zwischen Vitamin-D-Spiegeln und der Fähigkeit des Herzens sowie der Lungen, die Muskeln unter Belastung mit Sauerstoff zu versorgen.

Durchgeführt wurde die Studie unter Nutzung von Daten der nationalen Befragung zur Gesundheit und Ernährung aus den Jahren 2001-2004. Das Alter der beteiligten Probanden lag zwischen 20 und 49 Jahren. Um die US-Bevölkerung repräsentativ abzubilden, lag der Anteil der Frauen bei 45,2 Prozent; 49,1 Prozent waren Weiße; 13 Prozent hatten Bluthochdruck und 4 Prozent Diabetes.

Teilnehmer mit den höchsten Gehalten an Vitamin D, wiesen offenbar eine bedeutend höhere Leistungsfähigkeit auf als jene mit den niedrigsten Leveln. Das blieb selbst nach Ausschluß anderer Faktoren der Fall, welche möglicherweise die Ergebnisse beeinflussen könnten, darunter das Alter, das Geschlecht, die ethnische Herkunft, das Körpergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und weitere Parameter.

Bemerkenswert ist, dass mit jeder Konzentrationssteigerung des Vitamin D im Blut um 10 nmol/L eine statistisch signifikante Zunahme des unter körperlicher Aktivität maximal nutzbaren Sauerstoffgehalts zu verzeichnen war. Erfasst wurde dieser als ‘VO2max’ bezeichnete Wert bei allen Studienteilnehmern während des Belastungstests auf dem Laufband. Tatsächlich ist dieser leistungssteigernde Zusammenhang ein wichtiges Resultat, denn bekanntermaßen geht mit einer höheren kardio-respiratorischen Fitness ein geringeres Sterblichkeitsrisiko einher – nicht allein infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch infolge anderer Ursachen.

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Schon seit einigen Jahren besteht ein reges Interesse an der Rolle von Vitamin D im Hinblick auf die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. In einer Pilotstudie, über die wir 2015 berichteten, wiesen beispielsweise Forscher aus Schottland nach, dass Studienteilnehmer, denen über einen Zeitraum von 2 Wochen Vitamin D gegeben wurde, in der Lage waren, ausdauernder und unter geringerer Erschöpfung sportliche Leistung zu erbringen, als jene Probanden, die ein Placebo bekamen. Außerdem zeigte sich in der Vitamin-D-Gruppe eine vorteilige Wirkung auf den Blutdruck, und auch die Freisetzung von Cortisol – gemessen über die Ausscheidung im Urin – sank. Das Hormon ist ein bedeutender Indikator für Stress.

Ganz offensichtlich spielt Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der menschlichen Leistungsfähigkeit. Allerdings ist es bei weitem nicht der einzige Faktor. Wie wir bereits zuvor, in einem unserer Artikel vom Forschungsinstitut, dargelegt haben, steigt mit zunehmender Herztätigkeit – also immer, wenn wir verstärkte körperliche Belastung abrufen – der Bedarf an Energie erheblich an. Mikronährstoffe wie Carnitin, Coenzym Q10, Vitamin C und die Gruppe der B-Vitamine sind bei der Bereitstellung der nötigen Energie, sowohl für die Herzmuskelzellen als auch für die gesamte körperliche Ausdauer, von entscheidender Bedeutung.

Der Schlüssel liegt daher – und dies gilt gleichermaßen für professionelle Athleten wie für solche unter uns, die sich einfach nur so körperlich fit halten – in der Bereitstellung eines Nahrungsergänzungsprogramms, das dem wissenschaftlichen Prinzip der Nährstoffsynergie folgend entwickelt wurde. So sicher natürliche Mikronährstoffe auch sind, kann eine willkürliche Kombination doch zu Ungleichgewichten im Körper führen oder solche verschlimmern. Indem Sie aber Ihr Nahrungsergänzungsprogramm sorgfältig auswählen und richtig aufeinander abstimmen, können Sie die Wirksamkeit jedes einzelnen Mikronährstoffs optimieren und die Inanspruchnahme sogenannter ‘Megadosen’ vermeiden. Zwar werden Sie vermutlich niemals so schnell sprinten können wie Usain Bolt, der als Spitzensportler übrigens auf eine regelmäßige Ergänzung von Vitamin C Wert legt, doch dürften Sie Ihre Leistungsfähigkeit durchaus noch steigern können: ausdauernder sein, sich weniger ermüdet fühlen und sich weniger leicht verletzen. Auf die Plätze, fertig, los!

6. November 2018

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