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Ihre Gedanken beeinflussen Ihren Körper und Sie beeinflussen Ihre Gedanken: Stress und seine physischen Auswirkungen

von Mirja Holtrop

Dass sich Stress negativ auf das allgemeine Befinden auswirkt, ist bekannt. Kleinere stressige Situationen sind durchaus normal und unser Körper kann damit gut umgehen. Unsere steinzeitlichen Vorfahren waren als Jäger und Sammler immer wieder zahlreichen und kurzfristigen, stressigen Situation ausgesetzt. Der Anteil des Stresshormons Kortison im Blut stieg dann kurz an und nahm nach Beendigung der Ausnahmesituation wieder rasch ab. Heutzutage sieht es anders aus: Viele Menschen stehen unter Dauerstress. Und ein langfristig erhöhter Kortison-Spiegel ist gesundheitsschädigend.

Photo von Glenn Carstens-Peters an Unsplash

Das Ausmaß an stressigen Situationen, das Menschen in ihrem Arbeits- und Familienleben bewältigen müssen, kann eine Überausschüttung von Kortison bewirken. Daraus resultieren allerlei Krankheiten, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Schlafstörungen und sogar Krebs.

Die Gefahren der Stress-Sucht

Man kann sehr leicht süchtig nach hohen Kortisonpegeln werden! Wenn sich der Körper erst einmal an seine tägliche Dosis Kortison gewöhnt, sucht er auch in friedlichen Zeiten ständig danach. Der Körper befindet sich dann in einem andauernden Überlebensmodus und weiß nicht mehr, wie er sich entspannen kann. Von da aus gibt es noch eine traurige Steigerung, indem der Mensch nun aktiv Stress sucht, um sich seine Portion Kortison zu „verdienen“. Spätestens da muss die Reißleine gezogen werden, sonst sieht es für die Gesundheit langfristig schlecht aus.

Kennen Sie einen sogenannten „Workaholic“ oder sind Sie gar selber einer? Meistens schieben diese Menschen es immer auf die äußeren Umstände, die sie zwingen, gehetzt und getrieben durchs Leben zu rauschen. Jetzt ist es wichtig zu handeln, denn ansonsten drohen „Burn-out“ und Krankheiten jeglicher Fasson.

Ihr Gehirn produziert bioaktive Botenstoffe und jeder einzelne hat eine körperliche Auswirkung. Nicht nur extreme körperliche Anspannung, auch geistige Strapazen haben eine verheerende Wirkung auf das Immunsystem. Dieses wird durch diese Belastung stark geschwächt.

Die Zellmembran, jene ölige Schicht rund um jede einzelne Körperzelle, besitzt spezielle Andockstellen für die verschiedenen Botenstoffe, die vom Gehirn geschickt werden. Und je nachdem, wie wir uns fühlen, gelangen entsprechende Botenstoffe zu unsren Zellen. Fühlen wir uns schlecht und sind erschöpft, so empfangen unsere Zellen dieses Signal ebenfalls. Und all das macht uns natürlich extra anfällig für Krankheiten.

Negatives Denken behindert die Funktionalität der Immunzellen

Emotionaler Stress hat negative Auswirkungen auf Ihr gesamtes Immunsystem. Sie verbrauchen dann wesentlich mehr Zell-Vitalstoffe aus der Nahrung und sind ständig unterversorgt. Ebenso scheiden Ihre Zellen vermehrt Toxine aus, die abtransportiert werden müssen. Stress hindert zudem Ihre Zellen daran, genug Energie zu produzieren. Und ohne Energie kann der Körper sich nur schwer entgiften und regenerieren.

Viele von uns stressen sich täglich wegen Dingen, die wir nicht beeinflussen können. Das sollten wir uns nicht länger antun. Es bringt nichts, und wir sollten darauf keine Lebensenergie verschwenden.

Lassen Sie sich nicht von Ihren Enttäuschungen leiten!

Mitte der 1970er Jahre hat der Arzt Dr. Hans Selye an Tieren erstmalig nachgewiesen, dass sich Stress ungünstig auf den Organismus auswirkt und das Immunsystem schädigt, den Blutdruck steigert, den Cholesteringehalt erhöht und Magengeschwüre verursacht. Seitdem haben tausende Studien den Zusammenhang zwischen Stress und Krankheiten nachgewiesen. Deswegen lassen Sie sich unter keinen Umständen hetzen. Sie allein erlauben, was Sie denken und fühlen, und auch, was Sie ignorieren. Niemand sonst!

Wir empfinden Stress bei Themen wie Geld, Arbeit, Beziehungen, Gesundheit, Verlust von geliebten Menschen und Ähnlichem. Der meiste gesundheitsschädigende Stress kommt allerdings aus der Vergangenheit und was wir dort alles Negatives erlebt haben. Wenn wir uns aber immer wieder an den Ungerechtigkeiten der Vergangenheit hochziehen, dann werden wir die gleichen Erfahrungen wieder und wieder machen. Tappen Sie nicht in diese Falle! Was war, das war – lassen Sie es los!

Positives Denken stärkt das Immunsystem, negatives Denken bewirkt das Gegenteil!

Aufmerksamkeit und Absicht können Ihre Welt und deren Wahrnehmung prinzipiell ändern, wie viele wissenschaftliche Studien belegen. Am besten können Sie eine Änderung hervorrufen, wenn Sie innerliche Ruhe entwickeln und sich nur auf das konzentrieren, was Sie wirklich wollen. Meditative Übungen lösen sich vom Denken und fokussieren auf pure Aufmerksamkeit und Präsenz, ohne sich den störenden Gedankenströmen hinzugeben. Wenn Sie also lernen, wie Sie meditieren, dann ist das eine großartige Investition in Ihre Zukunft. Es gibt zu dem Thema viele gute Bücher, die es sich alle zu lesen lohnt. Eine Bewegungsmeditation wie Yoga ist anfänglich ratsam, um die innere Stille über die körperliche Anstrengung zu finden. Gleichzeitig lassen Sie sich treiben von positiven Gefühlen wie Liebe, Freude und Humor und verbessern somit Ihre Gesundheit maßgeblich.

Sie sind das, was Sie essen. Und ebenso sind Sie das, was Sie denken! Wenn Sie also krank sind, dann ändern Sie am besten nicht nur sofort, was Sie essen, sondern auch das, was Sie denken. Dies ist ein wichtiger Zusammenhang.

Heather, eine Ex-Patientin, beschreibt das so: "Als mein ganzer Körper praktisch auseinanderfiel und mich Leberversagen, chronische Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und Autoimmunerkrankungen plagten, habe ich verstanden, dass ich zum Überleben nicht nur meinen Körper brauche, sondern auch meinen Geist. Ich kehrte also zu meiner inneren Mitte zurück und redete mir minütlich ein, dass ich stärker werde und es mir jeden Moment besser gehe. Wie ein Mantra sagte ich mir das gebetsmühlenartig jeden Tag, bis ich allmählich merkte, dass ich mich tatsächlich besser fühlte. Am Anfang sagte mein Kopf mir noch, dass das Blödsinn sei und Quatsch und dass es mir schlechter ginge als am Tag zuvor, aber ich erlaubte mir nicht, diese Gedanken zuzulassen, und gab mir eine strenge Anordnung, diese Gedanken nie wieder zu haben. Das funktionierte. Dank dieser Methode, einer gleichzeitigen Entgiftung und einer hohen täglichen Dosis Zell-Vitalstoffe wurde ich nach nur drei Monaten wieder komplett gesund!"

Ihr Überlebenswille ist ein wichtiger Faktor, um gesund zu werden. Eine radikale Veränderung Ihrer Gedanken wird sich körperlich manifestieren. Und wenn Sie Stress manchmal nicht vermeiden können, dann suchen Sie sich einen Ausgleich. Joggen, Reiten, Tanzen und Tennis sind tolle Aktivitäten zum „Runterkommen“.

Eine Studie im New England Journal of Medicine fand unlängst heraus, dass Tanzen das Risiko, an Alzheimer und Demenz zu erkranken, signifikant senkt. Tanzen senkt im Blut signifikant die Kortison-Gehalte. Viele Tänzer beschreiben ihren Sport deswegen auch gerne als „Bewegungsmeditation“.

Sie können aber auch trällern, singen, Gedichte schreiben oder zeichnen, um sich zu entspannen und Stress abzubauen. Was immer Sie auch wählen, passen Sie gut auf sich selbst und Ihr seelisches Gleichgewicht auf. Essen Sie gesund und reich an Zell-Vitalstoffen und entgiften Sie regelmäßig. Dann sind Körper und Geist im Gleichgewicht.

"Wir müssen zunächst unseren Geist gewinnen... Wenn Sie nicht glauben, dass Sie geheilt werden, dann werden Sie es auch nicht."
- Joel Osteen, Autor von «Your best life now»

5. Dezember 2017

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