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In Wertschätzung von Knoblauch und Zitronensaft sowie in Erinnerung an den Staatsstreich in Südafrika 2009

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Eine neue Studie fand heraus, dass eine einfache Kombination von Knoblauch und Zitronensaft die Cholesterinwerte senkt und zur Verbesserung des Blutdrucks beiträgt. Die in der Fachzeitschrift International Journal of Preventive Medicine veröffentlichte Arbeit stammt von Medizinern an der Universität Isfahan im Iran. Die Ergebnisse lassen keinen Zweifel daran, dass das zunehmende Interesse an ernährungsbasierten Naturheilverfahren eine wachsende Bedrohung für das ‘Pharmageschäft mit der Krankheit’ bedeutet. Der Jahresumsatz dieser Branche beläuft sich immerhin auf über eine Billion Dollar. Seitens pharmaorientierter Interessensvertreter erfolgte daher eine öffentlichkeitswirksame Verhöhnung der gesundheitsfördernden Eigenschaften von Zitronen und des Knoblauchs. Dagegen stellt die jetzige Publikation der klinischen Studie in einem Fachjournal, welches in der renommierten Datenbank PubMed geführt wird, eine deutliche Brüskierung jener notorischen Gegner von natürlichen Gesundheitsansätzen dar. Denn die Arbeit lässt die wahren Absichten derartiger Verunglimpfungskampagnen offen zutage treten; medial vorangetriebener Kampagnen, die sogar den Charakter des Rufmords gegenüber Politikern und Wissenschaftlern tragen, welche diese Ansätze unterstützen.

Die klinische Studie wurde mit 112 Teilnehmern in randomisierter Form durchgeführt. Der Untersuchungszeitraum betrug 8 Wochen. Bei allen Probanden wurde zuvor eine moderate Hyperlipidämie diagnostiziert, also eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die durch chronisch erhöhte Blutfette (Cholesterin, Triglyzeride und andere Lipide) gekennzeichnet ist. Hyperlipidämie gilt gemeinhin als Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Unterdessen wissen wir dank der Forschungen von Dr. Rath, dass erhöhte Blutfettwerte keineswegs die Ursache von kardiovaskulären Erkrankungen sind, sondern dass diese als Reaktion des Körpers auf die geschädigten Gefäßwände auftreten. Diese Schädigung aber kommt primär durch einen Mangel an Vitamin C und anderen Mikronährstoffen zustande. Darüber hinaus wird dieser Defekt durch die Einnahme von Statinen (Cholesterinsenkern) und anderen Medikamenten noch verstärkt. Die Arzneimittelklasse dieser Blutfettsenker bildet einen Multimilliarden Dollar schweren Pharma-Markt.

Die an der Studie teilnehmenden Patienten wurden in vier Gruppen aufgeteilt. Die in der ersten bekamen täglich 20 Gramm Knoblauch und einen Esslöffel Zitronensaft; jene in der zweiten Gruppe erhielten nur Knoblauch; jene in der dritten nur Zitronensaft; und die Probanden der Kontrollgruppe schließlich nahmen weder Knoblauch noch Zitronensaft zu sich. Im Ergebnis führte die Kombination von Knoblauch und Zitronensaft zur stärksten Absenkung der Gesamtwerte des Cholesterins, des LDL-Cholesterins und des adhäsiven Proteins Fibrinogen. Zudem wurde eine Verbesserung der Blutdruckwerte sowie des Body-Mass-Index (BMI) beobachtet, und zwar sowohl bei der Knoblauch/Zitronensaft-Kombination als auch beim Knoblauch allein.

Die Widersacher von Knoblauch und Zitrone stürzen eine Regierung

In ihrer Amtszeit als Gesundheitsministerin Südafrikas (1999-2008, unter der Präsidentschaft Thabo Mbekis) erregte Dr. Manto Tshabalala-Msimang Aufsehen wegen ihres Eintretens für die Anwendung von Knoblauch, Zitronen, Olivenöl und anderen natürlichen Lebensmitteln von Menschen mit HIV/AIDS.

Bild von doh.gov.za, via Wikimedia

In ihrer Amtszeit als Gesundheitsministerin Südafrikas (zwischen 1999 und 2008 unter der Präsidentschaft Thabo Mbekis) erregte Dr. Manto Tshabalala-Msimang weltweit Aufsehen wegen ihres unbeirrten Eintretens für die Anwendung von Knoblauch, Zitronen, Olivenöl und anderen natürlichen Lebensmitteln bei Menschen mit HIV/AIDS. „Wir sollten Knoblauch essen, weil er antibakterielle und antimykotische Eigenschaften aufweist, Zitronen, weil sie Vitamin C enthalten und Olivenöl, weil es eine gute Quelle für Vitamin A und E ist“, sagte sie. „Alle diese Vitamine sind gute Antioxidantien, und sie sind jedem nützlich.“

Für diese Äußerungen wurde Tshabalala-Msimang öffentlich mit Spott überzogen. Ausschlaggebender für die Verunglimpfung der entschlossenen Ministerin war aber gewiss ihre kritische Haltung gegenüber dem Einsatz der giftigen antiretroviralen Medikamente, deren Effektivität bei der Kontrolle von HIV/AIDS sie offen in Frage stellte. Daraufhin brachen pharmaorientierte Interessensgruppen eine Kampagne vom Zaun, um sie aus dem Amt zu heben und die demokratisch zustande gekommene Regierung Mbeki zu destabilisieren. Im Jahr 2009 gipfelten diese Angriffe schließlich in einen Staatsstreich und der pharmafreundliche Politiker Jacob Zuma gelangte an die Macht, während Tshabalala-Msimang vorzeitig verstarb.

Wie nun jedoch auch die iranische Studie eindeutig bestätigt, war Tshabalala-Msimangs Glaube an die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Knoblauch und Zitrone wissenschaftlich sehr wohl begründet.

Lasst Nahrung Eure Medizin sein

Eine wissenschaftliche Tatsache ist, dass sämtliches Obst und Gemüse wichtige Mikronährstoffe bereitstellt. Knoblauch, Zitronen, Oliven, Rote Beete, Kartoffeln, Ingwer, Zwiebeln und weitere Lebensmittel, für die sich Tshabalala-Msimang aussprach, sind besonders gute Quellen. Dass Pharmakonzerne ein handfestes Interesse daran haben, das Wissen über die vorbeugenden wie therapeutischen Eigenschaften unserer natürlichen Nahrungsmittel anzugreifen und öffentlich lächerlich zu machen, leuchtet sofort ein, wenn man sich die Umsätze der Pharmaindustrie von inzwischen mehr als 1 Billion US-Dollar pro Jahr vor Augen führt. Folge dieser Dummhalte-Politik ist, dass Millionen Menschen auf der ganzen Welt noch immer in Unkenntnis einfachster Tatsachen leben, dass nämlich ein Zuwenig an Obst und Gemüse unmittelbar zu einer Minderversorgung an Mikronährstoffen führt, damit einhergehend zu einem schlechteren Gesundheitszustand, daraufhin zum Angewiesensein auf Medikamente und schließlich zu einen erhöhten Todesrisiko.

Die Veröffentlichung der aktuellen iranischen Studie kann daher ohne weiteres als deutlicher Weckruf verstanden werden, sich nicht länger vom Pharmakartell, von dessen Anteilseignern und Interessensvertretern täuschen zu lassen. Den Schlüssel zur Gesundheit findet nicht, wer in den Apotheken sucht, die so zahlreich in unser aller Umgebung vorkommen. Sondern der richtige Ansatz zu optimaler Gesundheit liegt in den lebenswichtigen Inhaltsstoffen von Obst und Gemüse, welches wir in unseren Gärten und auf unseren Feldern anbauen. So verblüffend simpel dies klingen mag, so unweigerlich wird die hinter dieser Erkenntnis stehende wissenschaftliche Wahrheit letztlich die medizinische Praxis verändern und dadurch unzählige Menschenleben retten.

24. Oktober 2016

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