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Kriegsführung wichtiger als Gesundheit: Weltweite Militärausgaben übertreffen pro Woche die Kosten zur Beendigung des globalen Hungers

Bild: DVIDSHUB [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Bei der Eröffnung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in der zurückliegenden Woche lag der Schwerpunkt auf dem Nachhaltigkeitsgipfel, auf dem sich die Regierungschefs auf 17 neue Ziele verpflichteten, die unseren Planeten zu einem besseren Ort werden lassen sollen. Absehbar war das herausragende Augenmerk der Medienöffentlichkeit an dem verdienstvollen Ziel der Abschaffung des weltweiten Hungers bis 2030. Immerhin leiden derzeit rund 795 Millionen Menschen oder aber ein Neuntel der Weltbevölkerung von heute 7,3 Milliarden Menschen noch immer an chronischer Unterernährung. Doch der durch die Massenmedien vermittelte Eindruck, wonach die Erreichung dieses Ziels eine schier titanische Kraftanstrengung darstelle, die mit hohen Kosten verbunden sei und unvermeidlich den weit verbreiteten Anbau von Gen-Food erfordere, ist schlichtweg falsch. Dies erkennt sofort, wer sich die verlogene Darlegung nur einmal genauer anschaut.

Als erstes, glauben Sie niemandem, der Ihnen weismachen will, die Beseitigung des globalen Hungers würde unerschwinglich sein. Im Jahr 2008 schätzte die FAO (die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) die Kosten auf gerade einmal 30 Milliarden Dollar jährlich. Um diese Zahl ins Verhältnis zu setzen: Die weltweiten Militärausgaben von 2014 beliefen sich auf insgesamt 1,8 Billionen Dollar. Damit gibt die Welt heutzutage bereits binnen einer Woche mehr Geld für ihre Armeen aus, als es kosten würde, die Hungernden auf dieser Erde für ein ganzes Jahr satt zu machen. Oder anders ausgedrückt entsprechen 30 Milliarden Dollar weniger als 0,04% des Weltsozialprodukts (dem Wert aller in diesem Jahr produzierten Güter und Dienstleistungen auf diesem Planeten) – ein winziger Bruchteil also am globalen Ertrag.

Zweitens, auch wenn Bill Gates und seine Biotech-Kumpane verzweifelt versuchen, Sie davon zu überzeugen, dass die Ernährung der Weltbevölkerung unbedingt mit der Kultivierung genmanipulierter Nahrungsmitteln einherzugehen habe, so wurzelt das Vorhandensein des globalen Hungers überhaupt nicht in einer zu geringen Verfügbarkeit an Nahrungsmitteln. Die weltweite Produktion an Nahrung reicht längst aus, um die gesamte Bevölkerung des Planeten zu versorgen. Vielmehr stehen die eigentlichen Ursachen von Hunger und Unterernährung im Zusammenhang mit den Folgen von massenhafter Armut. Anders als die Biotech-Industrie glauben machen will, sind genmanipulierte Nahrungsmittel weder sicher, noch sind sie für die globale Ernährung nötig, wie der Bericht GMO Mythen und Wahrheit nachweist, zu dessen Co-Autoren Gentechnik-Wissenschaftler wie Dr. John Fagan und Dr. Michael Antoniou sowie die Forscherin Claire Robinson gehören. 

Wie Claire Robinson betont: „Behauptungen zur Sicherheit und Nützlichkeit von Gen-Pflanzen basieren häufig auf fragwürdigen Belegen oder sind sogar gar nicht belegt. Die GMO-Industrie ist auf Mythen aufgebaut. Welche Motivation steht hinter der Täuschung? Geld. Gen-Pflanzen und Gen-Food sind leicht zu patentieren und bilden in den Händen der wenigen großen Saatgut- und Nahrungsmittelkonzerne ein wichtiges Instrument zu deren globalem Machtausbau. Wir alle müssen essen, also stellt der Verkauf von patentiertem Gen-Saatgut und der dazugehörigen Chemikalien ein lukratives Geschäft dar.“

Bild: Augustus Binu (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Tatsache ist, dass der globale Hunger, vorausgesetzt es gäbe den politischen Willen dazu, längst hätte beendet werden können. Anders als bei dem Führen von Kriegen, die unmittelbar der Aufrechterhaltung globaler Kontrolle nützen, indem sie den notwendigen, psychologischen Dauerzustand der Angst etablieren, sahen unsere Politiker es als wenig bedeutsam an, die hunderte Millionen Menschen, die auf unserem Planeten an ständigem Hunger leiden, mit ausreichend Nahrung zu versorgen. Und was die Multimilliarden schwere Biotech-Branche angeht, käme für sie eine Beseitigung des Welthungers auf Grundlage nicht-patenfähiger, herkömmlicher Nahrungsmittel geradezu einem wirtschaftlichen Suizid gleich.

Folglich ist es an uns, den Menschen dieser Welt, noch aktiver zu werden, um die Verbreitung der Fakten voranzutreiben und den Druck auf unsere Politiker zu erhöhen, damit die positiven Veränderungen in dieser moralisch untragbaren Situation erfolgen. Dies ist der Grund, warum die Ziele der Bewegung des Lebens im Bereich der Nahrung sowohl auf ein Ende des „GMO-Wahnsinns“ aus sind als auch auf die weltweite Beseitigung von Mangelernährung und Hunger. Wenn sich genug von uns an der Verbreitung der Wahrheit beteiligen und wir so viele Mitmenschen wie nur möglich darüber informieren, dass biologischer Anbau von Nahrungsmitteln imstande ist, die Welt zu ernähren, kann und wird der globale Hunger ausgemerzt werden.

1. Oktober 2015

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