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Mikronährstoffe können vor Zellschäden durch Strahlung schützen

veröffentlicht von der Dr. Rath Health Foundation

Im vorangegangen Artikel der Health Science News Page diskutierten wir die Gefahren, wenn der Körper Strahlung ausgesetzt wird. Bildgebende Verfahren auf Grundlage von Röntgenstrahlung und CT-Scans sind äußerst nützlich und können in vielen Notfällen Leben retten. Andererseits führt gerade die Tatsache, dass diese Formen der Diagnostik nicht-invasiv, schnell und schmerzlos sind, dazu, dass Röntgenaufnahmen und CT-Scans übermäßig angewandt werden.

In den zurückliegenden Jahrzehnten sind wir alle verstärkt dem Einfluss von Strahlung ausgesetzt worden, ohne dass diese vollständig messbar wäre. Denn Quellen sind nicht nur radioaktive Substanzen – ob natürlicher Herkunft, d.h. aus der Erdkruste stammend, oder durch den Menschen entstanden –, Quelle ist nicht nur die kosmische Strahlung, die die Erde durch die Atmosphäre erreicht, Quellen sind auch Mikrowellengeräte, Stromnetze, Funkwellen, Handys, Flughafenscanner und auch Langstreckenflüge. Eine Studie beleuchtete kürzlich, wie bereits geringe Strahlungsdosen aus derartigen Quellen einen kumulativen Effekt haben und nachweislich zu Schäden im Erbgut führen können, sodass über Jahrzehnte hinweg das Krebsrisiko zunimmt.

Kinder, junge Erwachsene und Frauen haben das höchste Risiko, im Laufe ihres Lebens strahlungsbedingten Krebs zu entwickeln. Dabei sagen mittlerweile Fachleute, dass rund 40-50% der CT-Scans bei Kindern überflüssig sind. Gegenüber Erwachsenen sind Kinder 10mal empfindlicher für die gleiche Strahlungsdosis. Dennoch entfällt ein Drittel jener CT-Scans auf Kinder, die jünger als 10 Jahre sind. Knochen und Rumpf von Kindern sind dünner und bieten daher den Lebens- und Reproduktionsorganen weniger Schutz vor Schäden, die von der Bestrahlung ausgehen. Auch ist bei Kindern die Lebensspanne grundsätzlich länger, weshalb sich die Gefahren solcher unnötigen Strahlungsexpositionen über einen größeren Zeitraum auswirken können. Zudem befinden sich Kinder im Wachstum und ihre Zellen teilen sich rascher, wodurch die Anfälligkeit für DNS-Schäden steigt. Auf ähnliche Weise haben Frauen ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von strahlungsbasierten Krankheiten. Einer Hochrechnung zufolge entwickelt eine von 270 Frauen, die sich im Alter von 40 Jahren einem kardiologischen CT-Scan unterzieht, um die Herzkranzgefäße auf Ablagerungen hin kontrollieren zu lassen, später eine Tumorerkrankung, während dies bei Männern, wenn sie sich der gleichen Kontrolluntersuchung unterziehen, „nur“ jeder 600ste ist.

Vorsicht ist also angeraten, und jeder sollte versuchen, übermäßige Strahlung zu vermeiden. Allerdings ist dies nicht immer möglich. Umso bedeutsamer ist die tägliche Bereitstellung von Mikronährstoffen über unsere Nahrung.

Vitamin C, A und E: Neben anderen Schutzfunktionen trägt Vitamin C größte Bedeutung bei der Vermeidung genetischer Schäden an den Chromosomen sowie für den Schutz der Zellen des Knochenmarks. In Synergie mit weiteren Antioxidantien, wie Vitamin A und E, wirkt es dem strahlungsinduzierten Absterben von gesunden Zellen entgegen, während zugleich bei irreparabel geschädigten Zellen der kontrollierte Zelltod (Apoptose) eingeleitet wird.
Sekundäre Pflanzenstoffe (Phytonährstoffe): Grüntee-Extrakt ragt beim Schutz von sich rasch teilenden Zellen, wie sie etwa im Verdauungssystem aber auch im Knochenmark vorkommen, heraus. Überdies sind Polyphenole imstande, die zerstörerischen Effekte von Strahlung zu reduzieren. Quercetin bietet der chromosomalen und mitochondrialen DNS Schutz. Resveratrol schützt das äußerst strahlungsempfindliche Gewebe in der Leber und in den Verdauungsorganen. Curcumin bewahrt normale Zellen vor Strahlungsschäden, hebt hingegen bei Krebszellen die Aktivität von Genen, die für deren Absterben verantwortlich sind.
Vitamin B1: Zur Optimierung des Zellstoffwechsels und vor allem zur Bereitstellung von Bioenergie.
Andere Nährstoffe: Von N-Acetyl-Cystein (NAC) ist bekannt, dass es synergistisch mit den Vitaminen C und E zusammenwirkt und Zellen schützt, selbst wenn es erst unmittelbar nach der Strahlungsexposition eingenommen wird. Spurenelemente wie Zink und Mangan sind beim antioxidativen Schutz ebenfalls lebenswichtige Co-Faktoren. Bekanntermaßen schützt Zink gezielt das Knochenmark und vor allem die roten Blutzellen. Gemeinsam bieten Zink und Mangan den Mitochondrien im Innern der Zellen einen leistungsfähigen Schutz.

Obwohl viele dieser Studien unter Laborbedingungen durchgeführt wurden, wird dem Personal von Airlines ebenso wie Astronauten die Einnahme hoher Dosierungen von antioxidativen Mikronährstoffen empfohlen. Im Allgemeinen lassen viele Menschen, aufgrund mangelnden Wissens, solche Vorsichtsmaßnahmen außer Acht. Doch um die Kontrolle über unserer Gesundheit in die eigenen Händen zu nehmen, ist es entscheidend, die kontinuierliche Versorgung des Körpers mit Antioxidantien zu gewährleisten und sie bei Bedarf zu erhöhen.

17. Juli 2018

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