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Neue Meta-Analyse verknüpft Darmkrebs mit niedrigen Gehalten an Vitamin E

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Eine aktuelle Meta-Analyse hat herausgefunden, dass Darmkrebs mit geringen Vitamin E-Gehalten in Verbindung steht. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal Medicine (Baltimore) von Forschern aus China. Die Analyse untersuchte Studien mit insgesamt 6431 Teilnehmern aus 7 Ländern weltweit. Vor dem Hintergrund der Beobachtung, dass die Vitamin E-Konzentrationen bei Darmkrebs-Patienten niedriger waren als bei Menschen ohne diese Krankheit, geben die Wissenschaftler zu bedenken, dass verminderte Gehalte dieses Mikronährstoffs ein Risikofaktor für Krebs sein könnten.

Schwerpunkt der Analyse sind 10 Arbeiten mit 11 Studien, die 520 Patienten mit Darmkrebs beinhalten und 5981 Probanden zur Kontrolle. Diese Krebsart sei die vierthäufigste Todesursache weltweit, betonen die Wissenschaftler. Das Ergebnis ihrer Auswertung erachten sie sowohl daher als auch aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in den analysierten Studien und wegen deren Qualität als überaus genau.

Der Ansatz der Zellular Medizin bei Krebs

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Krebs – Das Ende einer Volkskrankheit

Wie regelmäßige Besucher unserer Webseite wissen, hat unsere Stiftung ausführlich die begrenzte Aussagekraft von Studien dargestellt, die nur einen einzelnen Mikronährstoff in Blick nehmen. Derweil die Beobachtung, dass Darmkrebs Bezug hat zu geringen Vitamin E-Gehalten, sicherlich keinen Widerspruch bildet zu Dr. Raths Entdeckung, dass ein lang anhaltender Mikronährstoffmangel die Hauptursache chronischer Erkrankungen ist, so heißt dies nicht, dass Vitamin E allein in der Lage wäre, Darmkrebs vorzubeugen. Genau genommen heißt es nicht einmal, dass notwendigerweise bei allen Darmkrebs-Patienten die Werte an Vitamin E niedrig ausfallen müssen. So fanden die chinesischen Forscher im Zuge ihrer Analyse etwa heraus, dass die Serum-Gehalte zwar bei europäischen Darmkrebs-Patienten geringer an Vitamin E waren, nicht aber bei asiatischen Erkrankten.

Die wissenschaftliche Forschung am Dr. Rath Research Institute hat gezeigt, dass für eine optimale Vorbeugung und Kontrolle von Krebs spezifische Kombinationen von Mikronährstoffen erforderlich sind, welche nach dem Prinzip der biologischen Mikronährstoff-Synergie sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt werden. Durch die Anwendung solcher wissenschaftlich basierten Kombinationen kann gleichzeitig auf viele der biochemischen Mechanismen, welche Krebs zu einer tödlichen Erkrankung machen, wirksam Einfluss genommen werden. In zahlreichen Studien, die am Institut unter der Leitung von Dr. Aleksandra Niedzwiecki durchgeführt wurden, erwies sich, dass Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere wichtige Mikronährstoffe, sobald sie syngergistisch ausgewogen bereitgestellt wurden, wirksam die Metastasierung (die Ausbreitung von Krebszellen) aufhalten, das Tumorwachstum zurückdrängen und die körpereigenen Prozesse zur Vernichtung von Krebszellen wiederherstellen konnten, und zwar ohne dass dabei gesunde Zellen geschädigt wurden.

Eine Umwälzung bei der Vorbeugung und Kontrolle von Krebs

Basierend auf den Ergebnissen dieser Mikronährstoff-Forschung stehen wir – wie Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki in ihrem bahnbrechenden Buch „Krebs – Das Ende einer Volkskrankheit“ beschreiben – unmittelbar vor einer weltverändernden Umwälzung in der Prävention und Kontrolle von Krebs. Die Herangehensweise der Nährstoff-Forschung und der Zellular Medizin geben diesem Wandel die wissenschaftliche Grundlage. Sie werden letztlich nicht nur die Strategie zur Vermeidung von Krebs bzw. zur dessen Kontrolle völlig verändern, sondern auch unsere Gesundheitssysteme insgesamt.

Ob wir den Sieg über den Krebs weltweit erreichen, hängt unter diesen Gegebenheiten maßgeblich von einem Faktor ab: Wie schnell kann die Wahrheit über Krebs verbreitet werden? Jahr für Jahr verursacht Krebs mit ungefähr 14 Millionen Neuerkrankungen und beinahe 9 Millionen Todesfällen nicht nur größtes menschliches Leid, sondern verschlingt auch immense gesellschaftliche Kosten. Weiterhin steigende Zahlen der Betroffenen sind zudem unverkennbarer Ausdruck des Scheiterns herkömmlicher Verfahren. Es kommt also ganz direkt unzähligen Menschen zugute, wenn jede und jeder Einzelne von uns diese lebensrettenden Informationen so breitenwirksam und rasch wie möglich mit anderen Leuten teilt.

26. September 2017

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