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Neue Metaanalyse stellt wiederum den Nutzen von Magnesium bei Bluthochdruck unter Beweis

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Abermals belegt eine aktuelle Übersichtsarbeit den Nutzen einer ergänzenden Magnesiumzufuhr bei Menschen mit riskant erhöhtem Blutdruck. Veröffentlicht wurde die Studie im »American Journal of Clinical Nutrition«. In ihr wurden 11 randomisiert kontrollierte Versuche mit insgesamt 543 Teilnehmern ausgewertet. Dabei fanden die Forscher heraus, dass eine Nahrungsergänzung durch Magnesium den Blutdruck bei Patienten mit Insulinresistenz, Prädiabetes oder anderen nicht-übertragbaren Erkrankungen signifikant senkt. Der lebenswichtige Mineralstoff wird von den Nationalen Gesundheitsinstituten der USA (NIH) als Co-Faktor von mehr als 300 Enzymsystemen des Körpers beschrieben. Bekannt ist außerdem, dass eine erniedrigte Aufnahme von Magnesium bzw. geringe Gehalte im Blut mit einer Vielzahl von chronischen Krankheiten und anderen Gesundheitsproblemen verbunden sind, einschließlich des plötzlichen Herztods.

In den von den Wissenschaftlern untersuchten Studien kamen Dosierungen von 365 bis 450 mg elementarem Magnesium pro Tag zum Einsatz, und der Nachbeobachtungszeitraum betrug zwischen einem und sechs Monaten. Die Forscher fanden heraus, dass ergänzendes Magnesium zu einer Reduzierung des systolischen Blutdrucks von durchschnittlich 4,18 mm Hg führte (Dieser Wert repräsentiert die Senkung jenes Blutdrucks, welcher bei Herzkontraktion auf die Arterienwände ausgeübt wird.) und eine Minderung des diastolischen Blutdrucks von 2,27 mm Hg (die Absenkung jenes Drucks, der während der Entspannungsphase des Herzens vorherrscht). Beide reduzierten Werte waren signifikant größer als bei Probanden in der Kontrollgruppe.

Der Ansatz der Zellular Medizin bei Bluthochdruck

So positiv und willkommen diese neue Metaanalyse auch ist – der wirksamste Ansatz zur Kontrolle von Bluthochdruck basiert nicht auf dem Einsatz von einzelnen Mikronährstoffen. Erforderlich ist stattdessen die Anwendung einer sorgfältig ausgewählten Gruppe von Mikronährstoffen, welche in einer biologischen Synergie zusammenwirken. Der wissenschaftliche Beweis für diesen Ansatz beruht auf einer klinischen Pilotstudie, die von Forschern des Dr. Rath Research Instituts durchgeführt wurde, die die Wirksamkeit bei Patienten im Alter zwischen 32 und 60 Jahren untersuchten.

Ausgehend von dem Verständnis der Zellular Medizin, dass die Hauptursache des Bluthochdrucks in einem chronischen Mangel lebensnotwendiger Mikronährstoffe in den glatten Muskelzellen besteht, welche die Blutgefäßwände auskleiden, wurde den Patienten bei diesem Versuch eine bestimmte Kombination von Mikronährstoffen gegeben, die nicht nur Magnesium enthielt, sondern auch Vitamin C, Lysin, Prolin, Arginin und weitere. Diese Substanzen sind allesamt entscheidend für die Aufrechterhaltung der Stärke und Elastizität der Blutgefäße und somit für die Bewahrung eines gesunden Blutdrucks.

Zu Beginn dieser Studie wiesen alle Patienten erhöhte systolische und diastolische Blutdruckwerte auf. Ihr systolischer Blutdruck lag durchschnittlich bei 167 mm Hg, ihr diastolischer bei durchschnittlich 97 mm Hg. Nachdem sie die Mikronährstoffkombination über einen Zeitraum von 32 Wochen angewendet hatten, zeigte sich bei allen Patienten eine Verbesserung. Am Ende der Pilotstudie wurden bei ihnen durchschnittlich Werte von 142 mm Hg (Systole) sowie 83 mm Hg (Diastole) gemessen. Diese Werte bezeichnen eine Reduktion des Blutdrucks um 15 Prozent (systolisch) und um mehr als 14 Prozent (diastolisch). Zudem sind die Verbesserungen bedeutend größer als in der eingangs genannten Magnesium-Überblicksstudie aus dem »American Journal of Clinical Nutrition«.

Die Weltgesundheitsorganisation berichtet, dass die Zahl der Erwachsenen mit Bluthochdruck von 594 Millionen Betroffener im Jahre 1970 auf 1,13 Milliarden im Jahr 2015 gestiegen ist, wobei der Hauptzuwachs deutlich auf Länder mit geringem und mittleren Einkommen entfiel. Angesichts der Prognose von insgesamt 1,56 Milliarden Betroffener im Jahr 2025 sowie der Tatsache des Scheiterns von Pharmapräparaten bei der Beseitigung dieser Krankheit, ist die Dringlichkeit einer weltweiten Umsetzung des zellularmedizinischen Ansatzes so hoch wie nie zuvor.

8. August 2017

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