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Neue Studie würdigt die Rolle von Vitamin C bei der Reduktion von herzkreislaufbedingter Sterblichkeit

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Eine neue Studie hat anerkannt, dass eine höhere Vitamin C-Zufuhr das Risiko verringern kann, an kardiovaskulären Erkrankungen zu sterben. Veröffentlicht wurde die von spanischen Forschern erstellte Untersuchung im Fachmagazin Nutrients. Die Autoren fanden heraus, dass die Probanden mit der höchsten Aufnahme dieses lebenswichtigen Mikronährstoffs ihr Sterblichkeitsrisiko um beeindruckende 70 Prozent reduzierten. Indem die Studie die tragende Rolle von Vitamin C bei der Eindämmung der kardiovaskulären Sterblichkeit bestätigt, bekräftigt sie ein weiteres Mal die bahnbrechenden Forschungsergebnisse und Entdeckungen Dr. Raths aus gut einem Vierteljahrhundert zuvor.

Angelegt in Form einer Beobachtungsstudie verfolgten die Wissenschaftler insgesamt 13421 Teilnehmer über durchschnittlich 11 Jahre. Gewonnen wurden die Daten indem die Probanden alle zwei Jahre in einen Fragebogen bezüglich ihrer Ernährung Auskunft gaben. Dabei wurden die Teilnehmer aufgefordert anzugeben, wie häufig sie während des zurückliegenden Zeitraums von 136 aufgeführten Lebensmitteln und Getränken durchschnittlich konsumiert hatten. Besonders bemerkenswert ist, dass die Studienteilnehmer mit der höchsten Aufnahme von Vitamin C auch sehr viel wahrscheinlicher Nahrungsergänzungsmittel nutzten, als jene mit geringer Vitamin C-Zufuhr.

Optimale Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erfordert noch weitere Nährstoffe

Interessanterweise führten die Forscher die Reduzierung des Risikos, an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu versterben, nicht auf Vitamin C allein zurück, obwohl die Hinweise darauf deutlich waren. In der Vermutung, dass anstelle dessen ein Teil des beobachteten Schutzeffekts von einer höheren Aufnahme von Ballaststoffen herrühre, nahmen sie eine „Anpassung“ ihrer Ergebnisse vor, um die Gesamtzufuhr von Ballaststoffen miteinzubeziehen. Daraufhin sahen sie keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Vitamin C-Zufuhr und dem Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Anders ausgedrückt behaupten sie im Grunde, höhere Vitamin C-Spiegel allein könnten zwar nicht die Entstehung von kardiovaskulären Krankheiten verhindern, jedoch die Gefahr, daran zu sterben, verringern. – Die fragwürdige Motivation der Forscher für ihre „Anpassung“ einmal beiseite gestellt, gibt es bei einer solchen Schlussfolgerung einige Aspekte, auf die wir näher blicken müssen.

Zunächst ist da die Tatsache, dass eine unzureichende Aufnahme von Ballaststoffen nicht der bestimmende Faktor ist beim Zustandekommen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, während eine gesunde Ernährung sehr wohl entscheidend ist. Wie die Forschung Dr. Raths, welche inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert umfasst, eindeutig beweist, ist Vitamin C-Mangel die Hauptursache dieser Erkrankung. Basierend auf seinen wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten aus den späten 1980ern und früher 1990ern, bauten Forscher am Dr. Rath Research Institute dieses Verständnis weiter aus und demonstrierten, wie durch eine optimale Zufuhr von Vitamin C das Ende der epidemischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen herbeigeführt kann. Im Jahr 2015 erbrachten sie in einer bahnbrechenden Studie, die im American Journal of Cardiovascular Disease erschien, den Beweis, dass kardiovaskuläre Erkrankungen im Grunde eine Frühform der Vitamin C-Mangelkrankheit Skorbut darstellen. Vollzogen wurde die Untersuchung an Mäusen, die den menschlichen Stoffwechsel abbilden. Dabei zeigte sich, dass die Tiere desto eher Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems entwickelten, je geringer ihre Aufnahme an Vitamin C war.

Aber derweil Vitamin C eine tragende Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten spielt, ist es nicht der einzige daran beteiligte Mikronährstoff. Die Aminosäuren Lysin und Prolin sowie bestimmte andere Mikronährstoffe sind ebenfalls ausschlaggebend für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Dieses Verständnis ist zentral für den Synergieansatz, der von den Forschern am Dr. Rath Research Institute entwickelt und vorangetrieben wurde.

Die Mikronährstoff-Synergie beruht auf dem wissenschaftlichen Prinzip, dass zwar Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und andere Mikronährstoffe allesamt für die normale Funktionen unseres Körpers benötigt werden, dass diese jedoch nicht unabhängig voneinander wirken. Vielmehr stehen sie in komplexen Stoffwechselprozessen miteinander in Beziehung und fördern oder schwächen gegenseitig die Abläufe im Körper. Ihre optimale Wechselwirkung und ihr Gleichgewicht auf Zellebene ist die Grundlage für die Erhaltung von Gesundheit und mithin für die Vermeidung von Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen lebensbedrohlichen kardiovaskulären Problemen.

Fazit ist daher: So entscheidend Vitamin C bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch ist – die menschliche Gesundheit wird nicht allein von einem Einzelnährstoff bestimmt, sondern von sorgfältig abgestimmten Kombinationen spezifischer Mikronährstoffe, die in einer biologischen Synergie zusammenarbeiten. Die globale Beseitigung von Herz-Kreislauf-Krankheiten – der Haupttodesursache beim Menschen – hängt somit davon ab, wie viele Menschen weltweit diese fundamentalen Zusammenhänge verstehen, danach handeln und sie mit anderen Menschen teilen.

12. September 2017

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