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Osteoporose natürlich vorbeugen und ohne Medikamente kontrollieren

von MIRJA HOLTROP

Osteoporose ist die weltweit häufigste chronische Knochenerkrankung. Sie kommt bei allen Altersgruppen, Geschlechtern und Ethnien vor. Kennzeichnend ist eine herabgesetzte Stabilität der Knochen. Geschätzt wird, dass mehr als 200 Millionen Menschen auf der Welt an dieser Krankheit leiden. Der Statistik der Internationalen Osteoporose-Stiftung zufolge ist im Laufe des Lebens jede dritte Frau über 50 Jahren sowie jeder fünfte Mann von osteoporotischen Knochenfrakturen betroffen. Erfreulicherweise bietet die Zellular Medizin von Dr. Rath die Möglichkeit, die Osteoporoseepidemie auf natürliche Weise, d.h. ohne Medikamente, unter Kontrolle zu bringen bzw. die Krankheit gar nicht erst entstehen zu lassen.

Was ist Osteoporose?

Bei gesunden Erwachsenen wird das Knochengewebe fortwährend abgebaut und wieder durch neues ersetzt. Auf diese Weise erneuert sich in einer Zeitspanne von 7 bis 10 Jahren das gesamte Skelett des Körpers komplett. Doch mit zunehmendem Alter und besonders bei Frauen nach der Menopause gehen die regenerativen Prozesse nach und nach zurück und das Knochengerüst unterliegt somit verstärkt dem Abbau. Das schwächt die Knochen, und indem ihre Dichte nimmt abnimmt, werden sie anfälliger für Brüche. Bei der Osteoporose werden die Knochen zunehmend spröde und zerbrechlich. Daher kann es bereits unter geringen Belastungen zu Frakturen kommen.

Bis jedoch ein erster Bruch auftritt, spüren Osteoporosepatienten zumeist keine Symptome. Mögliche Anzeichen der Krankheit können indes sein: Rückenschmerzen, Verlust an Körpergröße, eine gebeugte Körperhaltung.

Zur Feststellung einer Osteoporose wird der Arzt höchstwahrscheinlich eine Messung Ihrer Knochendichte (Osteodensitometrie) vornehmen. Dabei wird erfasst, wie viel Calcium und andere Mineralstoffe in einem definierten Knochenvolumen enthalten sind. Im Allgemeinen gilt: Je höher der Gehalt an Mineralsalzen ist, desto höher ist die Knochendichte. Und je stabiler Ihre Knochen sind, desto unwahrscheinlicher ist ein Bruch.

Risikofaktoren für Osteoporose

Bekannte Risikofaktoren für Osteoporose sind etwa:

Ihr Geschlecht: Frauen sind wesentlich anfälliger dafür, Osteoporose zu entwickeln als Männer.
Ihr Alter: Das Risiko, Osteoporose zu bekommen, steigt mit zunehmendem Alter.
Bestimmte medizinische Probleme: Das Osteoporoserisiko ist bei Menschen höher, die an Zöliakie leiden, an entzündlichen Darmerkrankungen, Nieren- oder Lebererkrankungen, Krebs, rheumatoider Arthritis sowie verschiedenen anderen Gesundheitsproblemen.
Ein Mangel an körperlicher Aktivität: Zahlreiche Studien zeigen, dass regelmäßige gewichtsorientierte körperliche Übungen die Knochendichte verbessern.
Übermäßiger Alkoholkonsum: Anhaltender Alkoholmissbrauch ist ein bekannter Risikofaktor für Osteoporose.
Rauchen: Die Forschung zeigt, dass Zigarettenrauchen die Knochendichte vermindert und das Osteoproserisiko signifikant steigert. Rauchen ist so schädlich, dass selbst Passivrauchen mit einem erhöhten Osteoporoserisiko verbunden ist.
Die Einnahme bestimmter Medikamente Eine Reihe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ist dafür bekannt, die Patienten einem erhöhten Risiko zur Entwicklung von Osteoporose auszusetzen. Beispielsweise erleiden 30-50% der Patienten, die sich einer dauerhaften Therapie mit Corticosteroiden unterziehen, osteoporotische Frakturen. Dauerhafte Anwendung von Protonenpumpenhemmern kann das Risiko, osteoporotische Frakturen zu bekommen, signifikant erhöhen.

Herkömmliche Behandlung der Osteoporose

Leider bergen Pharmapräparate, die bei der Osteoporose verschrieben werden, ebenfalls schwere Nebenwirkungen und können mehr schaden als nutzen.

Die Klasse der Bisphosphonate, welche üblicherweise zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden, sind besonders gefährlich und anstatt die Knochen zu stärken, machen sie sie offenbar schwächer. In einer Studie von Wissenschaftlern des Imperial College in London zeigte sich, dass diese Medikation mit der Entstehung von ‚Mikrorissen’ in den Knochen begleitet war. Tatsächlich traten in den Knochen der Patienten, welche Bisphosphonate einnahmen, mehr solcher Risse auf, wodurch diese weniger widerständig waren, als bei jenen Patienten, die diese Medikamente nicht einnahmen.

Andere Forschungen fanden heraus, dass die Behandlung mit sogenannten selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren das Risiko für Krebs steigert. Dabei handelt es sich um eine Klasse von Medikamenten, die den Östrogenstoffwechsel ankurbeln und daher meist bei Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt werden. Ebenfalls ein höheres Krebsrisiko haben auch Osteoporosepatienten, die das Hormon Calcitonin einnehmen.

Warum Zellular Medizin bei Osteoporose?

Der Ansatz der Zellular Medizin nach Dr. Rath besteht darin, die Ursache der Osteoporose zu beheben, indem eine optimale Versorgung mit spezifischen Mikronährstoffen gewährleistet wird, nämlich solchen, die für den Aufbau und die Erhaltung gesunder Knochen unerlässlich sind. Während manche Leute glauben, Vitamin D und Calcium seien die einzigen Mikronährstoffe von Bedeutung für gesunde Knochen, verkennt diese Ansicht die entscheidende Tatsache, dass das knochenbildende Gerüst, in welches hinein sich Calcium und andere Mineralstoffe einlagern, aus einem strukturgebenden Protein aufgebaut ist – dem Kollagen. Ohne Kollagen könnten sich Knochen weder vernünftig bilden, noch ihrer Funktion hinreichend gerecht werden. Ein gesundes Wachstum der Knochen hängt daher nicht allein von ausreichenden Mengen Calcium und Vitamin D ab, sondern es beginnt vielmehr mit der angemessenen Bereitstellung von Vitamin C, den Aminosäuren Lysin und Prolin sowie anderen wichtigen Mikronährstoffen, die den Aufbau bzw. Schutz von Kollagen unterstützen.

Zusätzlich zu den Basisempfehlungen für die Zell-Gesundheit empfiehlt Dr. Rath daher, dass Osteoporosepatienten oder Menschen mit einem Osteoporoserisiko die nachfolgenden Mikronährstoffe in erhöhtem Maße ergänzen sollten:

VITAMIN C: Bei der Kollagenproduktion und so auch für die normale Funktion der Knochen spielt Vitamin C eine entscheidende Rolle, denn es fördert und ermöglicht die Biosynthese von Kollagen. Wie die Forschung bestätigt, sind bei Patienten mit osteoporotischen Frakturen die Serumgehalte an Vitamin C geringer. Die Ergänzung von Vitamin C sollte im Rahmen einer synergistischen Mikronährstoffkombination erfolgen, in der die Aminosäuren LYSIN und PROLIN enthalten sind, da diesen ebenfalls eine maßgebliche Rolle bei der Bildung von Kollagen zukommt.
VITAMIN A: Für das Knochenwachstum ist Vitamin A von Bedeutung. Es spielt eine wichtige Rolle für die normale Funktion der Osteoblasten (jene Zellen, die den Knochen aufbauen) und der Osteoklasten (Zellen, die den Knochen abbauen und so dessen Reparatur und Neustrukturierung ermöglichen).
VITAMIN E: Die Forschung zeigt, dass eine herabgesetzte Zufuhr und entsprechend geringe Serumkonzentration von Vitamin E im fortgeschrittenen Alter mit einem gesteigerten Auftreten von Knochenbrüchen verbunden ist und zwar sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
VITAMIN D & VITAMIN K: Bei der Aufrechterhaltung gesunder Knochen stehen die Vitamine D und K der Forschung zufolge in synergistischer Beziehung.
FOLSÄURE: Durch Forschung belegt ist, dass ältere Menschen mit niedrigen Gehalten an Vitamin B9 (Folsäure) einem erhöhten Risiko für osteoporotische Frakturen unterliegen.
CALCIUM: Eine vermehrte Zufuhr von Calcium vergrößert das Calcium/Phosphor-Verhältnis. Dieses wirkt sich laut Forschung günstig auf die Knochenmasse aus. Wird Calcium in Kombination mit Vitamin D3 eingenommen, reduziert sich nachweislich das Risiko für Hüftfrakturen und andere Nicht-Wirbelbrüche.
MAGNESIUM: Magnesium hat wichtige Aufgaben beim Erhalt der Knochengesundheit. Es ist am Calciumstoffwechsel beteiligt, wirkt an der körpereigenen Synthese von Vitamin D mit und unterstützt die Integrität der Knochenmineralisation. Die Forschung zeigt, dass die Ergänzung von Magnesium Frakturen vorbeugen kann und die Knochendichte signifikant erhöht.
KALIUM: Ein positiver Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Kalium und dem Anstieg der Knochendichte ist durch die Forschung bestätigt. Daher kann eine angemessene Ergänzung von Kalium bei der Osteoporoseprävention bedeutsam sein.
ZINK: Im Vergleich mit gesunden Menschen haben Osteoprosepatienten niedrigere Gehalte an Zink. Eine randomisierte, placebo-kontrollierte Doppelblindstudie, die im Iran mit postmenopausalen Frauen durchgeführt wurde, ergab, dass sich eine Ergänzung von Zink vorteilig auf die Vermeidung von Osteoporose auswirkt.
MANGAN: Dieses Spurenelement beeinflusst die Bildung von Osteoblasten und Osteoklasten. Für das normale Wachstum und die Entwicklung der Knochen ist Mangan also unabdingbar.
BOR: Bor übt einen immensen Effekt auf den Calciumstoffwechsel aus. Der Forschung zufolge profitierten postmenopausale Frauen, deren Ernährung wenig Bor aufwies, von einer Ergänzung dieses Mikronährstoffs, dahingehend dass der Calciumverlust sank und einer Demineralisierung entgegengewirkt wurde.
JOD: Auch Jod ist ein notwendiges Element der Knochenmineralisation. Die Forschung zeigt, dass die im Urin gemessenen Jod-Konzentrationen bei postmenopausalen Frauen, die an Osteoporose erkrankt waren, geringer sind.
KIESELSÄURE: Es mehren sich die wissenschaftlichen Ergebnisse, die die unverzichtbare Funktion von Kieselerde (Silikat) bei der Bildung und dem Erhalt von Knochen erkennen. Die Ergänzung von Kieselsäure führte nachweislich zu einer höheren Knochendichte und verbesserten Knochenstabilität. Somit kann auch Silizium eine wichtige Rolle bei der natürlichen Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose spielen.

Wenn Sie weitergehende Informationen zur Prävention oder Kontrolle von Osteoporose auf Grundlage natürlicher Verfahren wünschen, kontaktieren Sie uns gern.

4. September 2018

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