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Pharma-Versuch in Frankreich
endet mit Hirnschädigungen
und Tod

Ein jüngster Arzneimittelversuch in Frankreich hinterließ einen Toten, drei weitere Personen tragen möglicherweise bleibende Schädigungen des Gehirns davon. Einmal mehr ruft uns dieser Vorfall die mit Medikamenten verbundenen Gefahren in Erinnerung. Durchgeführt wurde die Studie von Biotrial, einem auf Pharmaforschung spezialisierten Unternehmen. Als freiwillige Probanden nahmen gesunde Personen teil. Ziel war, die maximale Toleranz eines neuartigen Schmerzmittels herauszufinden, welches von der portugiesischen Arzneimittelfirma Bial produziert wird. Als Entgelt für ihre zweiwöchige Teilnahme sollten die Probanden den Angaben zufolge jeweils 1 900 Euro erhalten (2 070 US$). Angesichts von noch zwei weiteren Männern, die ebenfalls ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten, wobei alle sechs Betroffenen das Medikament im Rahmen des Versuchs in der höchsten Dosis verabreicht bekamen, wird dieser Fall als die größte Tragödie beschrieben, die es in Frankreich in dieser Form gab.

Hervorgehoben werden muss jedoch als allererstes, dass viele der Massenmedien diese Studie als gemeinhin „verpfuscht“ dargestellt haben. Derartige Begriffe sind anscheinend bewusst gewählt worden, um dem Ganzen den Eindruck zu verleihen, es seien die Forscher gewesen, die einen Fehler gemacht hätten, während Medikamente an sich ebenso wie Pharma-Versuche üblicherweise eine sichere Angelegenheit wären. Doch tatsächlich stellt der entsetzliche Ausgang des Pharma-Experiments in Frankreich kaum einen isolierten Einzelfall dar.

Pharma-Versuche sind weder sicher noch ethisch vertretbar

In einem ähnlichen Fall aus dem Jahr 2006 erlitten sechs junge Männer, die sich einem Arzneimitteltest zur Verfügung stellten, welcher von der Firma Paraxel durchgeführt wurde, Organversagen, nachdem sie einen experimentellen, das Immunsystem stimulierenden Wirkstoff bekamen. Dieser Versuch fand im Northwick Park Hospital im Nordwesten Londons statt. Bei zwei der Männer verschlechterte sich der Gesundheitszustand rapide, einer verlor schließlich seine Finger und Zehen, und jedem der Probanden wurde im Nachhinein offenbart, dass sie infolge ihrer Teilnahme für den Rest ihres Lebens ein erhöhtes Risiko für Krebs sowie für Auto-Immunkrankheiten davontrügen. Alle Männer wurden für ihre Teilnahmebereitschaft mit 2 000 Pfund (2 830 US$) Aufwandsentschädigung abgespeist, müssen aber Berichten zufolge auf Dauer mit körperlichen Beeinträchtigungen zurechtkommen. In späteren Stellungnahmen bekundeten sowohl Paraxel als auch TeGenero, der deutsche Hersteller des Wirkstoffs, dass sie in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben gehandelt hätten und die Versuche gemäß den normalen Abläufen durchgeführt worden wären.

Offensichtlich möchten die Pharmafirmen den Eindruck erzeugen, die Versuche mit ihren patentgeschützten Chemikalien würden nicht nur nach den höchsten klinischen Standards abgehalten, sondern sie unterlägen auch höchsten ethischen Maßstäben. Doch wiederum ist die Wahrheit weit davon entfernt. In einem besonders unrühmlichen Beispiel berichtete das Wall Street Journal im Jahr 1996, dass der Konzern Eli Lilly obdachlose Alkoholiker aus einer benachbarten Unterkunft in Indianapolis für ihre Teilnahme an einem experimentellen Arzneimitteltest bezahlte. Mit der Behauptung, die Probanden seien allesamt Menschen, die „der Gesellschaft helfen wollen“, gewährte ihnen Eli Lilly offenkundig das niedrigste Maß an Aufwandsentschädigung, das je ein Pharmaunternehmen bis dahin für derlei Versuche ausgegeben hatte.

Wie eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt, die im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde, haben die von dem pharmaorientierten Ansatz ausgehenden Gefahren in der klinischen Praxis mittlerweile so zugenommen, dass die Sterblichkeit aufgrund dieser orthodoxen Behandlungen durch Ärzte bzw. in Krankenhäusern in den USA auf Platz 3 steht, also nur noch übertroffen wird von der Sterblichkeit infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder von Krebs. Und noch einen weiteren Beleg für den Umfang dieses Problems liefert eine JAMA-Studie aus dem Jahr 1998, derzufolge von allen Krankenhaus-Patienten des Jahres 1994 in den USA rund 2,216 Millionen schwere arzneimittelbedingte Nebenwirkungen erlitten, die für 106 000 Patienten sogar einen tödlichen Ausgang hatten.

Zellular Medizin ist sicher UND wirksam

In scharfem Gegensatz zu der Gefährlichkeit von Medikamenten steht von Seiten der Naturheilverfahren ein sowohl nebenwirkungsfreier wie auch wirksamer Ansatz zur Kontrolle von Krankheiten zur Verfügung. Mithilfe der Zellular Medizin bieten sich uns längst die wissenschaftlich begründeten Möglichkeiten, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen (infolge derer jährlich 17,5 Millionen Menschen sterben) genauso wie zur Prävention der Krebskrankheit (der jährlich 8,2 Millionen zum Opfer fallen). Jede Regierung, die für sich in Anspruch nimmt, wirklich verantwortungsvoll zu sein, sei daher aufgefordert, diesen sicheren, natürlichen Ansatz ernsthaft aufzugreifen. Denn es könnten Millionen Menschenleben gerettet werden und zugleich entfällt der Bedarf für riskante Pharma-Experimente. Die Zeit wird zeigen, ob unsere Politiker/innen diesem dringenden Appell Gehör schenken.

25. Januar 2016

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