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Schlaganfall – eine globale Epidemie

von Mirja Holtrop

6,5 Millionen Schlaganfall-Todesfälle weist die globale Statistik für das Jahr 2013 aus. Jedes Jahr kommen also mehr Menschen infolge von Schlaganfall ums Leben als durch AIDS, Tuberkulose und Malaria zusammengerechnet. Die globale Epidemie fordert alle 2 Sekunden irgendwo auf der Welt ein Opfer. Die eigentlichen Ursachen für dieses immense Gesundheitsproblem waren bis in die jüngste Vergangenheit hinein nur unzureichend bekannt. Seit den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Dr. Raths Zellular Medizin wissen wir heute, dass die Hauptursache für Schlaganfälle in einem Vitamin-C Mangel (und anderen lebenswichtigen Mikronährstoffen) besteht. Mithilfe einer optimalen Nährstoffversorgung ist es möglich, Schlaganfällen wirksam vorzubeugen.

Was ist ein Schlaganfall?

CT-Aufnahme der mittleren Hirnarterie, drei Tage nach deren Verschluss durch einen Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist ein „Infarkt im Gehirn“ – ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall, bei dem der Blutfluss in bestimmten Arealen des Gehirns blockiert ist. Daraus entstehen sofortige Schäden, die zum Absterben von Nervengewebe führen können. Selbst wenn der Patient überlebt, können die bleibenden Folgen eines Schlaganfalls zu einer hochgradigen Schwächung, bis hin zu Lähmungen, führen. Typisch sind außerdem Müdigkeit, Schmerzen, Sprachprobleme und Wortfindungsstörungen, Schluckbeschwerden, Probleme mit dem Sehen, Stuhl- und Harninkontinenz, und nicht zu vergessen: Einbußen beim Gedächtnis und den geistigen Fähigkeiten.

Es gibt drei Grundtypen von Schlaganfall: Am häufigsten tritt ein ischämischer Hirninfarkt auf. Hier wird eine Arterie blockiert, die das Gehirn mit Blut versorgt. Ein anderer Typ ist der hämorrhagische Insult, bei dem es zu Einblutungen direkt ins Nervengewebe kommt bzw. das Gehirn durch solche beeinträchtigt wird. Der dritte Typ ist bekannt als ‚transitorische ischämische Attacke’ (TIA), also eine vorübergehende Verminderung bzw. Unterbrechung der Durchblutung in Teilen des Zentralnervensystems. Er wird mitunter auch als ‚Mini-Schlaganfall’ bezeichnet, was etwas verharmlosend klingt, denn tatsächlich sind TIAs ernst zu nehmende Warnsignale, die Anlass geben sollten zu sofortigen, grundlegenden Veränderungen in Lebensstil und Ernährung!

Alle drei Typen des Schlaganfalls entziehen den empfindlichen Nervenzellen wichtige Nährstoffe und Sauerstoff. Wie die Forschung zeigt, verlieren Patienten, solange ihr Schlaganfall unbehandelt bleibt, pro Minute rund 1,9 Millionen Neuronen. In jeder Stunde, da eine angemessene Behandlung ausbleibt, gehen dem Gehirn so viele Nervenzellen verloren wie in beinahe 3,6 Jahren der normalen Alterung.

Warnzeichen eines Schlaganfalls
Es gibt drei entscheidende Warnzeichen für einen Schlaganfall, die jeder kennen sollte:
1. Plötzliches Erschlaffen oder Taubwerden einer Gesichtshälfte
2. Plötzliche Schwäche oder Taubheit eines Arms oder eines Beins
3. Plötzliche Schwierigkeiten beim Sprechen, wobei die Artikulation undeutlich und schwer verständlich wird
Wenn jemand eines der genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort den medizinischen Notdienst!

Vorbeugung ist besser als Heilung

Zur Vermeidung von Schlaganfällen ist eine gesunde Ernährung entscheidend. Diese beinhaltet den Verzehr von reichlich Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln, die reich an Mikronährstoffen sind. Zudem bedeutet sie den Verzicht auf Junk- & Fast-Food, verarbeiteten Nahrungsmitteln, zuckerhaltigen Getränken und Transfetten. Das Rauchen sollte man unterlassen. Um sich gegen die unzähligen giftigen Substanzen im Rauch zur Wehr zu setzen, verbraucht der Körper seine Reserven an Vitamin C und anderen wichtigen Antioxidantien. Dies erklärt, warum Rauchen das Risiko für koronare Gefäßerkrankungen so dramatisch steigert.

Regelmäßige körperliche Aktivität leistet einen zusätzlichen Schutz, um die Durchblutung zu verbessern und die Arterien elastisch zu erhalten. Laut Forschung besteht ein umgekehrter Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und dem Risiko eines Schlaganfalls. Und Schätzungen besagen, dass regelmäßiges Training möglicherweise mit einem Anteil von 25-30 Prozent zur Senkung des Schlaganfallrisikos beitragen könnte.

Bei Menschen, die sich von einem Schlaganfall erholen, kommen die besten Resultate dann zustande, wenn ihr Rehabilitationsprogramm mit körperlicher Aktivität und einer optimalen Ergänzung von Mikronährstoffen kombiniert wird. Sowohl die mit einem Schlaganfall einhergehenden körperlichen Einschränkungen als auch die kognitiven Ausfallerscheinungen können durch ein umfassendes Rehabilitationsprogramm, das Sprachübungen und Beschäftigungstherapien miteinschließt und welches früh genug aufgenommen wird, bedeutend reduziert werden, durchaus auch bis hin zu einer vollständigen Genesung.

Neurowissenschaftler gingen davon aus, dass die Nervenzellen, mit denen unser Gehirn seit der Geburt ausgestattet ist, nicht regenerationsfähig seien. Heute jedoch wissen wir, dass jeder die Fähigkeit besitzt, neue Zellen zu entwickeln, die die geistigen Funktionen verbessern. Insbesondere trifft dies nach einem Schlaganfall zu. In den letzten Jahren hat die Forschung beschrieben, wie die Wiederherstellung der Gehirnfunktionen nach einem Schlaganfall mithilfe von Ernährungsansätzen unterstützt werden kann. Das ergibt natürlich Sinn, denn Mikronährstoffe haben eine ausschlaggebende Wirkung auf die Gehirnfunktionen.

Mikronährstoffe sind laut Forschung entscheidend für die Vorbeugung und Behandlung eines Schlagfalls

Über die Basisempfehlungen zur Zellgesundheit hinaus empfiehlt Dr. Rath Patienten mit koronaren Herzerkrankungen oder einem erhöhten Schlaganfallrisiko, erhöhte Mengen an Vitamin C, Vitamin E, Vitamin D, Folsäure, Biotin, Kupfer, Prolin, Lysin, Chondroitinsulfat, N-Acetylglukosamin und Pycnogenol zu ergänzen. In seinem Buch Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt …aber wir Menschen fasst Dr. Rath Studien zusammen, die die Bedeutung dieser und weiterer Mikronährstoffe klar belegen. Für eine optimale Gesundheit der Herzkranzgefäße und die Vorbeugung von Schlaganfällen sind diese Zell-Vitalstoffe unverzichtbar. Einige Beispiele:

  • Eine Multicenter-Studie mit mehr als 1500 Patienten zeigte, dass höhere Blutwerte von Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure wichtig für die Reduzierung der Risiken für Schlaganfall, periphere Gefäßkrankheiten und koronare Herzkrankheiten sind sowie für die Senkung des Homocysteinspiegels. Homocystein ist ein Risikofaktor für Arteriosklerose.
  • Eine zehnjährige Studie aus Finnland mit mehr als 2400 Patienten mit Übergewicht und Bluthochdruck kam zu dem Ergebnis, dass das Schlaganfallrisiko durch niedrige Vitamin-C-Spiegel nahezu verdreifacht wird.
  • Eine zwanzigjährige Studie aus Japan erwies, dass eine optimale Vitamin-C-Einnahme der mit Abstand wichtigste Faktor zur Vermeidung aller Formen von Schlaganfall ist, sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Sollten Sie Fragen zur Zellular Medizin und zur Vorbeugung und Nachbehandlung von Schlaganfällen haben, dann freuen wir uns darauf Sie kennenzulernen.

15. Mai 2018

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