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Neue klinische Übersichtsarbeit erkennt in Sonnenschutzmitteln die Ursache für weit verbreiteten Vitamin D-Mangel

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Ein neuer klinischer Review, der in der Fachzeitschrift ›The Journal of the American Osteopathic Association‹ (JAOA) veröffentlicht wurde, sieht im übermäßigen Gebrauch von Sonnenschutzmitteln den Grund für den dramatischen Zuwachs von Personen mit mangelhaften oder ungenügenden Werten an Vitamin D. Zudem wird beschrieben, wie einige chronische Erkrankungen die Fähigkeit des Körpers erheblich einschränken, Vitamin D aus der Nahrung zu beziehen. Dabei verweist die Studie auf mittlerweile 1 Milliarde Betroffener weltweit, denen es an diesem lebenswichtigem Mikronährstoff mangelt.

Im Kommentar zu diesen Ergebnissen erläutert der Osteopath Dr. Kim Pfotenhauer, Assistenzprofessor an der Touro Universität und einer Autoren der Studie: „Die Leute verbringen immer weniger Zeit draußen, und wenn sie an der frischen Luft sind, benutzen sie typischerweise Sonnenblocker, welche die Fähigkeit des Körpers zur Vitamin D-Produktion praktisch auf Null setzen.“

Im Körper erfüllt Vitamin D zahlreiche wichtige Funktionen und wird von ihm selbst auf natürliche Weise hergestellt, sobald Sonnenlicht auf die Haut trifft. Zugleich aber ist intensive UV-Strahlung als ein Risikofaktor für Hautkrebs bekannt, und so empfehlen uns Gesundheitsbehörden mit Nachdruck, Sonnenschutzmittel zu benutzen, um jenen schädlichen Einfluss zu minimieren. Sowohl vor diesem Hintergrund als auch angesichts der weltweit steigenden Krebsraten kommt den Ergebnissen dieser klinischen Übersichtsarbeit eine große Bedeutung zu. Sie sind eine eindrucksvolle Bekräftigung zugunsten der Vitamin D-Supplementierung.

Die Ursache von chronischen Krankheiten angehen

Die JAOA-Studie belegt ein weiteres Mal, dass Vitamin D-Mangel weltweit zu einem ernsthaften Gesundheitsproblem geworden ist. Sogar in Australien, einem Land, wo die Menschen üblicherweise einem Lebensstil nachgehen, der durch reichlich Aufenthalt im Sonnenlicht geprägt ist, soll die Unterversorgung bereits ein krisenhaftes Niveau erreicht haben. Verbreitet und ebenfalls bekannt ist das Problem in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Für Europa wurde gezeigt, dass 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung von zu niedrigen Vitamin D-Werten betroffen sind. „Außerordentlich hohe Prävalenz“ hat der Mangel bei schwangeren Frauen auf dem arabischen Subkontinent, während für Indien inzwischen von einer wachsenden Epidemie gesprochen wird.

Mikronährstoffe sind auf Zellebene für etliche komplexe Stoffwechselprozesse unabdingbar. Größtmöglichen gesundheitlichen Nutzen entfalten sie, wenn sie in ihrer ganzen Vielfalt zusammenwirken.

Die Darstellung stammt aus der kostenfreien App "Cellular Health Education: Cardiovascular System", erhältlich für Android und iOS.

Die weltweit wachsende Aufmerksamkeit für die Problematik des Vitamin D-Defizits sowie die daraus resultierende Befürwortung einer Nahrungsergänzung sind gewiss eine positive Entwicklung. Doch sollten wir uns darüber nicht hinwegtäuschen lassen, dass solche Mangelzustände auch für andere Mikronährstoffe vorliegen. Anhand des bahnbrechenden Konzepts der Zellular Medizin von Dr. Rath wird klar, dass eine dauerhaft zu geringe Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und anderen essentiellen Mikronährstoffen offensichtlich weit vertreten ist, denn derlei Defizite bilden die Ursache für die heutzutage so häufig vorkommenden chronischen Krankheiten. Gegründet auf die wegweisenden Forschungsleistungen am Dr. Rath Research Institute ergibt sich aus diesem Wissen, die revolutionäre Erkenntnis, dass es möglich ist, zielgerichtet – nach dem Prinzip der Synergie – zusammengestellte Mikronährstoffkombinationen nicht allein zur wirksamen Kontrolle von Krankheiten einzusetzen, sondern bereits für die Prävention anzuwenden.

Während es also ganz sicher richtig ist, täglich für eine optimale Bereitstellung von Vitamin D zu sorgen, sollten wir nicht die Tatsache aus dem Blick verlieren, dass natürlich nicht ein einziger Mikronährstoff allein den Ausschlag darüber gibt, ob wir gesund oder krank sind. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und andere lebenswichtige Mikronährstoffe werden in ihrer Gesamtheit von unserem Organismus benötigt, um normal funktionieren zu können. Größtmöglicher Nutzen wird nur erreicht, wenn sie vollständig verfügbar sind. Da Mikronährstoffe auf der Ebene jeder einzelnen Körperzelle auf vielfältige Weise miteinander interagieren und zahlreiche komplexe Stoffwechselvorgänge am Laufen halten, die uns als Individuum letztlich erlauben, gesund und am Leben zu bleiben, ist es vollkommen einsichtig: An keinem einzigen Glied in dieser Kette darf es hapern.

Ebenso schlüssig ist: Nahrungsergänzungsmittel sollten so gestaltet sein, dass sie die korrekten Kombinationen von sorgfältig aufeinander abgestimmter Mengen enthalten. Dieser Methodik zugrunde liegt das wissenschaftliche Verständnis der Synergie von Mikronährstoffen. Dass eine entsprechende Bereitstellung dieser Faktoren gleichzeitig mehrere biologische „Baustellen“ im Körper zu beheben vermag, verwundert daher kaum. Auf den Punkt gebracht heißt dies also: Anders als bei dem Ansatz, der sich auf einen einzelnen Mikronährstoff als „Allheilmittel“ konzentriert und daraus eine Philosophie der „Megadosen“ ableitet, bietet uns die Anwendung des synergistischen Ansatzes mit seinen sorgfältig ausgewählten Mikronährstoffkombinationen tatsächlich die Chance, ein Optimum an Gesundheit zu erhalten und zu bewahren.

9. Mai 2017

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