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Vitamin C und andere Nährstoffe wirksam bei lebensbedrohlicher Sepsis und septischem Schock

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Von den globalen Massenmedien weitgehend unbeachtet vollzieht sich auf dem Gebiet der Sepsis-Behandlung eine kleine Revolution. Blutvergiftung ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der eintreten kann, wenn eine Infektion außer Kontrolle gerät und eine übersteigerte Abwehrreaktion des Immunsystems auslöst. Diese Erkrankung kann zum Versagen von Organen führen, sie kann Amputationen erforderlich machen und sogar tödlich enden. Tatsächlich ist die Sepsis in den USA für mehr als eine Viertelmillion Tote jährlich verantwortlich. Weltweit gehen pro Jahr bis zu 8 Millionen Sterbefälle auf Blutvergiftung zurück. Die Erkrankung gehört zu den Haupttodesursachen von im Krankenhaus stationierten Patienten und stellt für Intensivstationen eine ernsthafte Herausforderung dar. In den letzten 3 Jahrzehnten schlugen mehr als 100 klinische Studien zur Erprobung von Arzneimitteln zur Behandlung der Sepsis fehl. Die Sterblichkeitsrate beim Auftreten eines septischen Schocks (einer schweren Form der Blutvergiftung) bleibt nach wie vor bei besorgniserregenden 50 Prozent. Umso eindrücklicher sind da die Ergebnisse, die auf Grundlage einer synergistischen Kombination von Vitamin C, Vitamin B1 und dem Hormon Hydrocortison erreicht wurden.

Entwickelt wurde dieser Ansatz von Dr. Paul Marik. Der Arzt arbeitet auf der Intensivstation an der Eastern Virginia Medical School in US-amerikanischen Norfolk. Die Behandlung mit Vitaminen und Hormonen erfolgt intravenös. Ihre Ergebnisse beschreiben Marik und seine Kollegen in einer Studie, die im vergangenen Jahr im Fachblatt Chest erschien. Demnach kam es bei diesem Ansatz nur zu 4 Todesfällen bei 47 behandelten Patienten. Für Begeisterung sorgte ein Video, in dem das Team von Pflegerinnen und Pflegern seine Erfahrungen mitteilt; etwa dass die Wirksamkeit dieser Therapie so hoch ist, dass Patienten, die man bereits dem Sterben nah glaubte, sich innerhalb von 12 Stunden vollständig wieder erholen.

Seit der Publikation im Jahr 2017 ist die Sepsis auf Dr. Mariks Intensivstation zu einem kontrollierbaren Problem geworden. Anfang 2016 wurde erstmalig ein Patient nach diesem Ansatz behandelt. Ein Jahr darauf berichteten Marik und sein Team, es gäbe seither keinen einzigen Sepsis-Patienten mehr, der während der letzten 12 Monate verstorben sei. Als Folge dessen beginnen nun auch andere Krankenhäuser diesen Ansatz zu übernehmen.

Nutzen von Fischöl bei Sepsis

Eine ähnlich Aufsehen erregende Entwicklung zeichnet sich bei einer aktuellen Studie ab, die im Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, ebenfalls über die Behandlung der Sepsis. Auch hier kamen Nährstoffe zum Einsatz und brachten die Erkenntnis, dass Fischöl einerseits das Sterblichkeitsrisiko reduzieren und zum anderen die Zeit verkürzen kann, die gefährdete Patienten auf Intensivstationen verbringen müssen.

Durchgeführt wurde die Arbeit von Forschern aus China. Ergebnis war, dass Sepsis-Patienten, deren parenterale (intravenöse) Ernährung Fischöl beinhaltete, eine 20 Prozent bessere Überlebenswahrscheinlichkeit hatten. Außerdem erfuhren die Patienten, anders als bei der medikamentösen Behandlung der Sepsis, keine Nebenwirkungen. Unter Hinweis auf die Sicherheit dieser Maßnahme ziehen die Wissenschaftler daher das Fazit, dass Fischöl in der Lage ist, die klinischen Behandlungsresultate zu verbessern.

Vorbeugung ist besser als Heilung

Das Ziel unserer Stiftung ist, weltweit eine Gesundheitsversorgung durchzusetzen, die – basierend auf natürlichen Ansätzen und mithilfe präventiver Verfahren – langfristig imstande ist, Infektionen zu vermeiden, bevor sie zu einer Sepsis führen. Wie Dr. Rath in seiner visionären Erklärung von Barletta von 2014 betont: „Gesundheit und Wohlbefinden können nicht durch Interventions-Medizin erzielt werden, die lediglich darauf abzielt, bereits auftretende Krankheiten zu behandeln. Das Ziel ‚Gesundheit für alle’ kann nur dann erreicht werden, wenn der Fokus der Gesundheitsversorgung von der Intervention weg und auf die Prävention gelegt wird, d.h. Funktionsstörungen unseres Körpers müssen vermindert bzw. korrigiert werden, bevor Krankheiten entstehen.

Dr. Raths zellularmedizinischer Ansatz bei Infektionen fußt auf dem Prinzip, dass eine optimale Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen entscheidend ist für den Aufbau eines starken Abwehrsystems und der Entwicklung einer wirksamen Immunreaktion. Die Schlüsselnährstoffe dazu umfassen nicht nur Vitamin C, sondern auch die Aminosäuren Lysin und Prolin, Vitamin A, B-Vitamine wie B6, B12 und Folsäure, Vitamin E und andere. Ein chronischer Mangel an diesen Mikronährstoffen in den Zellen unseres Körpers schwächt das Immunsystem und erleichtert die Entwicklung von Infektionen. Doch indem eine optimale Zufuhr dieser lebenswichtigen Zell-Vitalstoffe gewährleistet wird, kann nicht nur lebensbedrohlichen Infektionen und Blutvergiftung wirksam und auf sichere Weise vorgebeugt werden, es könnten auch Millionen Menschenleben bewahrt werden. Je mehr Ärzte und Patienten die Wirksamkeit der wissenschaftlich basierten Naturheilverfahren erfahren und anwenden, umso rascher nähern wir uns Schritt für Schritt jenem echten Gesundheitswesen.

Falls Sie Fragen zur Anwendung von Dr. Raths Ansatz der Zellular Medizin zur Verbesserung Ihrer Gesundheit haben, kontaktieren Sie uns einfach.

20. März 2018

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