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Weltweite Studien zeigen: Hochdosierte B-Vitamine reduzieren Schizophrenie-Symptome

von PAUL ANTHONY TAYLOR

Es ist ein heftiger Schlag für die Pharmaindustrie, deren giftiges Behandlungssortiment bei psychischen Erkrankungen sich wie ein Würgegriff um die Patienten legt. Ein auf mehreren weltweiten Studien basierender wissenschaftlicher Review unterstreicht, dass eine Begleittherapie mit hochdosierten B-Vitaminen die Schizophrenie-Symptomatik erheblich reduzieren kann, stärker als die rein medikamentöse Standardbehandlung mit Antipsychotika. Veröffentlicht wurde die Arbeit in »Psychological Medicine«, einem der weltweit führenden Psychologie-Fachjournale. Als durchgehendes Ergebnis zeigte sich, dass die Wirksamkeit bei der Reduktion psychiatrischer Symptome sowohl mit einer höheren Dosierung der B-Vitamine zunimmt, als auch mit deren vermehrter Kombination. Geringere Dosierungen waren dagegen uneffektiv.

Bild: Von CHRISTIAAN TONNIS [CC BY-SA 2.0], via flickr.com

Analysiert wurden 18 randomisiert kontrollierte Studien, bei denen insgesamt 832 Patienten mit Schizophrenie beteiligt waren. Auf dieser Grundlage kommen die Forscher zu dem Schluss, dass der Ausgleich von Mikronährstoffdefiziten ein wirksames Mittel zur Minderung von oxidativem Stress sowie zur Modulierung neurologischer Vorgänge sein kann.

Parallelen zum Ansatz der Zellular Medizin

Im Kommentar zu dieser Meta-Analyse erläutert der Mitautor Jerome Sarris, Professor für Integrative Mentale Gesundheit an der Western Sydney University, dass sich die Resultate „mit unseren jüngsten Forschungserkenntnissen decken, als wir untersuchten, inwieweit die Einbeziehung mehrerer Mikronährstoffe die Behandlung von Depressionen und anderer Störungen verbessern kann.“ Die Abkehr von der Anwendung einzelner Mikronährstoffe, hin zu Multi-Mikronährstoff-Therapien, spiegelt also zugleich auch das Grundprinzip der Nährstoffsynergie wieder, welches von Wissenschaftlern des Dr. Rath Forschungsinstituts wegbereitend vorangetrieben wurde.

Wird das Gehirn ungenügend mit Nährstoffen versorgt, kommt es zu Fehlfunktionen.

Bemerkenswert ist auch die von den Forschern geäußerte Erklärung, dass einer der Gründe für die Wirksamkeit der Mikronährstoffe im Wiederausgleich von Mangelzuständen liegen könnte. Das stellt einen weiteren klaren Bezug zum Ansatz der Zellular Medizin Dr. Raths her. Denn das hier zugrunde liegende wissenschaftliche Konzept erkennt Mikronährstoffdefizite als die eigentliche Ursache der meisten heute so stark verbreiteten chronischen Krankheiten.

Noch ignoriert die konventionell arbeitende Psychiatrische Medizin praktisch völlig die Möglichkeit, dass Beeinträchtigungen der mentalen Gesundheit auf einen Nährstoffmangel zurückgehen könnten. Tatsache ist jedoch, dass das Gehirn ein Organ ist, das natürlich genauso wie alle übrigen Organe des Körpers versorgt werden muss. So wie bei physischen Gesundheitsproblemen auch, ist es somit ganz logisch, dass Einschränkungen auftreten, wenn die Versorgung nicht optimal gewährleistet wird.

Vitamintherapien für mentale Erkrankungen bedrohen die Pharmaindustrie

Bereits 1968 war der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling davon überzeugt, dass mentale Krankheiten mithilfe von Mikronährstoffen, wie etwa Niacin (Vitamin B3), behandelbar sind.

Die Idee, dass mithilfe von Nährstoffen mentale gesundheitliche Beeinträchtigungen erfolgreich behandelt werden könnten, ist keineswegs neu. Bereits 1968 war beispielsweise der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling davon überzeugt, dass mentale Erkrankungen durch Anwendung von Mikronährstoffen, wie etwa Niacin (Vitamin B3), behandelt werden können – ein Ansatz, der auf den kanadischen Biochemiker, Arzt und Psychiater Abram Hoffer und andere zurückgeht. Ähnlich verhält es sich mit einer Studie, die 1963 im »British Journal of Psychiatry« veröffentlicht wurde. In ihr fanden Forscher heraus, dass chronische Psychiatrie-Patienten einen klinischen Zustand nahe dem des Skorbut aufwiesen, bei ihnen also ein ungewöhnlich hoher Bedarf an Vitamin C vorlag. Eine Sättigung an Vitamin C brachte den Patienten eine deutliche Verbesserung der depressiven, manischen und paranoiden Komplexe sowie eine Verbesserung der Persönlichkeitsverfassung insgesamt. Doch seither ist über ein halbes Jahrhundert verstrichen, und die Tatsache, dass solche Behandlungen noch immer nicht zum medizinischen Standard geworden sind, ist durchaus kein Zufall.

Folgende Zahlen machen klar, was auf dem Spiel steht, würden Vitamintherapien zum klinischen Standard bei der Behandlung von mentalen gesundheitlichen Beeinträchtigungen werden: Im Jahr 2015 beliefen sich die Pharma-Verkäufe von patentgeschützten Medikamenten, die bei solchen Problemen zum Einsatz kommen, weltweit auf 34 Milliarden Dollar jährlich. Das bringt sie auf Platz 8 der umsatzstärksten Arzneimittelkategorien. Und ebenso wie im Falle chronischer Erkrankungen mit körperlichen Beeinträchtigungen betrachten Pharmaunternehmen nicht-patentierbare, natürliche Ansätze zur Kontrolle von mentalen Krankheiten als unmittelbare Bedrohung ihrer Gewinne. Aber je erdrückender die wissenschaftlichen Belege werden, welche die Wirksamkeit mikronährstoffbasierter Ansätze bei der Behandlung von sogar schweren mentalen Gesundheitsproblemen wie Schizophrenie und ausgeprägten Depressionen unter Beweis stellen, desto unausweichlicher spitzt sich das Dilemma um die Pharmaprofite zu, welche diese Investmentindustrie auf Kosten quälender gesundheitlicher Beeinträchtigungen erwirtschaftet. Zweifellos ist die aktuelle Studie ein weiterer viel versprechender Schritt auf dem Weg zur Umsetzung dieses Kernziels unserer Stiftung: Gesundheit für Alle.

28. Februar 2017

Quelle: University of Manchester

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