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Mikronährstoffe können das Risiko einer Hormonersatztherapie senken

Langzeit-Hormongabe erhöht das Krebsrisiko.

Während der Wechseljahre, der Menopause, erleben Frauen zahlreiche Symptome wie Hitzewallungen, nächtlicher Schweiß, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Diese Wechseljahre dauern oft mehrere Jahre, bei einigen Frauen sogar bis zu 15 Jahren, mit stark variierenden Ausprägungen.

Etwa 20-25% der Frauen haben starke Symptome, die einer Behandlung bedürfen. Hier wird die Hormonersatztherapie (HET) oder Menopausale Hormontherapie (MHT) eingesetzt, also eine Behandlung mit weiblichen Hormonen zur Linderung jener Wechseljahresbeschwerden, die durch den Rückgang der Produktion an Östrogen und Progesteron verursacht werden.

Im Jahr 2002 wurde jedoch eine großangelegte klinische Studie unter den Namen Women’s Health Initiative (Frauengesundheitsinitiave, kurz WHI) gestoppt, da die beteiligten Forscher feststellten, dass die Risiken der HET den Nutzen bei Weitem überwogen. Bei über 80% der Frauen wurde die HET umgehend abgesetzt, da diese Behandlung das Auftreten von Herzinfarkten, Blutgerinnseln und Schlaganfällen signifikant erhöhte.

Nur wenig später wurde zudem herausgefunden, dass die HET das Risiko von bestimmten Krebsarten wie Gebärmutter-, Brust- und Eierstockkrebs sowie Leber- und Gallenblasenerkrankungen erhöhte, und somit eine weitere Behandlung notwendig wurde. Da das Herz-Kreislauf-Erkrankungs-Risiko und Krebsrisiko die Hauptgründe für den Stopp der WHI-Studie waren, haben wir Untersuchungen durchgeführt, in denen wir testen, ob eine Kombination spezieller Mikronährstoffe diese, durch die Östrogen- und Progesteron-Behandlung verursachten, Nebenwirkungen reduzieren kann. Die Plaquebildung in den Arterien, die Hauptursache von Herzinfarkten, geht einher mit der unkontrollierten Vermehrung glatter Muskelzellen in der Arterienwand sowie Entzündungen, die schließlich zur kompletten Blockade des Blutflusses führen. Unkontrolliertes Zellwachstum stellt in ähnlicher Weise auch ein Hauptmerkmal von Krebs dar; diese Zellen dringen anschließend in andere Gewebe ein.

Mithilfe einer Zellkultur aus aortischen, glatten Muskelzellen haben wir verschiedene Wirkungsweisen von Mikronährstoffen (Vitamin C, Lysin, Prolin, N-Acetyl-Cystein u. a.) in Zusammenspiel mit den weiblichen Sexualhormonen Östrogen und Progesteron untersucht. Während Östrogen und Progesteron dieses Zellwachstum erhöhten, hat die Mikronährstoffkombination dieses Wachstum nicht nur um 30% gehemmt, mehr noch, sie reduzierte dieses Wachstum sogar, selbst bei gleichzeitiger Anwendung von Östrogen und Progesteron.

Die HET erhöht das Risiko von mehreren Krebsarten. Wir haben bei diesen Studien festgestellt, dass die Zellen, die mit Östrogen oder Progesteron behandelt wurden, in das umliegende Gewebe eindringen konnten und damit auch das Risiko der Metastasenbildung erhöhten.

Die verwendete spezielle Mikronährstoffkombination reduzierte signifikant dieses Eindringen in das Gewebe um 78%. Diese Mikronährstoffkombination reduzierte zudem die Entzündungsmarker, die Atherosklerose oder Krebs auslösen können. Gleichzeitig wurde durch den synergistischen Effekt der Mikronährstoffe die Stabilität der Blutgefäßwände deutlich erhöht und somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt.

Der Einsatz der Hormonersatztherapie sollte entsprechend dem individuellen Bedarf und der Risikofaktoren beurteilt werden. Einige neuere Studien sagen, dass Frauen sich für eine kurze Zeit zu Beginn der Wechseljahre einer HET unterziehen können, um die Symptome zu lindern; dies gilt auch für jüngere Frauen. Dennoch überwiegt hier nach wie vor das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und verschiedene Krebsarten, besonders für Brustkrebs.

Unsere Studie zeigt deutlich, dass Millionen von Frauen, die sich für eine HET entscheiden, zusätzlich Mikronährstoffe nehmen sollten, um sich vor ernsthaften Nebenwirkungen zu schützen.

Quellen:

  1. V. Ivanov, et al., JANA, Vol 8, No.1, 2005


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