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Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspeicheldrüsen- Krebs

Die Bauchspeicheldrüse, in der medizinischen Fachsprache „Pankreas“ genannt, ist ein lebenswichtiges Organ im Oberbauch des Menschen, das zahlreiche Verdauungsenzyme und Hormone – z.B. Insulin – zur Regulierung des Blutzuckerspiegels im Körper ausschüttet.

Krebsgeschwüre (Karzinome) der Bauchspeicheldrüse machten in Deutschland mit rund 16.000 Neuerkrankungen im Jahr 20101 „nur“ drei Prozent aller Krebserkrankungen aus.

Gleichzeitig zählt Bauchspeicheldrüsenkrebs aber zu den tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt: Die Fünf-Jahres-Überlebensrate für Pankreaskrebs beträgt gerade einmal vier bis fünf Prozent. Das bedeutet: Innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnosestellung sterben fast 96 Prozent aller Patienten.

Diese schlechte Prognose liegt hauptsächlich darin begründet, dass ein Pankreastumor aufgrund unspezifischer Symptome und Beschwerden beim Patienten meistens zu spät erkannt wird, um noch erfolgreich behandelt werden zu können – ganz zu schweigen davon, dass die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemotherapie und Bestrahlung – ohnehin keine wirksame Heilung ermöglichen. Darüber hinaus beschleunigen die Verdauungsenzyme des Pankreas den Krebsprozess durch die Förderung des Auftretens begleitender Gewebeentzündungen.

Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskrebs in Verbindung gebracht werden, sind Rauchen, Fettleibigkeit, Kontakt mit bestimmten Chemikalien, eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), genetische Veranlagungen und Typ-2-Diabetes.

Im frühen Stadium dieser Krebserkrankung gibt es keine typischen Krankheitszeichen. Plötzlich auftretende Symptome wie Gelbsucht, Bauchschmerzen und veränderte Stuhlgewohnheiten mit Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme können jedoch auf Pankreaskrebs im fortgeschrittenen Stadium hindeuten und sollten vom Arzt genauer abgeklärt werden.


Bauchspeicheldrüsen(Pankreas-)-Krebs ist eine der aggressivsten Krebsarten überhaupt. Mit den Behandlungsmethoden der herkömmlichen Medizin sind 3 Jahre nach Diagnosestellung nur noch 5% der Patienten am Leben.
Quelle: Cancer Centers of America, 2000 - 2009

Pankreastumoren sind auch deshalb so gefährlich, weil sie bei ihrer Diagnose meistens bereits in andere Organe vorgedrungen sind. Diese Ausbreitung innerhalb des Körpers wird durch einen wichtigen Mechanismus ermöglicht – die Fähigkeit von Krebszellen, das sie umschließende Kollagen und Bindegewebe aufzulösen.

Derzeit stehen nur wenige Mittel zur Verfügung, um die Krebsausbreitung (Metastasierung) wirksam zu unterbinden. Ein erfolgreicher Ansatz ist die Anwendung von Mikronährstoff-Synergien. Am Dr. Rath Forschungsinstitut konnten wir in zahlreichen Studien nachweisen, dass Mikronährstoffe, wie Vitamin C, Lysin, Prolin, Grünteeextrakt und andere, die kollagenverdauenden Enzyme (Matrix-Metalloproteinasen, MMPs) hemmen, die für die Metastasierung vieler Krebsarten verantwortlich sind.

In einer unserer Studien haben wir deshalb untersucht, ob eine Kombination dieser Mikronährstoffe auch gegen das Wachstum und die Ausbreitung von Pankreaskrebszellen in das umliegende Gewebe wirksam ist.2

Wir stellten fest, dass unsere Mikronährstoff- Kombination das Krebszellwachstum um 62 Prozent reduzierte. Darüber hinaus waren die Mikronährstoffe in der Lage, die Absonderung der kollagenauflösenden MMP-Enzyme vollständig zu stoppen und das umgebende Bindegewebe deutlich zu stärken. Die Ausbreitung der Bauchspeicheldrüsenkrebszellen konnte auf diese Weise um bis zu 87 Prozent gehemmt werden.

Angesichts der Tatsache, dass die konventionelle Krebsmedizin keine wirksamen Methoden zur erfolgreichen Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs kennt, sind unsere Forschungsergebnisse von größter Bedeutung. Sie beweisen, dass die wissenschaftsbasierten natürlichen Heilansätze die beste Alternative darstellen, um diese für so viele Patienten tödliche Krebserkrankung erfolgreich zu kontrollieren.

Quellen:

  1. Robert Koch Institut, http://www.rki.de/
  2. M.W. Roomi et al., International Journal of Gastrointestinal Cancer 2005, 35(2): 97-102.


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