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Fucoidan aus Algen: ein möglicher Ersatzstoff für Vitamin C

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall, fordern jährlich mehr als 17 Millionen Todesopfer und sind damit die häufigste Todesursache weltweit.

Unter dem Oberbegriff Herz-Kreislauf- Erkrankung werden Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße zusammengefasst. Diese umfassen Arteriosklerose, hohe Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und viele weitere Symptome. Darüber hinaus stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig in Verbindung mit Stoffwechselkrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes.

Vor über zwei Jahrzehnten stellte Dr. Rath sein bahnbrechendes Konzept zum Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Mangel und der Herz-Kreislauf-Erkrankung als Frühform der Seefahrerkrankheit Skorbut vor. Dieses Konzept wurde 1991 im Journal of Orthomolecular Medicine¹ veröffentlicht und enthält eine Beschreibung der natürlichen Anpassungsmechanismen, die der Mensch im Laufe der Evolution für sein Überleben in Zeiten einer ungenügenden Vitaminversorgung entwickelt hat.

Dr. Raths Konzept besagt, dass ein langfristiger Mangel an Vitamin C in der Nahrung beim Menschen zu einer Strukturschwäche der Arterienwände führt, in deren Folge ein biologischer Reparaturmechanismus in Gang gesetzt wird: Cholesterin-transportierende Lipoproteine lagern sich in den Arterienwänden ab, um ein Einreißen der Arterien (Frühform von Skorbut) zu verhindern. Dauert dieser Prozess über Jahre an, kommt es zur Entstehung gefährlicher Plaques, die Verengungen der Arterien hervorrufen. Die Folge davon sind Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein besonders effektives Reparaturmolekül: Aufgrund seiner einzigartigen Struktur dient es in einer geschwächten Arterienwand als Ersatz für Vitamin C. Da wir Menschen, im Gegensatz zur Tierwelt, die Fähigkeit zur Vitamin-CHerstellung verloren haben, wurde Lp(a) zu einem Hauptbestandteil unseres Blutplasmas, um bei einem langfristigen Vitamin-C-Mangel die Arterienwände effektiv zu schützen.

Während der Eiszeiten waren vitaminreiche Nahrungsmittel knapp. Eine der wenigen Ausnahmen bildeten Algen und andere Wasserpflanzen, die unsere Vorfahren in den Gewässern in der Nähe ihrer Siedlungen fanden. Diese Annahme hat unsere Aufmerksamkeit auf die Inhaltsstoffe der Alge gelenkt.

Seealgen besitzen einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Reichlich in Algen enthalten sind Vitamin D, Jod und Omega-3-Fettsäuren. Vitamin C ist eher in geringerer Menge enthalten.

Ein weiterer Inhaltsstoff der Seealge ist Fucoidan. Diesem Polysaccharid werden wichtige Funktionen bei der Stärkung des Immunsystems sowie bei der Vorbeugung von Krebs nachgesagt. Außerdem leistet es einen Beitrag zur Herz-Kreislauf-Gesundheit. Fucoidan ist ferner in der Lage, Glukose- und Insulinspiegel zu beeinflussen sowie erhöhte Triglyzerid- Werte – ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – und den Blutdruck zu senken. Fucoidan wird daher häufig im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom untersucht.

Neben zahlreichen anderen Mikronährstoffen ist Fucoidan auch Gegenstand der Untersuchungen am Dr. Rath Forschungsinstitut. In einer aktuellen Studie haben wir die Wirkung von Fucoidan auf die Produktion bestimmter Bindegewebskomponenten untersucht. Deren optimale Verfügbarkeit ist eine wichtige Voraussetzung für die Stabilität und Elastizität der Arterienwände. Unser besonderes Augenmerk galt der Frage, ob Fucoidan in den Blutgefäßwänden als temporärer Ersatzstoff für Vitamin C fungieren kann².

Diese Studie mit glatten Muskelzellen der Aorta zeigte, dass die Bildung des Bindegewebsbestandteils Kollagen unter der Gabe von Fucoidan zunahm, und zwar selbst ohne die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C. Dies legt nahe, dass Fucoidan bei der Stärkung der Gefäßwände eine ebenso wichtige Rolle zukommt wie Vitamin C. Dementsprechend könnte die Substanz während eines vorübergehenden Mangels an Vitamin C ein hilfreicher Ersatznährstoff sein.

Die vorliegenden neuen Erkenntnisse bilden eine wichtige Ergänzung zu Dr. Raths Theorie über die Verbindung zwischen Skorbut, Vitamin-C-Mangel und Arteriosklerose.

Nachdem der Mensch aufgrund einer Genmutation die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren hatte, stellte die Natur Lp(a) als Ersatzmolekül bereit, um den Folgen eines Vitamin-C-Mangels entgegenzuwirken. Wir können nun davon ausgehen, dass dem Menschen neben Lp(a) weitere wirksame Ersatzstoffe für Vitamin C zur Verfügung gestellt wurden, welche in Zeiten extremer klimatischer Bedingungen sein Überleben sicherten. Unsere Studie hat nachgewiesen, dass einer dieser Ersatzstoffe Fucoidan aus Algen ist.

Quellen:
1. Rath M, Pauling L; Journal of Orthomolecular Medicine 1991, 6:125-134
2. Ivanov V, et al., Journal of Cellular Medicine and Natural Health, 2015 http://www.jcmnh.org/wp-content/uploads/2015/06/Ivanov-281215.pdf

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