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Mikronährstoffe unterstützen den Blutzuckerstoffwechsel

Eine neue Studie gibt Anlass zur Sorge: Wie das medizinische Fachjournal „The Lancet“ kürzlich berichtete, hat sich die Zahl der Diabetes-Erkrankten seit 1980 von 108 Mio auf 422 Mio nahezu vervierfacht¹. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahm die starke Ausbreitung der Krankheit im April zum Anlass, Diabetes ins Zentrum ihres Weltgesundheitstages zu rücken. Das dabei ausgegebene Ziel: die wirksame Vorbeugung und Behandlung der „Zuckerkrankheit“. Doch die Diabetes-Epidemie wird sich mit den Maßnahmen der konventionellen Medizin nicht erfolgreich bekämpfen lassen.

Die Zahl der Menschen, die an Diabetes erkranken, steigt rasant. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Mikronährstoffe dazu beitragen, diese Stoffwechselkrankheit zu verhindern bzw. zu verbessern.

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Ihre häufigste Ausprägungsform ist der sogenannte Typ-2-Diabetes, bei dem das körpereigene Hormon Insulin, das den Blutzucker reguliert, zunehmend seine Wirksamkeit verliert. Dadurch kommt es zu einem Anstieg der Blutzuckerspiegel, die langfristig ernsthafte Folgeschäden nach sich ziehen können, wie z. B. Arteriosklerose, Schlaganfall, Nierenversagen, Neuropathie, Wundheilungsstörungen, Katarakte und langfristige Behinderung.

Diabetes ist längst nicht mehr nur ein Problem reicher Länder, sondern vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern auf dem Vormarsch. Die Aneignung eines „westlichen“ Lebensstils – Bewegungsarmut gepaart mit einem hohen Konsum extrem zuckerhaltiger Lebensmittel – gilt als Mitursache für seine explosionsartige Ausbreitung in diesen Ländern.

Zu den häufigsten Risikofaktoren für Diabetes zählen Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Cholesterinspiegel und ein gestörter Zuckerstoffwechsel. Die Kombination dieser Risikofaktoren wird auch als „metabolisches Syndrom“ bezeichnet. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts haben gezeigt, dass eine optimale Nahrungsergänzung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen eine wirksame Maßnahme zur Vorbeugung des metabolischen Syndroms darstellt.

Fructose („Fruchtzucker“) wird vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln zum Süßen zugesetzt. Wir haben die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff- Kombination auf Mäuse untersucht, die Nahrung mit einem hohen Fructosegehalt erhielten, und mit der Wirkung des Diabetes-Medikaments Metformin verglichen².

Nach 7 Wochen Behandlung stellten wir fest, dass die Konzentration von Fructosamin (an Bluteiweiße gebundener Traubenzucker) im Blut der mit Mikronährstoffen versorgten Mäuse um 4 % gesunken war. Dagegen verzeichneten wir bei den Mäusen, die mit dem Medikament behandelt wurden, eine 15prozentige Steigerung der Fructosamin-Werte. Die Fructosamin- Konzentration spiegelt die Blutzuckerwerte der vergangenen 1–2 Wochen wider.

Die weitere Auswertung unserer Studie ergab zudem, dass die Mäuse der Metformin-Gruppe verringerte Insulin-Werte aufwiesen, während die Insulinspiegel der Mäuse in der Mikronährstoff-Gruppe ein normales Niveau erreicht hatten. Weitere positive Wirkungen der Mikronährstoff-Kombination umfassten die Senkung von Bluthochdruck und Gesamtcholesterin sowie die Eindämmung der schädlichen Auswirkungen zu hoher Fructosamin-Konzentrationen im Blut. Auf diese Weise war die Mikronährstoff-Kombination zusätzlich in der Lage, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.

Die herkömmliche Medizin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, die Symptome von Diabetes zu behandeln, das heißt, den Blutzuckerspiegel künstlich zu senken. Ohne die Grundursachen dieser Krankheit zu kennen – ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen in den Zellen der insulinproduzierenden Bauchspeicheldrüse, einhergehend mit einem langfristigen Mikronährstoff- Mangel in den Arterienwänden und anderen Körperorganen –, ist eine wirksame Vorbeugung und Behandlung von Diabetes jedoch nicht möglich.

Für Pharma-Unternehmen ist Diabetes ein lohnenswertes Geschäft. Schwerwiegende Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen, die von Pharma-Präparaten ausgehen, werden dabei natürlich bewusst in Kauf genommen. In einer aktuellen Veröffentlichung im British Medical Journal berichten Forscher beispielsweise über einen Zusammenhang zwischen der Anwendung eines Diabetes-Medikaments und dem erhöhten Auftreten von Blasenkrebs³.

Die Mehrzahl der Patienten, die an Diabetes oder an einer seiner Folgeerkrankungen leidet, ist zwischen 15 und 69 Jahre alt. Diese Tatsache stellt aufgrund der hohen Gesundheitskosten und Fehlzeiten der Patienten bei der Arbeit eine enorme finanzielle Belastung für die Gesellschaft dar. Gemäß der eingangs erwähnten Studie in The Lancet betragen die Kosten, die pro Jahr weltweit für die Behandlung von Diabetes aufgebracht werden, etwa 825 Mrd. US-Dollar.

Auch vor diesem Hintergrund sind Mikronährstoffe ein kostengünstiger, nebenwirkungsfreier und effektiver Weg, die Diabetes-Epidemie zukünftig auf ein Minimum zu reduzieren.

Ref:
1. Worldwide trends in diabetes since 1980: a pooled analysis of 751 population-based studies with 4.4 million participants, The Lancet, Vol 387, No. 10027, p1513–1530, 9 April 2016
2. J. Cha, et al., Molecular Medicine Reports, 2011, DOI: 10.3892/mmr.2011.562
3. M. Tuccori, BMJ, 2016 i1541

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