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Curcumin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Der aus der Kurkuma-Wurzel gewonnene Phyto-Extrakt Curcumin verleiht asiatischen Gewürzpulvern nicht nur ihre charakteristische Farbe, sondern ist auch für zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften verantwortlich.

Curcumin ist der in der Natur am häufigsten vorkommende natürliche Pflanzeninhaltsstoff der Phenol-Gruppe. Er wird aus der Wurzel der Kurkuma-Pflanze gewonnen und ist wichtiger Bestandteil von Curry und anderen asiatischen Gewürzpulvern. Aber nicht nur in der Küche Asiens findet dieser Pflanzenstoff Verwendung. Aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften gilt Curcumin als beliebtes Naturheilmittel zur Behandlung von Haut-, Atemwegs-, Magen- Darm-Krankheiten, Lebererkrankungen, Muskel-Verstauchungen oder Gelenkschmerzen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben die antioxidativen, antientzündlichen und immunstärkenden Potentiale dieses Phyto-Extrakts untersucht und nachgewiesen.

Als Antioxidant übt Curcumin einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem aus. So fördert es z. B. die Blutzirkulation, indem es die Fließeigenschaft (Viskosität) des Blutes verbessert und Ablagerungen in den Arterienwänden entgegenwirkt. Aktuelle Studien zeigen, dass Curcumin das LDL-Cholesterin und die Triglyceridspiegel reduziert1. Dadurch hält es den Cholesterinspiegel auf einem gesunden Niveau. Außerdem ist Curcumin in der Lage, das Anfangsstadium der Diabeteskrankheit positiv zu beeinflussen.

Curcumin wirkt auch als Radikalfänger und verhindert in dieser Funktion oxidative Schädigungen der DNA im Zellkern. Diese Schäden an der DNA sind verantwortlich für die Entstehung von Krebs. Zu den krebsschützenden Eigenschaften von Curcumin zählen: Hemmung des Krebszellwachstums, Auslösen des Krebszelltodes (Apoptose), Hemmung von kollagenverdauenden Enzymen und der Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese).

Unter Berücksichtigung der Enzyme, die Einfluss auf den Zelltod haben, kann Curcumin selektiv die Krebszellen eliminieren, die in dem Organsystem gebildet werden. Studien zeigen außerdem, dass Curcumin ähnlich wirkt wie gängige Anti-Krebs- Medikamente – z. B. Herceptin, Humira und Avastin etc. –, jedoch ohne dabei die schädlichen Nebenwirkungen hervorzurufen, die mit diesen Medikamenten in Verbindung gebracht werden2.

Während diese Medikamente bekannt dafür sind, die normale Funktion des Immunsystems zu unterdrücken, verfügt Curcumin über wirksame das Immunsystem unterstützende Eigenschaften, d.h. es kann beispielsweise die weißen Blutkörperchen (Leukozyten oder „Polizeizellen“) und natürliche Killerzellen aktivieren, die bei der Bekämpfung von Infektionen helfen.

Wir haben am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirksamkeit einer Zell-Vitalstoff-Kombination aus Curcumin, Quercetin, Resveratrol und anderen Pflanzeninhaltsstoffen gegen Melanom(Hautkrebs)-Zellen untersucht3. Unsere Untersuchungsergebnisse zeigen, dass mithilfe der Zell-Vitalstoffe das Krebszellwachstum um 80 Prozent gehemmt werden konnte. Zudem war die getestete Kombination in der Lage, die kollagenverdauenden (MMP-)Enzyme, die für das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen verantwortlich sind, vollständig zu blockieren und die Apoptose („biologischer Selbstmord“) der Melanom-Zellen auszulösen. Die Anzahl der getöteten Krebszellen ging dabei mit der Erhöhung der Mikronährstoff-Dosis einher.

Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist das hohe entzündungshemmende Potential von Curcumin. Durch seine blockierende Wirkung auf verschiedene Botenstoffe der Entzündung, z. B. Cyclooxygenase (COX) und Zytokine, kann es Entzündungen effektiv unterdrücken. Dennoch gehören COX-2-Blocker noch immer zu den am häufigsten verschriebenen nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs) zur Behandlung arthritischer Schmerzen.

Es gibt zunehmend Beweise dafür, dass Curcumin auch vor Demenzerkrankungen schützen kann. Dies liegt in einer besonderen Eigenschaft dieses Phytonährstoffs begründet: Curcumin kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, die eine Barriere zwischen dem Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem aufbaut und so dafür sorgt, dass keine Krankheitserreger und Gifte vom Blut ins Gehirn eindringen. Laut Studienergebnissen ist Curcumin zusammen mit Vitamin D im Stande, die für die Alzheimer-Krankheit typische Bildung von amyloiden Plaques (eiweißhaltigen Ablagerungen) im Gehirn zu unterbinden.

Die beschriebenen Studien belegen, dass Curcumin weit mehr als nur ein Curry-Gewürz ist. Seine zellschützenden, antioxidativen und immunstärkenden Potentiale machen diesen Inhaltsstoff der Kurkuma-Wurzel zu einem hochwirksamen Naturheilmittel bei der Prävention und Behandlung von Krebs, Entzündungen, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der Zellular-Medizin spielt Curcumin – zusammen mit anderen biologisch aktiven Pflanzenstoffen – eine wichtige Rolle.

Quellen:

  1. Yi-Sun Yang, et al., Phytoth Res, Vol 28:12, p. 1770–1777, (2014)
  2. Aggarwal BB et al., Adv Exp Med Biol. 2007;595:1-75.
  3. MW Roomi et al., Proceedings of the 102nd Annual Meeting of the AACR, Vol 52, Abstract #1503, p.361


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