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Mikronährstoffe bei Eierstockkrebs

Eierstockkrebs zählt zu den häufigsten und aggressivsten Krebsarten bei Frauen. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Mikronährstoffe die Ausbreitung von Eierstockkrebszellen wirksam hemmen können.

Die Eierstöcke, fachsprachlich Ovarien, befinden sich zu beiden Seiten der Gebärmutter. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, im gebärfähigen Lebensabschnitt Eizellen zu produzieren bzw. zu speichern und – im Rahmen des monatlichen Eisprungs – in den Eileiter abzugeben. Zum anderen sind die Eierstöcke eine Produktionsstätte der Hormone Östrogen und Progesteron, die u.a. den Menstruationszyklus und die Schwangerschaft kontrollieren. Außerdem wirken diese Hormone schützend auf Herz, Knochen und verschiedene Organsysteme der Frau.

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) gehört zu den aggressivsten Tumorarten – weniger als die Hälfte der Patientinnen lebt noch 5 Jahre nach der Diagnosestellung. Ein Grund dafür ist, dass sich die Symptome von Eierstockkrebs häufig erst dann bemerkbar machen, wenn die Tumoren bereits weit fortgeschritten sind.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 7.800 Frauen an Eierstockkrebs, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit dem Alter deutlich ansteigt. Übergewicht und die Einnahme von Hormonpräparaten sind bei Frauen über 60 Jahren bedeutende Risikofaktoren für diese Krebserkrankung. Die familiäre Vorbelastung spielt ebenfalls eine erhebliche Rolle. Wenn es in einer Familie eine Häufung von Eierstock- oder Brustkrebs gibt, ist die Wahrscheinlichkeit für das Vorhandensein eines gemeinsamen Erbmerkmals, dem BRCA-Gen, hoch.

Es gibt verschiedene Formen von Eierstockkrebs, die nach ihrem Ursprungsgewebe unterschieden werden. Am häufigsten entsteht der Tumor aus der oberflächlichsten Gewebeschicht des Ovars, dem Epithel.

Die konventionelle Therapie von Eierstockkrebs besteht im Wesentlichen aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Hat der Krebs sich jedoch bereits in andere Organe ausgebreitet, d.h. metastasiert, sind diese Therapieformen weitgehend unwirksam und mit extremen Nebenwirkungen behaftet. Da sich bei vielen Patientinnen zum Zeitpunkt der Erstdiagnose bereits Metastasen gebildet haben, sind also dringend alternative Behandlungsmöglichkeiten erforderlich.

Damit Krebszellen metastasieren und sich im ganzen Körper ausbreiten können, werden von ihnen kollagenverdauende Enzyme, die sogenannten Matrix- Metalloproteinasen (MMPs), abgesondert. Diese „biologischen Schneidewerkzeuge“ besitzen die Fähigkeit, Kollagenfasern und andere Bindegewebsmoleküle zu zerteilen, um der Krebszelle den Weg zu anderen Organen des Körpers zu bahnen.

Wir haben am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirkung verschiedener Mikronährstoffe – u.a. Vita - min C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt – hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersucht, die kollagenverdauenden MMP-Enzyme zu hemmen¹. Unsere Wahl fiel auf diese Mikronährstoffe, da sie bedeutende Faktoren für die Bildung eines stabilen und widerstandsfähigen Bindegewebes sind – einer wichtigen Voraussetzung, um Krebszellen an ihrer Ausbreitung zu hindern.

Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Mikronährstoffe die MMP-Enzyme vollständig blockierten und, in Verbindung mit ihrer stabilisierenden Wirkung auf das Bindegewebe, die Ausbreitung der Krebszellen um bis zu 100% hemmten.

In normalen Zellen wird die Aktivität der kollagenverdauenden Enzyme durch verschiedene Substanzen aus dem umgebenden Gewebe reguliert, z. B. Signalstoffe (Zytokine) und bestimmte Hormone. Dieser regulatorische Mechanismus ändert sich bei Krebs jedoch drastisch: die Absonderung der Matrix- Metalloproteinasen findet nunmehr unkontrolliert und unablässig statt.

In einer weiteren Studie haben wir deshalb verschiedene chemische Verbindungen, welche die Absonderung von MMP-Enzymen erhöhen, mit der von uns getesteten Mikronährstoff-Kombination verglichen². Wir stellten dabei fest, dass die Mikronährstoffe die Absonderung der kollagenverdauenden Enzyme auch in Gegenwart von Zytokinen und Hormonen eindeutig hemmten. Die Mikronährstoffe waren außerdem in der Lage, das Wachstum der Eierstockkrebszellen und ihre Fähigkeit zur Metastasierung einzudämmen.

Fazit: Eierstockkrebs ist eine besonders aggressive Krebsart, die zum Zeitpunkt ihrer Diagnose in vielen Fällen bereits Metastasen in anderen Organen gebildet hat. Die Erfolgsaussichten durch Chemotherapie und andere konventionelle Therapieverfahren sind in diesem Stadium sehr schlecht.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe das Wachstum von Eierstockkrebszellen hemmen, ihren natürlichen Tod (Apoptose) einleiten und ihre Fähigkeit zur Metastasierung verringern. Damit stellen unsere Forschungsergebnisse einen neuen Ansatz zur wirksamen Behandlung dieser Krebsart in Aussicht.

Quellen:

1. MW Roomi, et al., Journal of Obstetrics and Gynaecology Research 2006, 32(2):148-154.
2. MW Roomi et al., Oncology Reports 2010, 23: 605-614. Research 2006, 32(1): 23-31

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