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Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Nierenkrebs

Das Nierenzellkarzinom zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum und hohes Ausbreitungspotential aus. Mikronährstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle von Nierenkrebs, indem sie wichtige Entstehungs- und Ausbreitungsmechanismen dieser Krebskrankheit hemmen.

Die Nieren sind paarig angelegte Organe, die rechts und links der Wirbelsäule im hinteren Bauchraum liegen. Die Hauptfunktion der Nieren ist die Ausscheidung von Wasser und Abfallstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, welcher in der Harnblase gespeichert und über die Harnwege aus dem Körper ausgeschieden wird.

Nierenkrebs bezeichnet bösartige Tumoren, die sich aus den Zellen der Niere entwickeln. Mit etwa zwei Prozent aller bösartigen Tumorerkrankungen und ca. 15.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört er zu den selteneren Krebsformen in Deutschland.

Da die Symptome meist unspezifisch sind, wird Nierenkrebs oft nur zufällig entdeckt. Ist der Tumor bei Diagnosestellung klein, erfolgt in der Regel eine operative Entfernung. Sobald sich die Nierenkrebszellen aber in anderen Organen ausgebreitet haben (Metastasierung), verschlechtern sich die Behandlungschancen enorm.

Als wichtigste Risikofaktoren für Nierenkrebs gelten Rauchen, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Bluthochdruck und der häufige Kontakt mit potenziell nierenschädigenden chemischen Substanzen, z.B. Benzol, Asbest und bestimmten Pestiziden. Erbliche Faktoren spielen vermutlich ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Nierenkrebs.

Unter allen Nierentumoren treten die Nierenzellkarzinome (Hypernephrome) mit einem Anteil von 90% am häufigsten auf. Sie können sich durch Blut im Urin sowie Schmerzen im Bauch, Rücken und in der Flanke bemerkbar machen. Anfängliche unspezifische Symptome, wie Gewichtsverlust und ungewöhnliche Blutwerte, erschweren eine eindeutige Diagnose und vergrößern damit die Gefahr, dass das Nierenzellkarzinom gefährliche Metastasen bildet. Bei 20% bis 30% der Nierenkrebs-Patienten hat das Karzinom zum Zeitpunkt der Diagnose bereits metastasiert, wodurch die 5-Jahres-Überlebensrate für Nierentumoren gerade einmal 60% beträgt. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Nierenkrebs-Patient 5 Jahre nach Diagnosestellung tot ist.

Alle Krebszellen, unabhängig von ihrem Ursprungs - organ, produzieren kollagenverdauende Enzyme, sogenannte Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Diese zerstören gezielt das umgebende Bindegewebe und ermöglichen damit die Ausbreitung von Krebs im Körper. Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit einer spezifischen Mikronährstoff- Kombination – u.a. aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt – gegen Nierenzellkarzinomzellen untersucht¹. Wir stellten fest, dass diese Mikronährstoff-Kombination die häufigsten Enzyme aus der Gruppe der Matrix-Metalloproteinasen (MMP-2 und MMP-9) nahezu vollständig hemmte.

In einer weiteren Studie untersuchten wir, ob die Mikronährstoffe zusätzlich im Stande sind, den natürlichen Tod der Nierenkrebszellen (Apoptose) einzuleiten². Unsere Ergebnisse belegen, dass die Mikronährstoff-Kombination sowohl den natürlichen Tod der Nierenzellkarzinomzellen erfolgreich einleitete als auch das weitere Wachstum der Krebszellen hemmte.

Die Nieren gehören zu den Organen, die besonders gut durchblutet sind. Dadurch besitzt der Nierenkrebs ein hohes Ausbreitungspotential, weshalb er insbesondere im fortgeschrittenen Stadium nur schwer behandelbar ist. Die gängigen Therapiemethoden bei Nierenkrebs – die vollständige Entfernung der Niere, gefolgt von Chemotherapie und Bestrahlung – sind darüber hinaus mit schweren Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten extrem einschränken.

Unsere wissenschaftlichen Arbeiten zeigen, dass die Anwendung von Mikronährstoffen eine wirksame und nebenwirkungsfreie Möglichkeit bietet, diese aggressive Tumorart frühzeitig einzudämmen – und damit die Überlebenschancen von Nierenkrebs-Patienten zu erhöhen.

Quellen:
1. MW Roomi, et al., Oncol Rep. 2006 Nov;16(5):943-7. Anticancer effect of lysine, proline, arginine, ascorbic acid and green tea extract on human renal adenocarcinoma line 786-0.
2. MW Roomi, et al., A Nutrient Mixture Induces Apoptosis in Human Renal Cell Carcinoma 786-0 and Human Melanoma Cell Line A2058.

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