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Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Blasenkrebs

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 16.000 Menschen an Harnblasenkrebs, wobei Männer fast dreimal so häufig betroffen sind wie Frauen. Die Erkrankungsraten für Blasenkrebs steigen mit dem Alter stetig an. So beträgt das durchschnittliche Erkrankungsalter 72 Jahre bei Männern und 74 Jahre bei Frauen; im mittleren oder jungen Erwachsenenalter ist das Blasenkarzinom dagegen sehr selten.

Die Blase ist Teil des menschlichen Harnsystems. Ihre Hauptfunktion besteht darin, den Urin zu speichern und über die Harnröhre auszuscheiden. Etwa 400 bis 600 Milliliter Urin kann die Blase fassen.

Als Hohlorgan ist die Blase mit Deckzellen (Epithel) ausgekleidet, das in der Blase Urothel genannt wird. Dieses Gewebe bildet die innere Schicht der Blasenwand. 90 Prozent aller Blasenkarzinome haben hier ihren Ursprung und werden aus diesem Grund auch als Blasenepithel- oder Urothelkarzinome bezeichnet.

Die Überlebensrate innerhalb von 5 Jahren ist bei einem nur oberflächlich vorhandenen Urothelkarzinom relativ gut. Allerdings verschlechtert sich die Überlebenschance der Patienten drastisch, wenn das Urothelkarzinom in die Muskelschicht der Harnblase hineinwächst und von dort die Nachbarorgane und schließlich die Lymphknoten befällt (Metastasierung).

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Blasenkrebs zählen Rauchen, chronische Harnblasenentzündungen und ein häufiger berufsbedingter Kontakt mit bestimmten chemischen Substanzen (z. B. Arsen, Benzol). Des Weiteren stehen Chemotherapeutika, Diabetes-Medikamente und andere synthetische Pharmapräparate im Verdacht, Blasenkrebs zu verursachen.

Erstes Anzeichen von Blasenkrebs ist das häufige Auftreten von Blut im Urin. Bei rund 80 Prozent der Blasenkrebs-Patienten ist dies das erste Anzeichen der Erkrankung. Andere Krankheitszeichen sind oft unspezifischer und äußern sich in Form von Flankenschmerzen, häufigem Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen. Da diese Beschwerden auch auf andere Erkrankungen hindeuten können (z. B. Harnwegsinfektionen, Nierensteine oder eine vergrößerte Prostata), ist eine eindeutige Diagnose insbesondere im Anfangsstadium dieser Krebserkrankung schwierig. In vielen Fällen ist das Blasenkarzinom bei Diagnosestellung deshalb bereits metastasiert und somit auf konventionellem Wege kaum behandelbar.

Mehr als 90 Prozent der krebsbedingten Todesfälle – auch beim Blasenkrebs – sind auf die Streuung des Tumors in andere Organe des Körpers zurückzuführen. Bei diesem Metastasierungs-Prozess spielen bestimmte Enzyme, sogenannte Matrix-Metalloproteinasen, eine wichtige Rolle, die das umgebende Bindegewebe auflösen und somit die Ausbreitung der Krebszellen im Körper ermöglichen.

Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben an menschlichen Harnblasenkrebszellen die Wirksamkeit einer Mikronährstoff-Kombination gegen Matrix-Metalloproteinasen (MMP-2 und MMP-9) getestet. Die Mikronährstoff-Kombination bestand aus Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt sowie weiteren Mikronährstoffen.

Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass die MMPEnzyme mit Hilfe der Mikronährstoffe vollständig gehemmt werden konnten. Darüber hinaus war die Kombination in der Lage, den natürlichen Krebszelltod (Apoptose) der Blasenkrebszellen auszulösen.¹

Die gängigsten Behandlungsmethoden bei Harnblasenkrebs umfassen – je nach Metastasierungsgrad des Tumors – Operation (Blasenentfernung), Chemotherapie und Bestrahlung. Diese Maßnahmen sind für den Betroffenen oft mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden. Unsere Ergebnisse im Bereich der natürlichen Krebsforschung geben Millionen Harnblasenkrebs-Patienten Hoffnung auf eine wirksame und nebenwirkungsfreie Therapie dieser weit verbreiteten Krebsart.

Quellen:
1. MW Roomi et al., Anti-Tumor Effect of Ascorbic Acid, Lysine, Proline, Arginine, and Green Tea Extract on Bladder Cancer Cell Line T-24; International Journal of Urology 2006, 13(4): 415-419.

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