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Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Sarkomen

Sarkome sind bösartige Tumoren, die entweder vom Knochengewebe oder vom Weichteilgewebe – z.B. weichen Bindegewebe, Muskelgewebe, Fettgewebe – ausgehen. Man bezeichnet sie dementsprechend als Knochenoder als Weichteilsarkome. Obwohl Weichteilsarkome in allen Bereichen des Körpers vorkommen können, treten sie am häufigsten in Armen, Beinen und im Bauchraum auf.

Insgesamt lassen sich über 50 verschiedene Subtypen der Weichteilsarkome abgrenzen. Zu den verbreitetsten dieser Art zählen das Liposarkom, das seinen Ursprung in den Zellen des Fettgewebes hat, das Fibrosarkom, welches aus den Bindegewebszellen entsteht, das Chondrosarkom, das sich aus dem Knorpelgewebe entwickelt, sowie das vom Muskelgewebe ausgehende Leiomyosarkom.

Die konventionelle Behandlung des Liposarkoms und des Fibrosarkoms, der zwei häufigsten Sarkom- Typen beim Erwachsenen, sieht eine operative Entfernung des Tumorgewebes vor, gefolgt von Strahlen- und Chemotherapie. Jedoch fördern diese hochaggressiven und mit zahlreichen Nebenwirkungen behafteten Behandlungsmethoden die Entwicklung von Resistenzen. Das bedeutet, dass die Tumorzellen im Laufe der Therapie unempfindlich gegen diese Behandlungen werden. Therapieresistente Tumoren sind die häufigste Todesursache bei Patienten mit metastasiertem (fern vom Entstehungsort abgesiedeltem) Krebs. Rund 50 Prozent aller Patienten, die an einem Sarkom erkrankt sind, sterben innerhalb von 5 Jahren nach Beginn der Metastasierung.

Die Voraussetzung dafür, dass Krebszellen wachsen und sich ausbreiten (metastasieren) können, ist die Überwindung der Begrenzung durch das umgebende Bindegewebe. Der Mechanismus, mit dessen Hilfe Krebszellen diese Barriere durchbrechen, ist die Bildung bestimmter bindegewebsauflösender Enzyme, der sogenannten Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Signalmoleküle (Zytokine) wie der Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) oder der epidermale Wachstumsfaktor (engl. epidermal growth factor, EGF) sorgen für die Regulierung der Aktivität dieser MMP-Enzyme.

Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination auf verschiedene Sarkom-Zelllinien untersucht¹. Dabei stellten wir fest, dass die Mikronährstoffe Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere zu einer signifikanten Hemmung der MMP-Produktion führten. In einer Vergleichsuntersuchung mit dem Antibiotikum Doxycyclin erwies sich bereits der Grüntee-Extrakt für sich genommen als wirksam. Er hatte denselben Effekt wie Doxycyclin, ohne aber dabei die für dieses Pharma-Präparat typischen toxischen Effekte auf die Zellen auszuüben.

In einer anderen Studie haben wir die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination auf eine weitere wichtige Art von Enzymen untersucht, die von Krebszellen zur Ausbreitung verwendet werden, nämlich den Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator (uPA)². Im Rahmen dieser Untersuchung stellten wir fest, dass die Mikronährstoffe sowohl die Produktion der Urokinasen als auch die der MMPs hemmten. Des Weiteren konnte in unterschiedlichen Sarkomzellarten – Fibrosarkom, Chondrosarkom, Liposarkom und Leiomyosarkom des Uterus – die Produktion eines spezifischen Hemmers dieser bindegewebsauflösenden Enzyme (TIMP-2) gesteigert werden.

Erhöhte Blutwerte an diesen bindegewebsverdauenden Enzymen (MMP- und uPA) werden mit Tumorwachstum und der Ausbreitung der Krebserkrankung im Körper in Verbindung gebracht – Faktoren also, die die Lebenserwartung von Sarkom- Patienten erheblich einschränken.

Mikronährstoffe tragen sowohl zur Stärkung und Stabilisierung des Bindegewebes als auch zur Hemmung der MMP- und uPA-Produktion bei. Auf diese Weise können sie die Überlebens- und Genesungschancen von Sarkom-Patienten wesentlich fördern.

Quellen:
1. M.W. Roomi, et al., In vitro modulation of MMP-2 and MMP-9 in adult human sarcoma cell lines by cytokines, inducers, and inhibitors, International Journal of Oncology 43: 1787-1798, 2013
2. M.W. Roomi, et al., Modulation of u-PA, MMPs and their inhibitors by a novel nutrient mixture in adult human sarcoma cell lines, International Journal of Oncology 43: 39-49, 2013

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